Wandern ist zugleich eine Gelegenheit, neue Ziele zu entdecken und Sport zu treiben. Dennoch birgt diese Aktivität manchmal kleine Unannehmlichkeiten, die für manche entmutigend sein können.
Windböe, Sonnenbrand
Während der gesamten Tour kann der Wanderer verschiedenen Wetterkapriolen sowie plötzlichen Temperaturschwankungen ausgesetzt sein. Er kann zum Beispiel einen Sonnenbrand erleiden oder stundenlang im Regen stehen. Daher ist es nicht selten, dass Wanderer wegen Sonnenstich oder Hitzschlag umkehren. Dieses Phänomen erzeugt ein unangenehmes Gefühl im Gesicht, Kopfschmerzen und kann sogar den Herzrhythmus beschleunigen (Tachykardie).
Um einem Unwohlsein vorzubeugen, empfiehlt es sich, mit einem breitkrempigen Hut aufzubrechen, der sowohl Gesicht als auch Nacken bedeckt. Das Auftragen von Sonnencreme ist ebenfalls unerlässlich auf allen exponierten Körperstellen wie Ohren, Händen oder Hals. Außerdem ist es wichtig, sich auch gegen Wind und Regen zu schützen.
Die kleinen Wehwehchen
Wandern ist ein Freizeitvergnügen für jedes Alter. Allerdings bringt diese Aktivität einige kleine Beschwerden mit sich, die Jung und Alt treffen können.
Der Wanderer ist manchmal gezwungen, die zuvor geplante Route zu ändern, um Blasen, Krämpfe oder Muskelkater zu behandeln.
Blasen entstehen in der Regel durch ungewohntes Reiben des Schuhs am Fuß. Um das zu vermeiden, sollte man beim Wandern niemals neue Schuhe tragen. Es ist besser, sie vorher ausreichend einzulaufen. Außerdem empfiehlt es sich, hochwertige Socken zu tragen und blasenvorbeugende Pflaster mitzunehmen.
Was den Krampf betrifft, so entsteht er durch eine schmerzhafte Muskelkontraktion infolge von Dehydrierung. Am besten beugt man dem mit viel Trinken vor.
Muskelkater tritt erst nach 12 bis 14 Stunden Wandern auf. Er ist die Folge ungewohnter Anstrengungen. Um dieser Unannehmlichkeit vorzubeugen, sind vor jeder Wanderung einige Dehnübungen notwendig.
Insektenstiche
Der Weg beim Wandern führt oft an Seen oder durch hohes Gras. Diese Orte wimmeln von Mücken und verschiedenen Insektenarten. Daher sind einige Vorsichtsmaßnahmen geboten – insbesondere gegen Bienen- und Wespenstiche. Um sie fernzuhalten, empfiehlt es sich, geeignete Cremes oder Lotionen auf die Haut aufzutragen.
Für Fans natürlicher Mittel gibt es die Möglichkeit, auf Alternativen zurückzugreifen, wie das Auftragen ätherischer Öle auf die Wanderkleidung. Zwei Tropfen reines Lavendel-, Geranium- oder Zitronengrasöl reichen ebenfalls aus, um Insekten fernzuhalten.
Ebenso sollte man nicht zögern, Mückenschutzmittel zu verwenden, um sich im Wanderzelt zu schützen.
Um das Vergnügen des Wanderns zu genießen und von seinen Vorteilen zu profitieren, sind einige Maßnahmen nötig, um kleine Unannehmlichkeiten zu vermeiden.