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Fast Hiking: Alles über das schnelle Wandern

Fast Hiking: Alles über das schnelle Wandern

07 Aug. 2025

Le fast hiking : tout savoir sur la randonnée rapide

Fast Hiking, auch bekannt als schnelles Wandern, begeistert immer mehr Outdoor-Enthusiasten. Sein hohes Tempo bietet eine leichtere Art, die Wege zu erkunden – mit mehr Challenge, Selbstüberwindung und Abenteuer. Hier erfährst du alles, was du über Fast Hiking wissen musst.

Das Wichtigste auf einen Blick:

  • Fast Hiking ist eine Praxis mit hohem Tempo, zwischen Wandern und Trail.
  • Es erfordert leichte, aber vollständige Ausrüstung.
  • Es verbessert die Ausdauer, stärkt die Muskeln und schont die Gelenke.
  • Schnelles Wandern findet auf abwechslungsreichen Wegen in völliger Eigenständigkeit statt.

Was ist Fast Hiking?

Fast Hiking ist eine hybride Praxis, auf halbem Weg zwischen klassischem Wandern und Trailrunning. Die Idee ist es, einen Punkt A zu einem Punkt B so schnell wie möglich zu erreichen, in der Regel auf funktionalen Pfaden. Das erfordert ein hohes Tempo, oft zwischen 5 und 8 km/h, je nach Gelände und körperlicher Verfassung. 

Im Vergleich zum klassischen Wandern hat schnelles Wandern ein höheres Fortschrittstempo. Während Ersteres in moderatem Tempo mit eher kontemplativer Ausrichtung stattfindet, ist Letzteres dynamischer, auf Anstrengung und körperliche Leistung ausgerichtet. Es erreicht jedoch nicht die Intensität oder Dauer eines Trailrunning.

Fast Hiking ist eine Praxis, die für alle offen ist. Sie eignet sich für Anfänger genauso wie für erfahrene Sportler, für erfahrene Wanderer, die ihre Grenzen ausreizen wollen, ebenso wie für Trail-Läufer, die einen Gang zurückschalten möchten. Jeder wählt eine seinem Niveau angepasste Route und setzt sich seine eigenen Ziele.

Wie praktiziert man schnelles Wandern?

Um Tempo, Komfort und Sicherheit zu vereinen, erfordert Fast Hiking eine spezifische Vorbereitung. Dabei gilt: leichte Ausrüstung hat Vorrang. Nimm das Wesentliche mit, ohne dich zu überladen, und berücksichtige dabei Klima und Gelände.

Schuhe sind ein wichtiges Element der Fast-Hiking-Ausrüstung. Entscheide dich für ein Paar, das vom Trail bis zum leichten Wandern geeignet ist. Hier solltest du Leichtigkeit, Grip, Stabilität und Dämpfung priorisieren.

Der Rucksack muss ergonomisch und kompakt sein (10 bis 20 Liter). Trail-Modelle sind in dieser Situation ideal. Sie bieten schnellen Zugang zu Wasser oder Energiesnacks. Sie ermöglichen es außerdem, eine winddichte Jacke, ein Mini-Erste-Hilfe-Set und Navigationsmaterial mitzunehmen.

Stöcke sind beim schnellen Wandern unverzichtbar. Sie helfen dabei, ein gutes Tempo zu halten, das Gleichgewicht zu wahren und die Gelenke zu entlasten. Wir empfehlen, sich für faltbare und leichte Modelle aus Carbon oder Aluminium zu entscheiden.

Schließlich sollten Fast-Hiking-Bekleidung gleichzeitig leicht und atmungsaktiv sein. Wie beim Wandern kannst du das Drei-Lagen-Prinzip anwenden. Wähle funktionale Kleidung, die Feuchtigkeit reguliert und eine gute Bewegungsfreiheit ermöglicht. Vergiss außerdem nicht, eine schützende Jacke mitzunehmen, die bei schlechtem Wetter sehr nützlich ist, sowie saisongerechtes Zubehör.

Was sind die Vorteile des Fast Hiking?

Fast Hiking beschränkt sich nicht nur auf schnelles Gehen. Es handelt sich um eine vollständige Praxis mit zahlreichen Vorteilen. Zunächst beansprucht sie das Herz-Kreislauf-System intensiv. Sie befindet sich in der Grundlagenausdauerzone, also zwischen 70 und 75 % der maximalen Herzfrequenz. Das ist die ideale Zone, um die Durchblutung und vor allem die Leistungsfähigkeit zu verbessern.

Im Gegensatz zum Trailrunning oder zum Laufen sind die Gelenkbelastungen bei einer Fast-Hiking-Einheit begrenzt. Die Gelenke werden daher vor starken Stößen geschützt. Zwischen Auf- und Abstiegen arbeitet der Körper in der Tiefe. Du profitierst damit von einem vollständigen Muskelaufbau.

Schnelles Wandern hat auch Auswirkungen auf die Psyche. Wie alle Outdoor-Aktivitäten fördert es Konzentration, mentale Klarheit und persönliche Zufriedenheit und wirkt als Anti-Stress. Es ist damit die ideale Aktivität, um den Kopf freizubekommen, fit zu bleiben und die Natur zu genießen.

Außerdem ermöglicht es eine echte Zeitersparnis. Du legst Distanzen in kürzerer Zeit zurück, was praktisch ist, wenn du wenig Zeit hast oder im Gegenteil mehrere Gipfel oder Wege an einem einzigen Tag hintereinanderschalten möchtest. 

Im Gegensatz zum Trail kannst du dein Tempo je nach Gelände oder Tagesform anpassen. Du bestimmst selbst dein Tempo und deine Route. Mit der Zeit kannst du deinen eigenen Fortschritt in Bezug auf Geschwindigkeit oder Schwierigkeitsgrad messen.

Wo praktiziert man Fast Hiking?

Fast Hiking findet in der freien Natur statt, auf Geländen, die ein Gleichgewicht zwischen Technik, Spaß und Sicherheit bieten. Zum Einstieg kannst du dich gut mit den umliegenden Hügeln begnügen, mit leichten Anstiegen und einfachen Abstiegen. 

Fast Hiking findet eher auf markierten Wegen im Mittelgebirge, auf GR-Abschnitten (Grandes Randonnées), in regionalen Naturparks, in Wäldern oder auf freien Gratkammern statt. Versuche anfangs vor allem zu steinige oder rutschige Untergründe zu meiden, da sie dich verlangsamen und ein Sturzrisiko darstellen können.

Mit zunehmender Erfahrung kannst du dich dann an funktionalere Pfade, alpine Routen oder sogar Mehrtagestouren wagen. GR-Strecken sind übrigens ideal für ultraleichtes Wandern dank der Hütten entlang des Weges. 

Wie bei allem Wandern darf die Sicherheit beim Fast Hiking nicht vernachlässigt werden. Vor jeder Ausfahrt ist es unbedingt erforderlich, den Wetterbericht zu prüfen. Schnelles Wandern bedeutet, weiter zu gehen, und ein Gewitter kann daher gefährlich werden. Man sollte auch nicht zu spät aufbrechen und daran denken, eine vertraute Person über die geplante Route und die voraussichtliche Rückkehrzeit zu informieren. Achte schließlich darauf, selbstständig zu bleiben, und meide zu abgelegene Gebiete.

Zusammenfassend ist Fast Hiking eine dynamische Alternative zwischen Wandern und Trail. Diese Aktivität ist ideal, um die eigenen Grenzen auszuloten, ohne dabei in einen Wettkampf zu verfallen. Jetzt heißt es nur noch, die Wege unter die Füße zu nehmen!

F.A.Q

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