Mit 350 Skiorten in Frankreich fällt die Wahl nicht leicht! Tatsächlich ist die Wahl des Skiorts entscheidend für einen gelungenen Bergurlaub – denn er muss euren Kriterien und Bedürfnissen entsprechen.

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Woraus besteht ein Skiort?
Der Kern eines Skiorts ist sein Skigebiet mit allen Pisten für Ski Alpin, nordisches Skifahren, Wandern, Schlittenfahren, Schneeschuhwandern sowie seinen Liftanlagen.
Darüber hinaus gibt es Unterkünfte/Hotellerie und Gastronomie, Geschäfte, Aktivitäten abseits der Piste und Skischulen. All diese Einrichtungen sind dafür da, euch den Urlaub so angenehm wie möglich zu gestalten. Das Ziel ist es, alles in unmittelbarer Nähe zu haben, um die Berge zu genießen und einen kühlen Frischluftschub zu tanken. Ein Wintersportort kann auch mehrere Bereiche umfassen, wie zum Beispiel der Ort Les Arcs (Arc 1600, Arc 1800, Arc 2000), der der Höhenlage der Dorfstationen entspricht. Oder viele Orte haben Stadtteile, wie zum Beispiel Villard de Lans mit dem Balcon de Villard, den Glovettes und dem Bois Barbu.
Ein Skiort wäre nichts ohne die verschiedenen Berufsgruppen, die täglich dafür sorgen, dass euer Urlaub so angenehm und sicher wie möglich wird (Skilehrer, Pistenretter, Techniker, Mittelgebirgsführer, Sportartikelverkäufer sowie Beschäftigte in Hotellerie, Gastronomie, Tourismus, Handel und Freizeitgestaltung).
Damit der Skiort, in dem ihr übernachten werdet, euren Anforderungen bestmöglich entspricht, haben einige Orte Gütesiegel, wie zum Beispiel „Famille Plus" für Familien. Bei nordischen Skigebieten kann man sie anhand des Labels Nordic France unterscheiden, das euch eine Auswahl an Destinationen bietet, die bestimmte Verpflichtungen einhalten. Und schließlich garantiert das Label Flocon vert das langlebige und verantwortungsvolle Engagement dieser Bergdestinationen.
Die Bedeutung der Farben auf den Skipisten
Hier einige Erklärungen zur Beschilderung auf den Skipisten. In französischen Skiorten werden die Skipisten in 4 Kategorien eingeteilt:
Die grünen Pisten zeigen an, dass die Abfahrt einfach ist. Sie sind ideal für Kinder und Anfänger. Wer etwas mehr Herausforderung sucht, um sein Niveau zu verbessern, ist auf den blauen Pisten genau richtig! Etwas steiler, bleiben diese Pisten dennoch für die breite Masse zugänglich. Geeignet für Skifahrer von mittlerem bis fortgeschrittenem Niveau. Dann kann man auf die roten Pisten wechseln. Mit einem höheren Schwierigkeitsgrad sind diese Pisten mit Training noch beherrschbar. Schließlich sind die schwarzen Pisten die anspruchsvollsten. Steil und oft unpräpariert weisen diese Abfahrten in der Regel sehr steile Hänge und durch viele Durchfahrten ausgehöhlte Buckelpisten auf. Sie sind daher für Skifahrer mit guter Beherrschung und funktionaler Technik bestimmt.
Orientierung im Skigebiet
Jetzt, wo ihr die Farben und ihre Schwierigkeitsstufen kennt, könnt ihr die Markierungen erkennen. Eine Markierung ist ein rundes Schild in der Farbe der Piste (entsprechend ihrem Schwierigkeitsgrad), auf dem der Name der Piste angegeben ist. Außerdem ist eine Nummer aufgeführt, die beim Abfahren abnimmt. So könnt ihr abschätzen, wie weit es noch ist: Je höher die Anfangszahl, desto länger die Piste.
Und schließlich zur Pistenmarkierung: Jede Piste ist mit Markierungsstangen ausgestattet, um die Pistenränder genau abzugrenzen. Außerhalb der Markierungen befindet ihr euch im „freien Gelände" (Off-Piste). Genau wie die Hinweisschilder haben die Markierungsstangen, die die Piste begrenzen, die Farbe der jeweiligen Piste. Sie sind besonders an Tagen mit schlechter Sicht nützlich, da sie als Orientierungspunkte dienen.
Um euch bei der Planung eures Bergurlaubs zu erleichtern, haben wir uns entschieden, die häufigsten Fragen zu beantworten, die ihr euch zu den Skiorten in Frankreich stellt!