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Pascal Egli, Cimalp-Athlet und Glaziologe, bricht auf, um die vergessenen Gletscher des Himalayas zu erforschen

Pascal Egli, Cimalp-Athlet und Glaziologe, bricht auf, um die vergessenen Gletscher des Himalayas zu erforschen

29 Jul. 2026

Pascal Egli, athlète Cimalp, devant un lac glaciaire en haute montagne

Foto: © Matias Puebla

Pascal Egli, Athlet des Cimalp-Teams, Bergsteiger und Schweizer Glaziologe, steht kurz davor, PEAK zu lancieren – ein einzigartiges Citizen-Science-Projekt zur Dokumentation des Zustands der Himalaya-Gletscher mithilfe lokaler Bergführer. Ein Feldengagement, das seine doppelte Leidenschaft für den Hochgebirgsbereich und die Umweltforschung verbindet.

PEAK, eine Brücke zwischen Bergsteigen und wissenschaftlicher Forschung

Die Himalaya-Gebirgsmassive umfassen mehr als 15.000 Gletscher, aber weniger als 50 davon werden regelmäßig wissenschaftlich beobachtet. In der Region Ladakh werden heute nur 4 von 1.400 Gletschern überwacht, was ein enormes Wissensvakuum über die Entwicklung dieser lebenswichtigen Wasserreservoire für die lokale Bevölkerung hinterlässt.

Diese Lücke möchte Pascal Egli mit PEAK schließen – einem Projekt, das gemeinsam mit Karuna Sah getragen wird, einer Klimawandel-Praktikerin aus Uttarakhand, einer Bergregion Indiens, die heute in Ladakh lebt und selbst aus einer Bergführerfamilie stammt. Die Idee: auf Bergführer und Bergsteiger setzen, die diese Routen bereits das ganze Jahr über begehen, um einfache Geländedaten zu erfassen – etwa Fotos von Messpegeln – und so zuverlässige Indikatoren für Schneeakkumulation und Schneeschmelze zu liefern.

Eine in den Alpen validierte Methode vor ihrem Einsatz im Himalaya

Pascal Egli auf einem verschneiten Grat im Hochgebirge

Foto: © Matias Puebla

Bevor die Methode im Himalaya in großer Höhe getestet wird, wird sie zunächst in den Schweizer Alpen kalibriert, in Partnerschaft mit GLAMOS, dem Referenznetzwerk für die Schweizer Gletscherüberwachung. Die von den Bergführern erhobenen Geländemessungen werden dort mit den Daten professioneller Glaziologen verglichen, um die Zuverlässigkeit des Protokolls vor seiner Anwendung in Ladakh zu gewährleisten.

Sobald die Methode validiert ist, wird sie auf stark frequentierten Bergwegen in Ladakh eingesetzt, darunter Gletscher, die bereits von indischen Forschungsinstituten überwacht werden, sowie bislang noch nie dokumentierte Gletscher. Die lokalen Bergführer werden direkt vor Ort gemeinsam mit den Wissenschaftlern ausgebildet, mit dem Ziel, diese Datenerhebung weit über das Ende des Pilotprojekts hinaus zu verstetigen.

Pascal Egli – ein Leben zwischen den Gipfeln und der Forschung

Pascal Egli im Selfie auf dem Gipfel, ausgestattet mit Cimalp

Assoziierter Professor für Geografie an der NTNU-Universität Trondheim in Norwegen, ist Pascal Egli seit mehr als 26 Jahren Bergathlet und betreibt Berglauf, Bergsteigen und Skifahren bis auf über 7000 Meter Höhe – zudem ist er Kursleiter beim Schweizer Alpen-Club. Diese doppelte Kappe, zwischen Geländepraxis und wissenschaftlicher Expertise, ist genau das, was PEAK möglich macht: ein Messprotokoll zu entwickeln, das einfach genug ist, um von Nicht-Wissenschaftlern durchgeführt werden zu können, ohne die Datenstrenge zu beeinträchtigen.

Ein Projekt, das besonders stark mit den Werten von Cimalp resoniert, einer Outdoor-Marke, die an der Seite von Athleten steht, die sich nicht damit begnügen, den Berg zu besteigen, sondern die sich dafür einsetzen, ihn zu verstehen und zu schützen.

Ein getragenes Projekt mit Zukunft

PEAK wird bereits von der Sustainable Mountain Alliance (Schweiz) und der Kilian Jornet Foundation unterstützt und könnte langfristig als Modell für eine auf andere Gebirge Zentralasiens oder der Anden ausgeweitete Gletscher-Citizen-Science dienen. Ein erster konkreter Schritt hin zu einem besseren Verständnis des Zustands der Gletscher des Daches der Welt – getragen von jenen, die sie täglich begehen.

Dieses Engagement im Gelände spiegelt die Haltung von Cimalp wider, die seit mehr als 60 Jahren den Respekt vor dem Berg in den Mittelpunkt ihrer Entscheidungen stellt. Wir werden Pascal Egli auf seiner gesamten Expedition begleiten und diesen Artikel im Laufe seiner Entdeckungen im Gelände aktualisieren.

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