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Wie wählt man die richtigen Running-Socken aus?

Wie wählt man die richtigen Running-Socken aus?

20 Jul. 2017

Obwohl sie auf den Komfort und die Sicherheit ihrer Füße beim Laufen bedacht sind, neigen Läufer manchmal dazu, die Bedeutung von Running-Socken zu unterschätzen. Was sie oft ignorieren wollen: Diese Accessoires sind äußerst wichtig. Socken sind nämlich eine Verlängerung der unteren Extremitäten. Sie sind ein Schlüsselelement für deinen Komfort – sie halten die Füße trocken, schützen vor Reibung und Blasen. Es ist daher unerlässlich, sie sorgfältig auszuwählen.

Running-Socken

Was ist bei der Wahl von Running-Socken zu beachten?

Hochwertige Running-Socken sind unverzichtbar, um die Füße vor Überhitzung, übermäßigem Schwitzen und der Entstehung von Blasen zu schützen. Diesen Accessoires ein angemessenes Budget zu widmen, sollte für Läufer ebenso Priorität haben wie die Investition in hochwertige Schuhe.

Um die richtigen Running-Socken auszuwählen, sind hier die wichtigsten Kriterien im Überblick:

  1. Das Material: Um die Sicherheit der Läufer zu gewährleisten, ist es wichtig, dass deine Running-Socken bequem sind. Die meisten Socken bestehen heute aus Nylon – diese Faser wird in der Regel kombiniert, um dir verschiedene Eigenschaften zu bieten:Running-Socken
    • Spandex oder Elasthan bietet dir Dehnbarkeit und bei manchen Modellen sogar Kompression – dieses Material ist hervorragend geeignet, um die Socken fest in den Schuhen zu halten.
    • Die Cooldry®-Faser hilft dir, das Schwitzen der Füße zu reduzieren, und sorgt für ein angenehmes Frischegefühl.
    • Andere Kombinationen können eingesetzt werden, um zum Beispiel das Gleiten im Schuh zu reduzieren, verstärkte Einsätze zur Verringerung des Verschleißes oder ein Futter zur Minimierung von Reibung und Blasenbildung.
  2. Die Schuhgröße: Da Socken dehnbar sind, decken sie in der Regel mehrere Größen ab – die Hersteller stellen dir eine Größentabelle zur Verfügung. Beachte, dass deine Füße nach einigen Minuten Laufen anschwellen können; es ist wichtig, dass du dich beim Anprobieren in den Socken wohl fühlst.
  3. Die Stärke: Hochwertige Running-Socken haben eine optimierte Stärke – weder zu dünn noch zu dick. Zu dicke Socken können die Schuhe einengen und die Füße komprimieren. Zu dünne schützen die Füße nicht ausreichend und riskieren, sich innerhalb weniger Tage zu durchlöchern.
  4. Das Komfortniveau: Running-Socken müssen je nach Jahreszeit angepasst werden. Während manche Modelle sich im Winter gut eignen, sind andere speziell für den Sommer konzipiert. Das Ziel ist es, das ideale Paar für die jeweiligen Wetterbedingungen zu finden. Für ein hervorragendes Leistungsniveau bei den Läufen darf man weder mit eiskalten noch mit überhitzten Füßen unterwegs sein. Ebenfalls in Sachen Komfort: Running-Socken sollten die Füße und Knöchel perfekt umschließen. Nur so ist der Halt optimal und das Rutschrisiko minimiert.
  5. Das Modell: Bei der Wahl von Running-Socken sollte die Form nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Die guten sind nämlich diejenigen ohne Nähte. Diese Verbindungsstellen sind nicht nur unbequem, sondern können bei wiederholter Reibung auch die Füße verletzen. Fünf-Zehen-Socken sind eine hervorragende Lösung, um sich perfekt der Fußform anzupassen und Reibung so weit wie möglich zu minimieren. Das ideale Modell ist zudem eines, bei dem die am stärksten beanspruchten Bereiche verstärkt sind (Fersen und Zehenspitzen). Der Schutz wird so maximiert und die Entstehung von Blasen minimiert.

Welche Kriterien sollten keinen Einfluss auf die Wahl der Running-Socken haben?

Obwohl die folgenden Punkte wichtig sind, müssen sie nicht unbedingt bei der Wahl von Running-Socken berücksichtigt werden.

  1. Die Farbe: Es stimmt, dass manche Farben als „warm" und andere als „kalt" bezeichnet werden – das sollte jedoch in keinem Fall die Wahl der Running-Socken beeinflussen. Diese „Eindrücke" wurden wissenschaftlich bis heute nicht belegt. In Bezug auf Komfort und Sicherheit gibt es daher keinen Unterschied zwischen roten oder weißen Accessoires.
  2. Die Muster: Manche behaupten, gemusterte Stoffe seien immer dicker als einfarbige. Doch genau wie die Farbvielfalt hat das Vorhandensein von Mustern keinerlei Auswirkung auf die Qualität des Stoffs – und erst recht nicht auf den Komfort der Füße darin.
  3. Der Preis: Man neigt oft dazu zu glauben, dass die teuersten Produkte immer die besten sind. Diese Theorie mag für andere Accessoires gelten, nicht jedoch bei der Wahl von Running-Socken. Es gibt erschwingliche Laufsocken, die extrem komfortabel sind, während andere überteuert sind und nicht einmal das gewünschte Komfortniveau bieten. Den Kaufpreis als Entscheidungsgrundlage zu nehmen, ist daher keine gute Taktik, um die idealen Running-Socken zu finden.

Running-Socken

 

Die Bedeutung von Running-Socken zu verstehen, ist entscheidend. Neben dem Schutz der Füße tragen sie auch zur Leistung des Athleten während seiner Läufe bei. Unter keinen Umständen sollten sie daher auf die leichte Schulter genommen werden. Sie sind der perfekte Begleiter deiner Laufschuhe, mit denen du Kilometer um Kilometer mit maximalem Komfort absolvieren kannst.

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