Es gibt ein Land, die 4te größte Insel der Welt, die sich von ihren afrikanischen Nachbarn durch ihre Isolation, aber auch durch ihre Vielfalt abhebt. Ich meine: Madagaskar.
Madagaskar, die Rote Insel
Diese Isolation, zunächst geologischer Natur (Ablösung vom Gondwana vor 150 Millionen Jahren), dann faunistischer und floristischer Art (höchste Endemismusrate weltweit mit 80 %), bestätigt die « Rote Insel » in ihrer Position als Hotspot der Biodiversität.
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Terrassenreisfelder © MahayExpedition[/caption]
Die Besiedlung Madagaskars ist jung (etwa 2000 Jahre) und vollzog sich in aufeinanderfolgenden Wellen. Die einen kamen aus Indonesien und Malaysia, die anderen aus Afrika oder der Arabischen Halbinsel. Nicht zu vergessen die Kommen und Gehen der Kolonisten (französische Kolonie von 1896 bis 1960).
Antananarivo, die Stadt der tausend Krieger, liegt auf einer Höhe von 800 m und ist von zahlreichen Hügeln umgeben. Die Reisfelder und die rote lateritische Erde erfüllen dieses Panorama mit schimmernden Farben und geben bereits einen schönen Vorgeschmack auf die Landschaft von Vakinankaratra und Betsileo, die ihr im Laufe dieser zeitlosen Reise entdecken werdet.
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Dorf Tana in Madagaskar © MahayExpedition[/caption]
Tana, wie man es gerne nennt, zeigt auch, dass Madagaskar eines der ärmsten Länder der Welt ist. Trotz dieser beklagenswerten wirtschaftlichen und gesundheitlichen Lage sind die Madagassen stets in Bewegung, stets aktiv…
Tana ist eine Hauptstadt, die lebt, sich bewegt und leuchtet. Ihre ungeordnete Architektur und ihre zahlreichen Stadtviertel machen diese Stadt zu einem pittoresken Ankunfts- und Ausgangspunkt!
Ich bin staatlich geprüfter Bergwanderführer aus Frankreich, arbeite aber in Madagaskar, dem Land, das mir am Herzen liegt! Ich habe MahayExpédition gegründet, um authentische Aufenthalte nah an der Bevölkerung anzubieten. Meine Aufgabe vor Ort ist die Organisation, die Erkundung und die Gestaltung der Reiserouten. Ich reise durch das Land, um lokale Führer, Vereine und NGOs kennenzulernen und Kontakte zu knüpfen. Diese Reisen sind für mich die Möglichkeit, künftige Aufenthalte nach euren Wünschen zu gestalten, zu vergleichen und anzupassen.
Madagaskar lässt sich nicht besuchen .... Madagaskar wird erlebt und lässt sich im Rhythmus der Zeit durchdringen, die dort gilt: « mora mora » ! « Wir haben die Uhr ... sie haben die Zeit »
Die Reiseroute "Arts et Traditions"
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Zafimaniry-Frau kehrt vom Markt zurück© MahayExpedition[/caption]
Diese 14-tägige Rundreise « Arts et Traditions » ab Antananarivo, die ich euch vorschlage, führt euch jenseits der Zeit zur Begegnung mit drei Ethnien der zwölf, die die Rote Insel beheimatet. Madagaskar ist tief in seinen Traditionen verwurzelt, und das Leben der Madagassen, das von ihnen geprägt wird, ist deutlich spürbar.
Fälschlicherweise so benannt, werden die zentralen Hochebenen, die sich zwischen 800 und 2000 m erstrecken, eure Leitlinien für diese Reise sein. Nach dem Verlassen der Hauptstadt fahrt ihr Richtung Süden auf der legendären RN7, bevor ihr einen ersten Halt in Antsirabe, der Stadt der « Pousse-Pousse », macht. Ein Besuch dieser Kurstadt steht auf dem Programm, bevor ihr das Gästehaus im Dorf Ambohindranandriana erreicht, das 20 km entfernt in der madagassischen Landschaft liegt. (Eine optionale Mountainbike-Verbindung von 2 Stunden ab Antsirabe kann für diejenigen angeboten werden, die es wünschen.) Dieses Dorf ist Teil eines Dorfempfangsprojekts, das von AVIMA initiiert wurde, einer madagassischen Organisation, die 5 Jahre lang von der Region Auvergne unterstützt wurde und 7 Dörfer in der Umgebung der Kurstadt vereint. Ihr Ziel? Die Förderung von langlebigem Tourismus als Entwicklungsinstrument.
Diese erste Etappe des Aufenthalts ermöglicht euch, einen ersten herzlichen Kontakt mit der lokalen Bevölkerung zu knüpfen. Ein « Gesang und Stimmen »-Empfang durch die Vereinsmitglieder, gefolgt von einem traditionellen madagassischen Abendessen, beschließt den ersten Abend. Der nächste Tag bietet die Gelegenheit, zum heiligen Hügel von Vontovorona zu wandern, der 4 Stunden Fußmarsch vom Dorf entfernt liegt. Auf diesem Weg (mit leichtem Gepäck) durchquert ihr einige Dörfer (darunter eines von Schmiedehandwerkern), doch auf dem Rückweg nehmt ihr euch die Zeit, ihre Schönheiten zu entdecken (Korbflechterinnen, Schnitzer von Zebu-Hörnern…).
