Es ist klar, dass der Ultra-Trailrunning eine der physisch anspruchsvollsten Disziplinen überhaupt ist. Sein extremer Charakter impliziert jedoch auch hohe Anforderungen an die Ausrüstung, insbesondere mit Fokus auf die Sicherheit der Wettkämpfer. Jeder Ultra-Trailrunning-Veranstalter legt seine eigenen Regeln hinsichtlich der mitzuführenden Ausrüstung und Kleidung fest. Insgesamt finden sich jedoch mehr oder weniger die gleichen Empfehlungen, mit besonderem Augenmerk auf die unverzichtbaren Elemente und natürlich die bei Schlechtwetter mitzunehmende Kleidung.

Listen der Ausrüstung und Kleidung, die für die Teilnahme an Ultra-Trailrunning-Rennen erforderlich sind
In den letzten Jahren haben die Veranstalter die Liste der erforderlichen Ausrüstung für Ultra-Trails immer weiter ausgebaut. Man muss sagen, dass sie mit der wachsenden Popularität dieser Veranstaltungen konfrontiert waren, die unweigerlich dazu geführt hat, dass sich manche Personen anmeldeten, um das Abenteuer zu wagen – und am Morgen des Rennens mit einem Paar Turnschuhen und einem T-Shirt erschienen!
Das Verantwortungsbewusstsein der Veranstalter solcher Massenveranstaltungen verpflichtet sie heute, in ihrem Regelwerk eine Mindestausrüstungsliste festzulegen, die jeder Teilnehmer am Start vorweisen muss.
Es stimmt, dass man auch denken kann, dass die Sicherheitsbedenken der Veranstalter in Bezug auf Ausrüstung von einigen Teilnehmern manchmal als Leistungshemmnis angesehen werden. Im Grunde genommen gelingt es aber all jenen, die auf Leistung aus sind, diese Ausrüstungsliste optimal zu optimieren.

Das Beispiel des UTMB
Als Beispiel lässt sich der Ultra Trail du Mont-Weiß anführen, der das bedeutendste und sicherlich härteste Rennen ist. Angesichts seiner großen Beliebtheit und des Ansturms der Teilnehmer ist die Liste der Ausrüstungsanforderungen immer präziser geworden.
Hier ein zusammenfassender Überblick für dieses Jahr:
- Rucksack zum Transport des Pflichtmaterials während des Rennens
- Mobiltelefon mit Option zur Nutzung in drei Ländern
- Persönlicher Becher mind. 15 cl (Trinkflaschen oder Flasks mit Verschluss nicht akzeptiert)
- Eine Wasserreserve von mindestens 1 Liter
- 2 funktionsfähige Lampen mit Ersatzbatterien oder -akku für jede Lampe (Empfehlung: 200 Lumen oder mehr für die Hauptlampe)
- Eine Rettungsdecke von mindestens 1,40 m x 2 m
- Eine Pfeife
- Ein elastisches Klebeband zum Anlegen eines Verbandes oder Strappings (mind. 100 cm x 6 cm)
- Nahrungsreserve mit Empfehlung von 800 kcal (2 Gels + 2 Energieriegel à 65 g)
- Eine Jacke mit Kapuze, die dem schlechten Wetter im Gebirge standhält und mit einer wasserdichten Membran gefertigt ist (mindestens 10.000 mm oder Schmerber) und atmungsaktiv ist (10.000 g/m²/24h oder empfohlener RET unter 13). Diese Jacke muss zwingend eine integrierte oder an der Jacke befestigte Kapuze mit einem vom Hersteller vorgesehenen System aufweisen, und die Nähte müssen versiegelt sein. Die Jacke darf keine Teile aus nicht wasserdichtem Gewebe aufweisen, jedoch sind vom Hersteller vorgesehene Belüftungsöffnungen (unter den Armen, am Rücken), sofern sie die Wasserdichtigkeit nicht offensichtlich beeinträchtigen, akzeptiert.
- Es wird darauf hingewiesen, dass es in der Verantwortung des Läufers liegt, anhand dieser Kriterien zu beurteilen, ob seine Jacke den Vorschriften und damit den Schlechtwetterbedingungen im Gebirge entspricht. Bei einer Kontrolle wird jedoch ausschließlich die Einschätzung des Kontrollverantwortlichen oder des Rennkommissars maßgeblich sein, und sein Urteil wird strikt anhand der oben genannten Kriterien gefällt.
- Eine Laufhose mit langen Beinen ODER die Kombination aus Leggings und Socken, die das Bein vollständig bedecken.
- Eine Kappe oder ein Bandana oder ein Buff
- Eine zweite ergänzende warme Schicht mit langen Ärmeln (Baumwolle ausgeschlossen) mit einem Mindestgewicht von 180 g (Herren, Größe M) ODER die Kombination aus einem warmen Langarm-Unterhemd (erste oder zweite Schicht, Baumwolle ausgeschlossen) mit einem Mindestgewicht von 110 g (Herren, Größe M) und einer winddichten Jacke (die die oben genannte Jacke nicht ersetzt) mit einem langlebigen wasserabweisenden Schutz (DWR-Schutz)
- Eine Mütze
- Warme und wasserdichte Handschuhe
- Eine wasserdichte Überhose
- Ein Ausweisdokument
Wie man sieht, ist die Liste lang und präzise. Natürlich sind nicht alle Ultra-Trailrunning-Rennen so anspruchsvoll, aber alle, die unter ähnlichen Bedingungen wie beim UTMB stattfinden, gehen in diese Richtung.

Ausrüstung und Kleidung sorgfältig wählen für einen Ultra-Trailrunning
Der Trailrunner sollte beim Kauf von Ausrüstung und Kleidung für diese Art von Anforderungen sorgfältig vorgehen. Denn wer das Größte schafft, schafft auch das Kleinste – und es ist besser, auf die bei den Paraderennen geforderte Qualität zu setzen, um sicher die Anforderungen der anderen Ultra-Trailrunning-Rennen zu erfüllen.
Die Bekleidungsmarken haben große Anstrengungen unternommen, um den Trailrunnern Kleidung anzubieten, die sowohl leistungs- als auch komfortgerecht ist und gleichzeitig den von den Veranstaltern geforderten Schutz bietet. Dabei verlieren sie weder den wirtschaftlichen Aspekt für den Teilnehmer noch das Ziel aus den Augen, das Gewicht leicht zu halten, um den Läufer nicht zu belasten.

So haben wir bei CimAlp beispielsweise eines unserer neuesten Produkte entwickelt, die Jacke STORM PRO, die für das Hochgebirge konzipiert und für Ultra-Trails homologiert ist.
Sie dürfte schnell zur unverzichtbaren Begleiterin eurer Bergtouren werden – dank ihrer Ultra Shell®-Membran der neuesten Generation, einer der leistungsstärksten weltweit. Sie bietet eine Atmungsaktivität von 80.000 MVP und ist bis 20.000 mm Wassersäule wasserdicht (20.000 Schmerbers). Natürlich verfügt sie über thermoverschweißte Nähte und eine Struktur mit noch feineren Poren, die eine bessere Luftdurchlässigkeit ermöglichen und gleichzeitig widerstandsfähiger sind. Mit einem ergonomischen Slim-Schnitt und einem leichten, dehnbaren Gewebe ist sie bequem und macht sich unsichtbar – ihr bleibt voll auf eure Leistung konzentriert und genießt volle Bewegungsfreiheit.