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Die verschiedenen Ski-Disziplinen

Die verschiedenen Ski-Disziplinen

09 Nov. 2022

Les différentes pratiques du ski

In dieser Rubrik entdeckst du die verschiedenen Skidisziplinen! Um alle Vorzüge des Berges voll auszukosten. Hier einige Ideen für deinen nächsten Aufenthalt!

Pistenskifahren / Ski Alpin

Ski Alpin ist eine Gleitsportart, bei der man mit Skiern eine verschneite Piste hinunterfährt. Heute wird Ski Alpin hauptsächlich in Skigebieten betrieben, die mit Liften ausgestattet sind, die Skifahrer auf den Gipfel transportieren. Die Pisten werden präpariert und Lawinen kontrolliert. Viele Skigebiete verfügen auch über Beschneiungsanlagen, um das Skifahren auch dann zu ermöglichen, wenn die Witterung es nicht zulässt.

Die verschiedenen Skidisziplinen

Die Pistenfarben verstehen!

In einem Skigebiet wird jede Piste nach ihrem Schwierigkeitsgrad farblich eingestuft: Die grüne Piste gilt als die leichteste mit leichten Gefällen, leicht zugänglich und breit genug, um sanfte, weite Kurven zu fahren. Sie eignet sich auch ideal zum Skierlernen, zum Verfeinern der Fahrtechnik und zum entspannten Vorankommen. Es folgt die blaue Piste, leicht bis mittelschwer mit steilerer Neigung, aber noch zugänglich für Anfänger und Fortgeschrittene. Die rote Piste richtet sich an erfahrene Skifahrer, da sie steiler und schmaler ist. Schließlich ist die schwarze Piste, die schwierigste, für Skifahrer mit einem höheren Niveau gedacht – funktional anspruchsvoller, mit steileren Hängen für höhere Geschwindigkeiten.

Wie fange ich an?

Für eine erste Erfahrung empfiehlt es sich, einen Kurs bei einem Skilehrer zu belegen. Er wird die richtigen funktionalen Grundlagen vermitteln, um auf einer soliden Basis zu beginnen.

Für wen?

Pistenskifahren spricht Kleine wie Große an, Adrenalinliebhaber ebenso wie alle, die die Schönheit der Winterlandschaften genießen möchten. Eine Gelegenheit, mit der Familie oder Freunden die klare Bergluft zu genießen und vor allem Spaß auf markierten und gesicherten Skipisten zu haben.

Wo kann ich das machen?

In Frankreich verfügen die meisten Gebirge wie die Alpen, die Pyrenäen, die Vogesen, der Jura und der Zentralmassiv über geeignete Infrastrukturen für den Skisport – die Auswahl ist also groß.

Langlauf

Die verschiedenen Skidisziplinen

Photo by Thomas Dils on Unsplash

Langlauf ist die älteste Skidisziplin. Auf der Loipe oder abseits, im Hügelgelände oder nicht – Groß und Klein finden im Langlauf eine spaßige und vielseitige Outdoor-Sportart! Es gibt keine Liftanlagen beim Langlauf – es ist dein Körper, der dich die Hänge hinaufbringt.

Die Loipen werden für den Langlauf präpariert und sind an zwei parallelen Spuren erkennbar, die am Rand der Loipe angelegt sind, damit klassische Langläufer die Füße parallel darin gleiten lassen können.

Der Unterschied zwischen Klassisch und Skating?

Im Langlauf gibt es zwei funktionale Stile: Man unterscheidet den klassischen Langlauf, der nach der funktionalen „Diagonaltechnik" praktiziert wird – dabei bewegt man sich in zwei parallelen Spuren vorwärts, ähnlich wie beim Gehen. Das Skating, auch „Schlittschuhschritt" genannt, wird auf geglätteten Loipen praktiziert und ähnelt dem Eislaufen. In Skigebieten gibt es Bereiche für einen leichten Einstieg sowie Langlauflehrer, die euch bei eurer Entwicklung begleiten.

Es ist eine sehr vielseitige Sportart, die den gesamten Körper und alle Muskeln beansprucht, unabhängig vom Leistungsniveau. Sie ist daher hervorragend geeignet, um die körperliche Fitness zu erhalten oder zu verbessern.

Abschließend gibt es ein Label für nordische Skigebiete namens Nordic France, das von einem bis vier Tannen nach vier Hauptkriterien vergeben wird: die Qualität der Skigebiete, die Vielfalt der angebotenen Aktivitäten, langlebige Entwicklung und die Servicequalität im Skiort. Dieses Label kann dabei helfen, das für diese Disziplin am besten geeignete Skigebiet zu finden.

