Franks Lebensweg ist alles andere als gewöhnlich, sondern vielmehr außer-ordentlich – ganz wie der Abenteurer, der er ist. Als Cimalp-Botschafter seit 2019 – entdecke diesen Mann mit seiner ganz besonderen Philosophie, der im Mittelpunkt des Dokumentarfilms L'Iceberg steht. Tauche ein in die Geschichte des Abenteurers Frank Bruno, eine schöne Lebenslehre.
Durch die Macht der Umstände schloss sich Frank Bruno der Cimalp Family vor 4 Jahren an. „Ich wurde 1964 geboren, wie die französische Marke. Vielleicht war es so bestimmt", sagt er mit einem Lächeln. Was unterscheidet ihn von anderen Abenteurern und Entdeckern? Seine Andersartigkeit, die er als seine Stärke beschreibt. Mit 18 Jahren verliert er im Libanon ein Bein: „10 Tage Koma, 2 Herzstillstände und nach meiner Rückkehr verfalle ich in Gewalt und mein Vater wirft mich raus." Harte Schläge unter anderen, die ihn zu dem Mann gemacht haben, der er heute ist.

Er versucht nun, Hoffnung und Energie weiterzugeben. Er rüttelt manchmal auf und stellt infrage, aber stets mit dem Ziel – bewusst oder unbewusst – neue Grenzen zu entdecken. „Wir sind alle Entdecker unserer Möglichkeiten, grenzenlos und unendlich." Heute gibt er seine Erfahrung an andere weiter, gleichzeitig als:
- Gründer der Vereinigung Bout de vie, die amputierten Personen hilft und sie dabei begleitet, sich anzupassen und ihre Andersartigkeit zu überwinden – durch die Stärkung ihres Lebenspotenzials und das Überwinden eigener Grenzen.
- Unternehmensredner in Frankreich und in der Schweiz.
- Organisator von Überlebenskursen auf Korsika, seiner Heimatinsel
- Schriftsteller
Frank hat sich auch vielfach ausgezeichnet, was ihm mehrere offizielle Ehrungen eingebracht hat:
- Medaille der französischen Landesverteidigung
- Medaille zur Verteidigung des Libanon, Spange Vermeil
- Offizier des Nationalen Assoziativen Ordens von Monaco
- Goldmedaille der französischen Seerettung
- Ritter des Nationalen Ordens der Ehrenlegion
- Mitglied der Gesellschaft der Entdecker Frankreichs
Aber trotz dieser Anerkennung bleibt Frank ein bodenständiger Mensch mit seinen kleinen Verrücktheiten.
Mut und Loyalität

Mit seinem ganz eigenen Temperament verkörpert Frank das Bild eines freien Elektrons. Aber 2019 freundete er sich mit der französischen Marke Cimalp an. "Ich habe mit anderen bekannten großen Outdoor-Marken zusammengearbeitet. Aber der Austausch wurde schnell fade oder gar angespannt. Bei Cimalp herrscht eine echte Familienatmosphäre. Und ich bin froh, dazuzugehören."
Das Drôme-Unternehmen für Bergausrüstung lässt Frank Bruno schnell eines seiner schönsten Abenteuer erleben. "Gleich zu Beginn unserer Zusammenarbeit sind wir mit einem der führenden Cimalp-Botschafter, Fred Souchon, bis zum Gipfel des Mont-Weiß-Massivs gewandert. Er ist Gendarm-Retter beim Peloton Gendarmerie Haute-Montagne de Chamonix – ich war in guten Händen." Eine alpine Besteigung, die ihm für immer im Gedächtnis bleiben wird.
Ein inspirierender Abenteurer

Frank Bruno lässt niemanden kalt – so sehr, dass mehrere Dokumentarfilme und Presseartikel über seinen Lebensweg und seine Kämpfe entstanden sind. Jüngst wurde ein Dokumentarfilm von David Tiago Ribeiro (die Dokumentarserie Frères de sports) und seiner Gesellschaft Little Darwin Films über ihn in Grönland gedreht, dem Land, zu dem der Abenteurer eine besondere Zuneigung entwickelt hat.
Dieser Film mit dem Titel L'Iceberg befasst sich mit Franks innerer Reise – er ist einbeinig amputiert und findet eine "Wiedergeburt im Hohen Norden". Heute bietet er regelmäßig anderen amputierten Personen seine Hilfe an, um ihre Verletzungen durch eine initiatische Polar-Fleece-Reise zu überwinden.
Vor der Ausstrahlung auf Ushuaïa TV, die für die Feiertage geplant ist, wird L'Iceberg in verschiedenen Bergfilmfestivals als Vorpremiere gezeigt, darunter:
- Das XPlore Alpes Festival in der Tarentaise – Freitag 20.10 um 20:30 Uhr in Aime la Plagne
- Das Grand Biwak in Albertville – Samstag 21.10 um 9:30 Uhr und 16:00 Uhr & Sonntag 22.10 um 10:15 Uhr

Als Entdecker, Abenteurer und Schriftsteller verliebt er sich im Laufe einer einsamen Kajak-Expedition in Grönland und in das Volk der Kalaalek, das seiner Behinderung keinerlei Beachtung schenkt. Bei ihnen, in einem winzigen blauen Haus, beschließt er, jeden Sommer zu leben, um andere „Gestrandete des Lebens" wie ihn aufzunehmen – junge Männer und Frauen, die ein Bein verloren haben oder ihrer Freiheit beraubt wurden, denen er beweisen möchte, dass das Leben, auch wenn es brutal ist, ein Wunder bleibt. L'ICEBERG ist eine Ode an seltene und intensive Begegnungen mit dem Lebendigen in seiner wildesten und wunderbarsten Form.
Eine schöne Lebenslehre.
Entdecke Frank Bruno in diesem Dokumentarfilm, über sein Porträt und ein Gespräch mit Frank von Laure Filippi.
©Letizia Nicolini | Little Darwin Film | Frank Bruno