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Bergwandern: die Gegenanzeigen

Bergwandern: die Gegenanzeigen

24 Jun. 2013

Randonnée en montagne : les contre-indications

Das Wandern im Hochgebirge ist wegen der Schönheit der Landschaften und der Entdeckung einer neuen Umgebung reizvoll. Es birgt jedoch auch Kontraindikationen, die nicht vernachlässigt werden dürfen.

Wandern in den Bergen: die Kontraindikationen

Die Risiken auf hohen Gipfeln

Das Wandern im Hochgebirge bedeutet, über eine relativ lange Dauer auf einem anspruchsvollen Streckenprofil in einem zügigen Tempo zu marschieren. Gute körperliche Verfassung und eine starke mentale Einstellung sind daher erforderlich, um die Tour zu absolvieren. In der Praxis hält das Gebirge oft klimatische Veränderungen und starke Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht bereit. Hinzu kommt, dass große Höhen eine dünne Atmosphäre sowie eine intensive Sonneneinstrahlung mit sich bringen. All diese Faktoren setzen den Wanderer einer Reihe von Risiken aus, die nicht auf die leichte Schulter genommen werden dürfen. Um diesen Unwägbarkeiten vorzubeugen, wird empfohlen, sich mit der geeigneten Ausrüstung auszustatten.

Die Kontraindikationen beim Wandern

Durst und Wanderaktivitäten vertragen sich schlecht. Immer etwas zu trinken dabeizuhaben ist beim Wandern unerlässlich und obligatorisch. Der Körper verliert in einigen Metern Höhe Wasser durch Dehydrierung. Das entspricht im Durchschnitt 200 ml pro Stunde, also 1 Liter für 5 Stunden am Stück. Daher ist es die beste Lösung, ausreichend Wasservorräte mitzuführen.

Manche Menschen sind versucht, ungeschmolzenes Eis anstelle von Wasser zu nehmen. Dies kann jedoch Magenbeschwerden verursachen. Zudem können weder Schnee noch Eis den erforderlichen Wassergehalt ersetzen, da sie nicht genügend Mineralsalze enthalten, die der Körper benötigt. Der Verzehr dieser Elemente ist daher nur im äußersten Notfall sinnvoll.

Es ist nicht selten, dass ein Wanderer während des Gehens wenig isst. Der Appetitverlust kann auf eine Abneigung gegenüber Nahrungsmitteln in der Höhe zurückzuführen sein. Dennoch muss der Körper regelmäßig mit Energie versorgt werden, um die lange Strecke zu bewältigen. Vor dem Aufbruch empfiehlt es sich, eine spezifische Ernährung auf Basis von Reis, Nudeln oder Kartoffeln einzuhalten, um ausreichend Energiereserven aufzubauen.

Die akute Bergkrankheit

Die akute Bergkrankheit tritt in der Regel ab 3.500 Metern auf und ist häufig auf Sauerstoffmangel und einen zu schnellen Anstieg in die Höhe zurückzuführen.

Es wird daher dringend empfohlen, dass Wanderanfänger 2.500 Meter nicht überschreiten. Diese Einschränkung beugt der akuten Bergkrankheit (AMS) und ihren Komplikationen vor. Die Auswirkungen dieser Phänomene variieren je nach Person, doch die Symptome lügen nicht: Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Appetitlosigkeit, Schwindel, Übelkeit oder Erbrechen treten innerhalb von 4 bis 8 Stunden auf. Die Folgen der Erkrankung können 2 bis 3 Tage anhalten. Setzt man die Besteigung trotz dieser Warnsignale fort, können schwerwiegende Komplikationen auftreten, wie Lungen- und/oder Hirnödem.

Keine Sorge, die meisten gesunden Trekker akklimatisieren sich korrekt an die Höhe. Es genügt, einige Regeln zu beachten:
  • steigen Sie schrittweise auf (300 bis 500 m Höhengewinn pro Tag im Durchschnitt oberhalb von 3.500 m)
  • unnötige körperliche Anstrengungen vermeiden
  • viel Wasser, Tee und Suppe trinken (ca. 3 Liter pro Tag)
Falls die Symptome anhalten sollten, steigen Sie ruhig ab, in Etappen von 300 bis 400 Metern.

Die Altersgruppe

Für das Wandern gibt es keine altersbedingten Kontraindikationen. Sowohl Kinder als auch ältere Menschen können in der Höhe wandern. Ein 6-jähriges Kind kann bis zu 6 Kilometer laufen, und ein Teenager kann problemlos die gleichen Distanzen zurücklegen wie ein Erwachsener.

Bevor man sich in ein Abenteuer stürzt, ist es wichtig, seinen Hausarzt oder Kardiologen aufzusuchen – es gibt jedoch auch spezialisierte Diagnosen bei Bergmedizinern.

F.A.Q

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