Stationsempfehlungen für den Langlauf: Avoriaz, Les Saisies, Megève und Font Romeu.

Ski Freeride / Freeriden

Die verschiedenen Skidisziplinen

Freeriden ist keine Aktivität, die man auf die leichte Schulter nehmen sollte. Freeriden erfordert ein sehr gutes Skifahr-Niveau und Erfahrung. Die Schnee- und Geländebedingungen abseits der Pisten können sich stark vom Pistenskifahren unterscheiden. Ein Freerider muss in der Lage sein, unter allen Bedingungen sicher und kontrolliert zu fahren. Das erfordert funktionale Kompetenz und Vielseitigkeit. Es ist absolut entscheidend, stets die Kontrolle über Ski und Geschwindigkeit zu behalten. Außerdem muss man Risiken einschätzen und die Umgebung bestmöglich im Blick behalten. Schau vor dem Aufbruch ins Abenteuer immer auf die Wettervorhersage und Lawinenbulletins!

Für einen sicheren Start!

Ausrüstung ist beim Freeriden unerlässlich. Hier die Liste der Ausrüstungsgegenstände, die du für deine Sicherheit stets bei dir tragen musst:

  • LVS-Gerät (Lawinenverschüttetensuchgerät): Im Falle einer Lawine kann es Leben retten. Es sendet Signale, mit denen die Rettungskräfte die unter dem Schnee verschüttete Person orten und finden können.
  • Die Schaufel: Sie ermöglicht es, eine unter dem Schnee verschüttete Person leichter freizugraben.
  • Die Sonde: das wichtigste Gerät, da sie hilft, eine unter dem Schnee verschüttete Person zu finden und die Tiefe zu ermitteln, in der sie sich befindet.

Für alle, die noch keine Erfahrung damit haben: Am besten macht man Fortschritte beim Freeriden, indem man einen Lehrer oder Bergführer engagiert, der dabei hilft, die richtigen funktionalen Reflexe zu entwickeln und sicher voranzukommen.

Stationsempfehlungen für das Freeriden: Chamonix, Val d'Isère, Alpe d'Huez, La Grave und Tignes

Skibergsteigen

Die verschiedenen Skidisziplinen

Das Grundprinzip des Skibergsteigens besteht darin, sich im Gebirge fortzubewegen, ohne Liftanlagen nutzen zu müssen, um Gipfel zu erklimmen und schöne verschneite Hänge hinabzufahren und so eine eigene Spur zu ziehen. Skibergsteigen ermöglicht es, vollständig in die Natur einzutauchen und dabei das Gleiten mit der Entdeckung nah- oder fernerer Gebiete zu verbinden. Es ist eine umweltfreundliche Disziplin, die keine Infrastruktur erfordert und kein Skiticket voraussetzt.

Skibergsteigen-Schuhe haben eine Gehposition und eine Abfahrtsposition, die beim Aufstieg Flexibilität und bei der Abfahrt Steifigkeit ermöglichen. Um im Schnee aufzusteigen, benötigt das Skibergsteigen Felle, die unter den Ski geklebt werden, um ein Zurückrutschen beim Aufstieg zu verhindern. Um Bewegungsfreiheit zu gewährleisten und nicht blockiert zu werden, ist beim Aufstieg nur der vordere Teil des Skibergsteigen-Schuhs an der Bindung befestigt. Bei der Abfahrt ähnelt es Ski Alpin oder Freeriden, je nachdem, wo man es praktiziert.

Als Anfänger empfiehlt es sich, einen Bergführer zu engagieren oder zunächst einen betreuten Kurs bei einem Skilehrer zu belegen. Wie beim Freeriden benötigst du Sicherheitsausrüstung wie ein LVS-Gerät (Lawinenverschüttetensuchgerät), eine Schaufel und eine Sonde, die du im Rucksack verstaust.

Was die Bekleidung betrifft, trägt der Skibergsteiger funktionale Kleidung mit Fokus auf Atmungsaktivität und dem 3-Lagen-System. Ein Rucksack für das notwendige Material, darunter warme und wasserdichte Kleidung, ist unerlässlich. Handschuhe, eine Mütze sowie Sonnenbrille und/oder Skibrille vervollständigen die Ausrüstung.

Stationsempfehlungen für das Skibergsteigen: Arêches-Beaufort, Orcières, La Clusaz, La Plagne und Puy Saint Vincent.

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