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Tsangam-bato © MahayExpedition[/caption]
Dieser Teil der Insel trägt die geologischen Spuren vergangener Vulkantätigkeit, die unter anderem auf die Ablösung Indiens von der Großen Insel (90 Ma) zurückzuführen ist. Alle geologischen Ären sind in Madagaskar vertreten. Davon werdet ihr euch am deutlichsten überzeugen, wenn ihr den Gipfel des heiligen Hügels erreicht … dessen finaler Aufstieg zu den authentischsten Erlebnissen gehört!
Madagassisches Kunsthandwerk und Durchquerung des Zafimaniry-Lands
Ambositra, die Hauptstadt des madagassischen Kunsthandwerks, ist eure nächste Etappe. Dort werdet ihr von Fredier empfangen, Präsident/Gründer des Führerverbandes von Ambositra und Präsident/Gründer des Vereins « Vonona ao amoron'i mania », dessen Ziel die Einschulung der Kinder aus dem Dorf Bethel ist. Ein Besuch der Projekte des Vereins steht am Vormittag auf dem Programm: Schule und Schulkantine.
Dann, nach einem Mittagessen im Dorf, erreicht ihr Ambositra und euer Hotel durch eine kurze 3-stündige Wanderung durch Reisfelder und Weiler.
Der Trek im Zafimaniry-Land beginnt am Morgen des 6. Tages mit 5 Tagen Wandern durch eine hügelige, grüne Landschaft, in der traditionelle Zafimaniry-Dörfer, Wasserfälle, Terrassenreisfelder und die Rufe der Zazakely (Kinder) euren Alltag prägen.
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Zafimaniry-Dorf © MahayExpedition[/caption]
Die Kunst der Zafimaniry-Holzschnitzerei ist seit 2007 als immaterielles Weltkulturerbe der Unesco anerkannt.
Ambohimitombo, Faliarivo, Sahalangina, Sahatavy, Ambohibe – all diese Klänge laden zur Reise und zur Flucht aus dem Alltag ein. Die Etappenlänge variiert, beläuft sich aber auf etwa 5 bis 6 Stunden tägliches Gehen in gemächlichem Tempo. Der hügelige Parcours, die schmalen Pfade, Treppen und Leitern (die unsere madagassischen Freunde barfuß, ein Kind auf dem Arm und einen Reissack auf dem Kopf, vergnügt hinuntersteigen) sind alles andere als erholsam. Doch die Begegnungen und Gespräche in jedem Dorf, die Tier- und Pflanzenwelt, die Fredier bestens kennt, werden eure – vorübergehende – Müdigkeit vergessen lassen.
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Zafimaniry-Kunst © MahayExpedition[/caption]
Jeden Abend werdet ihr vom Dorfvorsteher empfangen, der euch mit den traditionellen Bräuchen willkommen heißt, die jedem Reisenden zustehen, der eine Nacht verbringen möchte. Ihr werdet in Zelten oder bei Einheimischen schlafen und typisch madagassische Gerichte essen. Ihr könnt nach Belieben durch die Dörfer schlendern und einige besondere Momente mit diesem Volk teilen.
Denn die wahre Zafimaniry-Kunst drückt sich in Gebrauchsgegenständen des Alltags aus (Haushaltswerkzeug, verschiedene Behälter, Webstühle, traditionelles Feuerzeug…) sowie in Bauelementen wie Balken, Fensterläden oder Türen.
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Kind in Madagaskar © MahayExpedition[/caption]
Diejenigen unter euch, die diese Reiseroute im Monat Juni gewählt haben, werden im letzten Dorf des Treks am Nationalfeiertag teilnehmen. Seit 1960 wird jedes Jahr am 26. Juni die Unabhängigkeit Madagaskars gefeiert, und in jedem Dorf des Landes finden Festlichkeiten statt. Dies ist für viele Madagassen die Gelegenheit, sich in ihren schönsten Aufzug zu kleiden und zu den Klängen der « Hira gasy » (lokale Folkloregruppen) zu tanzen: Stimmung garantiert.
Am nächsten Tag führt eine Rundwanderung zur Besichtigung des zweitgrößten Wasserfalls Madagaskars, Itazonana. Auf diesem Spaziergang begegnet ihr den lokalen Bauern, von denen sich einige auf die Herstellung von Toaka Gasy (ausgesprochen: Tôka Gach) spezialisiert haben… handgemachter Rum. Dieser Tag beschließt den Trek durch das Zafimaniry-Land.
Dann reist ihr im Rhythmus von mora mora zurück in die Hauptstadt, um die letzten Augenblicke auf der Großen Insel zu genießen.
« Ich bin der Reis und ihr seid das Wasser; Sie trennen sich nicht auf den Feldern, sie trennen sich nicht im Dorf; Doch jedes Mal, wenn sie sich begegnen, ist es eine neue Liebe zwischen ihnen. ». Hainteny merina (Gedicht des Merina-Volkes).
Für weitere Informationen und/oder um euren Aufenthalt zu buchen, kontaktiert mich:
Mandrapihaona, bis bald, Stéphane.Hat euch dieser Artikel gefallen? Hinterlasst uns eure Kommentare auf der Facebook-Seite von CimAlp und teilt ihn in eurem Umfeld, um möglichst vielen Menschen euren Beruf und eure Wanderungen bekannt zu machen!
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