Ihr seid fast für eure künftigen Trailrunning-Abenteuer ausgerüstet … ihr habt bereits unsere Website nach jeder Menge Tipps zu den passendsten Kleidungsstücken durchforstet und seid bestens vorbereitet. Jetzt müsst ihr nur noch den richtigen Rucksack finden, der euch begleitet und sicherstellt, dass ihr alles Notwendige griffbereit habt, ohne eure Leistung oder euren Komfort zu beeinträchtigen. Die Eigenständigkeit beim Trailrunning erfordert, die Mindestausrüstung für die meisten Situationen mitzunehmen – der Trailrunning-Rucksack ist daher unverzichtbar, um das Notwendigste effizient zu transportieren.
Welcher Trailrunning-Rucksack für welchen Einsatz?
Wenn es eine wichtige Frage gibt, die man sich vor dem Kauf eines Trailrunning-Rucksacks stellen sollte, dann ist es: Wofür werde ich ihn verwenden? Wenn euer Rucksack für vielfältige Aktivitäten angeschafft wird – wie Trailrunning und Ultra-Trail (über mehrere Tage) im Wettkampf, aber auch für aktives Wandern – benötigt ihr ein Mindestvolumen. Ihr müsst alles, was ihr braucht, verstauen können, ohne Ausrüstung auswählen und aussortieren zu müssen. Es ist jedoch wichtig, keinen Trailrunning-Rucksack mit zu viel Volumen zu wählen. In diesem Fall könnte das Gewicht auf dem Rücken zu groß werden. Das Beladen des Rucksacks erfordert große Sorgfalt, und ihr solltet vorsichtig sein, um euch nicht zu sehr zu belasten.
Wenn ihr euch mit einem Trailrunning-Rucksack ausstatten möchtet, der ausschließlich für kurze Trails gedacht ist, reicht ein kleines Volumen aus. Ein Volumen von 5 Litern beispielsweise bietet die Möglichkeit, euer Trinksystem zu befüllen, eure Verpflegung griffbereit zu haben und eine Jacke einzustecken – mehr werdet ihr jedoch nicht verstauen können.
Trailrunning-Rucksäcke mit größerem Volumen (10 bis 12 Liter oder mehr) sind für lange Trails notwendig, um sicherzustellen, dass alles mitgeführt werden kann.
Für die Ergonomie eines Trailrunning-Rucksacks muss auf das Vorhandensein eines nachgiebigen Rahmens geachtet werden. Dieser sorgt gleichzeitig für Stabilität und Flexibilität. Ebenso ist ein gepolsterter Rücken essenziell für langfristigen Komfort und gute Belüftung.
Entdeckt unsere Auswahl der 5 besten Trailrunning-Rucksäcke um euch bei eurer Wahl zu helfen.Die wichtigsten Punkte bei der Wahl des richtigen Trailrunning-Rucksacks
Die Wahl eines Trailrunning-Rucksacks ist natürlich eine Frage des Kompromisses und des persönlichen Geschmacks, aber ihr solltet eine Art Checkliste im Kopf haben, um die Eigenschaften der angebotenen Produkte zu überprüfen.
Verschluss- und Haltesysteme
Sie müssen durch ergonomische, bequeme und solide Träger gewährleistet sein, die nicht scheuern und kein Verletzungs- oder Reibungsrisiko verursachen. Die Brustgurte sollten möglichst elastisch, abnehmbar und verstellbar sein. Wählt lieber Modelle von Trailrunning-Rucksäcken mit Brustgurten, die sich mit einer Hand bedienen lassen. Sie sind in der Regel praktischer, schneller zu handhaben und behindern weder die Atmung noch die Bewegungen. Der Brustgurt ist wichtig, da er eine präzise Passform des Rucksacks nah am Körper ermöglicht und das seitliche Schwingen der Last während der Belastung verhindert.
Der ergonomische Schnitt des Trailrunning-Rucksacks
Ein Rucksack mit einem ergonomischen V-Schnitt ist besser für das Laufen geeignet. Er bietet eine bessere Platzierung des Schwerpunkts nach unten, liegt enger am Körper an und bewegt sich weniger während eurer Laufschritte. Zudem reagiert er weniger empfindlich auf die Bewegungen des Geländeprofils.
Die Osprey-Modelle veranschaulichen diese Art von Ergonomie in einem perfekt auf das Laufen abgestimmten Design.
Praktische und zugängliche Staufächer
Bei der Wahl eines Trailrunning-Rucksacks ist es entscheidend, ein Modell mit leicht zugänglichen Taschen und einfach zu öffnenden Verschlüssen zu wählen. Das ermöglicht den Zugriff auf die Ausrüstung in wenigen Sekunden und vermeidet Zeitverluste. Ebenso sind Netz-Taschen an den Seiten sehr praktisch, um im Laufen schnell an ein Gel oder einen Energieriegel zu kommen.
Ein verstärkter Rucksack
Der Boden eures Rucksacks muss verstärkt sein, da sich dort alle Stöße und Vibrationen konzentrieren. Und es ist der Teil (zusammen mit den Schulterträgern), der das meiste Gewicht aufnimmt. Daher ist es wichtig, dass das Material solide und langfristig widerstandsfähig ist.
Eine oder mehrere Wassertaschen
Ein Trailrunning-Rucksack muss über Fächer für ein oder zwei Trinksysteme verfügen. Wenn möglich, versucht, einen Rucksack zu wählen, der diese Ausrüstung bereits integriert. Natürlich findet ihr Trinksysteme, die sich (mehr oder weniger) an einen Rucksack anpassen lassen, aber das ist nie wirklich optimal. Trailrunning-Rucksäcke, die bereits ein oder mehrere Trinksysteme mit Zubehör (Schlauch und Ventil) integrieren, sollten bei eurer Wahl bevorzugt werden.
Ein System zum Befestigen des Wanderstocks
Beim Trailrunning ist der Wanderstock ein sporadisches Accessoire, und es ist wichtig, ihn am Rucksack befestigen und ohne Schwierigkeiten und ohne den Laufrhythmus zu unterbrechen greifen zu können. Die Osprey-Rucksäcke, die ihr bei Cimalp findet, integrieren ein Stow-on-the-Go™-System mit Schlaufen auf der Rückseite jeder Schulter, die zur unkomplizierten und störungsfreien Befestigung von Trailrunning-Stöcken dienen.
Die Wahl des richtigen Trailrunning-Rucksacks ist eine Frage des Kompromisses und des persönlichen Geschmacks, aber ihr solltet eine Art Checkliste der wichtigsten Kriterien im Kopf haben. Es ist entscheidend, kein Trailrunning mit einem für diese Disziplin ungeeigneten Rucksack zu betreiben. Die Folgen wären sofort spürbar, selbst beim Training: Unbehagen, Schmerzen, schlecht verteiltes Gewicht, fehlende Funktionen und Leistungsverlust. Auch wenn ihr trainiert oder relativ kurze Ausfahrten macht, tragt einen geeigneten Trailrunning-Rucksack – das ist der beste Weg, sich für den Wettkampf oder längere Trails daran zu gewöhnen, und auch die beste Methode, optimal zu trainieren.