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Erste Hilfe beim Wandern: Was du wissen musst

Erste Hilfe beim Wandern: Was du wissen musst

03 Apr. 2017

Premiers secours en randonnée : ce que vous devez savoir

Wandern bedeutet in erster Linie, in die Natur einzutauchen. In diesem Kontext sind Unfälle nicht auszuschließen. Ein Teammitglied, das ohnmächtig wird oder sich ein Bein bricht, ein anderes, das nach einem Sturz verletzt ist – wie reagiert man? Das Erste-Hilfe-Set ist beim Wandern nie weit. Aber man muss es richtig einsetzen und die richtigen Handgriffe kennen. Hier erfährst du, was du über Erste Hilfe beim Wandern wissen musst.

Erste Hilfe – Grundlage der Wandervorbereitung

Bevor man eine Wanderung und all das Zubehör vorbereitet, das auf eine Wanderung mitgenommen werden muss. Tatsächlich besteht eine Wanderung zunächst darin, stundenlang in Umgebungen zu sein, in denen die Bedingungen nicht immer ideal sind. In der Natur gibt es nicht immer einen Sanitätsdienst in der Nähe oder Personen mit Erste-Hilfe-Kenntnissen.

Es kann auch vorkommen, dass man sich an einem Ort ohne Netzempfang befindet, um die Rettungskräfte zu rufen, oder an einem abgelegenen Ort, wo die Rettungskräfte sehr lange brauchen, um einzutreffen. Deshalb ist es unerlässlich, bereits vor der Planung einer Wanderung an die Erste Hilfe zu denken. Noch besser ist es, dies gemeinsam zu tun, denn man weiß nie, welche Personen der Gruppe in Gefahr geraten könnten und wer die Erste Hilfe leisten muss.

Die Bedeutung der Erste-Hilfe-Ausbildung

Die Erste-Hilfe-Ausbildung ist aus vielen Gründen wichtig. Zunächst muss man wissen, dass das Erste-Hilfe-Set und all das mitgebrachte Sicherheitszubehör nutzlos sind, wenn die Personen, die es tragen, nicht das nötige Wissen haben, um es einzusetzen.

Außerdem darf man nicht vergessen, dass Erste Hilfe beim Wandern – wie auch anderswo – nicht darin besteht, zu heilen, sondern den Zustand des Opfers zu stabilisieren. Im Falle eines Unfalls soll die Erste Hilfe dafür sorgen, dass sich der Zustand des Opfers nicht verschlechtert. Erste Hilfe ist eine Reihe von Automatismen und Reflexen, die im Rahmen einer sehr gezielten Ausbildung erworben werden. Die Schlüsselwörter der Ersten Hilfe lauten: Schnelligkeit, Effizienz und Methode.

Es gibt einen deutlichen Unterschied zwischen Personen, die in Erster Hilfe ausgebildet sind, und solchen, die keine solche Ausbildung absolviert haben. Tatsächlich sind nicht ausgebildete Personen bei Notfalleinsätzen panisch, unkoordiniert und ineffektiv. Sie treffen dann falsche Entscheidungen, verschwenden unnötig Material und werden bei Schwierigkeiten schnell nervös.

Erste Hilfe beim Wandern leisten: eine Frage der Einstellung

Im Alltag hat jeder seine Persönlichkeit und seine kleinen Gewohnheiten. Wenn eine Notsituation beim Wandern eintritt, werden diese kleinen Gewohnheiten durch die Ereignisse erschüttert. Man muss dann schnell handeln, sehr schnell. Erste Hilfe beim Wandern kann nur wirksam sein, wenn sie schnell erfolgt, denn der Zustand des Opfers kann sich von Minute zu Minute verändern. Das Erlernen der verschiedenen Automatismen ermöglicht es, bei Einsätzen schnell zu handeln, da Theorie und Praxis in diesen Ausbildungen gleichermaßen vermittelt werden.

Erste Hilfe beim Wandern

Wenn man Erste-Hilfe-Maßnahmen durchführt, muss man auch lernen, ruhig zu bleiben. Personen, die keine Erste-Hilfe-Ausbildung haben, stehen oft unter Schock, wenn ein schwerwiegendes Ereignis eintritt. Manche sind so erstarrt, dass sie sich nicht mehr bewegen können, während andere in Panik geraten, weinen und schreien. In Erste-Hilfe-Ausbildungen bringen die Ausbilder den Lernenden bei, über diesen psychologischen Schock hinwegzukommen, um klar und effektiv zu bleiben. Zum Beispiel gibt es Übungseinheiten, in denen die Lernenden sich daran gewöhnen, Blut zu sehen und ihre durch den psychologischen Schock verursachte Lähmung zu überwinden.

Erste-Hilfe-Ausbildung in Frankreich: Wie läuft das ab?

Ganz am Anfang gab es eine Erste-Hilfe-Ausbildung, die mit dem Nationalen Sanitätsschein (Brevet National de Secourisme) abschloss. 1991 ersetzte die Bescheinigung zur Ausbildung in Erster Hilfe (AFPS) den BNS. Seit 2007 wurde diese AFPS ebenfalls durch eine Ausbildung namens Prévention et Secours Civiques de niveau 1 oder PSC1 ersetzt. Es handelt sich um eine siebenstündige Ausbildung. Die Lernenden können diese Ausbildungsstunden je nach ihrer Verfügbarkeit auf mehrere Tage verteilen.

Erste Hilfe beim Wandern

Es ist wichtig zu wissen, dass der PSC1 eine Ausbildung ist, die sich an alle Personen über 10 Jahre richtet. In bestimmten Berufen ist diese Ausbildung vorgeschrieben. Das ist zum Beispiel bei der Geologie und anderen Untertagearbeiten der Fall usw.

Zahlreiche Organisationen bieten die PSC1-Ausbildung in Frankreich an. Zum Beispiel die Feuerwehrverbände (Unions de Sapeurs-Pompiers), das Rote Kreuz, das Weiße Kreuz, der Nationale Zivilschutzverband (Fédération Nationale de la Protection Civile) und viele andere. Die Ausbildungskosten liegen zwischen 50 und 80 Euro.

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