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Alles Wissenswerte über Läufertendinitis

Trail running

Alles Wissenswerte über Läufertendinitis

28 Apr. 2025

Tout savoir sur la tendinite du coureur

Läufer kennen Tendinitis gut – eine wiederkehrende Verletzung, die zur echten Beeinträchtigung im Sport werden kann. Tendinitis beim Laufen ist nicht nur schmerzhaft, sie kann auch lange anhalten und die Leistung beeinträchtigen. Doch was ist Tendinitis überhaupt? Wie äußert sie sich? Kann man damit weiterlaufen? Dieser Artikel liefert dir alle wichtigen Informationen zu dieser Verletzungsart und zur Prävention.

Was ist Tendinitis beim Laufen?

Tendinitis ist eine Entzündung der Sehnen – jener Fasergewebe, die Muskeln mit Knochen verbinden. Beim Laufen werden die Sehnen konstant beansprucht, sei es beim Laufschritt oder bei Richtungswechseln, was sie anfällig für Entzündungen macht. Die Sehne kann durch Stöße, Reibung und anhaltende Belastung wiederholte Mikrotraumata erleiden – daher ist es wichtig, Ursachen und Verlauf gut zu kennen.

Tendinitis entsteht in der Regel nach Überbelastung, zu intensivem Training oder falscher Schuhwahl. Sie kann auch auf eine schlechte funktionale Lauftechnik oder ungeeigneten Untergrund zurückzuführen sein.

Läufertendinitis

Wie entsteht eine Tendinitis?

Die Sehnen stehen beim Sport unter konstantem Druck, insbesondere beim Laufen. Wenn dieser Druck zu hoch wird, kann die Sehnenfaser reißen oder nachlassen, was eine Entzündung verursacht. Hier einige Faktoren, die das Auftreten von Tendinitis beim Laufen begünstigen:

  • Überbelastung: Übermäßiges Training ohne ausreichende Erholungsphasen.
  • Mikrotraumata: Wiederholte Bewegungen, die zwischen den Einheiten keine Zeit zur Heilung haben.
  • Falsche Schuhwahl: Ungeeignete Schuhe können Schmerzen und Verletzungen verursachen.
  • Schwieriges Gelände: Laufen auf harten oder unebenen Oberflächen erhöht den Druck auf die Sehnen.

Welche Arten von Tendinitis gibt es beim Laufen?

Es gibt verschiedene Arten von Tendinitis, die Läufer betreffen, jede an spezifischen Körperstellen. Hier die häufigsten:

1. Patellasehnenentzündung

Diese Tendinitis betrifft die Patellasehne, die die Kniescheibe mit dem Schienbein verbindet. Sie tritt häufig bei Langstreckenläufern auf und äußert sich oft durch Schmerzen im unteren Kniebereich, verstärkt beim Auf- oder Absteigen.

2. Achillessehnenentzündung

Die Achillessehnenentzündung ist eine der häufigsten beim Laufen. Sie betrifft die Achillessehne an der Rückseite der Ferse. Der Schmerz tritt vor allem nach langen Läufen oder auf Gefällestrecken auf. Das Tragen ungeeigneter Schuhe kann diese Tendinitis ebenfalls verstärken.

3. Tendinitis der Tibialis posterior

Trailrunning-Läufer sind besonders anfällig für diese Tendinitis, die die Sehnen an der Rückseite des Beins auf Höhe der Waden betrifft. Sie tritt häufig auf, wenn man auf unebenem Gelände oder mit Höhenunterschieden läuft.

4. Iliotibiales Bandsyndrom

Bekannt als Läuferknie (Iliotibiales Bandsyndrom), betrifft diese Tendinitis die Seite des Knies und entsteht in der Regel durch repetitive Bewegungen über lange Distanzen. Sie tritt besonders häufig bei Langstreckenläufern auf.

5. Tendinitis des Gluteus medius

Sie verursacht Schmerzen in der Hüfte, besonders bei Frauen. Sie kann durch muskuläre Dysbalancen oder eine fehlerhafte funktionale Lauftechnik entstehen.

6. Insertionstendinitis proximal

Diese Tendinitis betrifft das Sitzbein und äußert sich durch starke Schmerzen an der Rückseite der Oberschenkel. Sie wird oft mit Ischias-Schmerzen verwechselt, erfordert aber eine spezifische Behandlung.

Wie äußert sich eine Tendinitis?

Die Symptome einer Tendinitis beim Laufen variieren je nach Intensität und Lage der Entzündung, die allgemeinen Anzeichen umfassen jedoch:

  • Lokalisierter Schmerz: Der Schmerz wird häufig im Bereich der Sehne bei körperlicher Belastung gespürt.
  • Schwellung: Die Entzündung kann zu einer Schwellung um die betroffene Sehne führen.
  • Steifheit: Die betroffene Zone wird weniger beweglich, was die Bewegungsfreiheit einschränkt.
  • Berührungsempfindlichkeit: Die betroffene Sehne ist in der Regel druckempfindlich und kann warm werden.
  • Akuter Schmerz bei Belastung: Der Schmerz nimmt während des Laufens zu und kann danach anhalten.
Läufertendinitis

Kann man mit einer Tendinitis weiterlaufen?

Die Antwort hängt vom Schweregrad der Tendinitis ab. In den frühen Stadien kann das Laufen möglich sein, sollte jedoch mit Vorsicht erfolgen. Bei moderaten Schmerzen können eine vorübergehende Pause und eine Anpassung der Trainingsintensität ausreichen. Bei akuten oder anhaltenden Schmerzen wird jedoch dringend empfohlen, einen Arzt aufzusuchen und sich zu schonen, um die Verletzung nicht zu verschlimmern.

Hier einige Tipps zum Umgang mit Tendinitis beim Laufen:

  • Schone dich: Reduziere körperliche Aktivitäten, die die Sehne belasten.
  • Kühle die betroffene Stelle: Um Entzündung und Schmerz zu reduzieren.
  • Leicht dehnen: Das kann helfen, die Sehne zu lockern – vermeide jedoch ruckartige Bewegungen.
  • Arzt aufsuchen: Wenn der Schmerz anhält, ist eine professionelle Diagnose unerlässlich, um Komplikationen zu vermeiden.

Wie lässt sich Tendinitis beim Laufen vorbeugen?

Die beste Prävention besteht darin:

  • Laufuntergrund variieren: Zwischen flachem Gelände, weichem Untergrund und harten Oberflächen wechseln, um eine konstante Überbelastung derselben Sehne zu vermeiden.
  • Geeignete Schuhe wählen: Qualitativ hochwertige, gut an deinen Fußtyp angepasste Schuhe sind entscheidend, um Tendinitis zu vermeiden.
  • Richtig aufwärmen und dehnen: Sich vor dem Lauf ausreichend Zeit zum Aufwärmen der Muskeln nehmen und danach dehnen – das hilft, Verletzungen vorzubeugen.
  • Nicht überfordern: Übermäßiges Training vermeiden und auf ausreichende Erholungszeit zwischen den Einheiten achten.

Tendinitis beim Laufen mag unvermeidlich erscheinen, ist aber vermeidbar und beherrschbar, wenn du auf deinen Körper hörst und die richtigen Präventionsmaßnahmen anwendest. Achte auf deine funktionale Lauftechnik und deine Ausrüstung, und scheue dich nicht, dein Training anzupassen, um die Sehnen nicht zu überlasten. Im Zweifelsfall immer einen Fachmann für eine individuelle Begleitung und Beratung aufsuchen.

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