Zum Inhalt springen
  • Kostenloser Versand ab 75 €

  • Kostenlose Rücksendung 30 Tage

Kundendienst geöffnet
Startseite Der Cimalp Blog

Erste Hilfe beim Wandern: Was du wissen musst

Erste Hilfe beim Wandern: Was du wissen musst

03 Apr. 2017

Premiers secours en randonnée : ce que vous devez savoir
Wandern zu gehen bedeutet vor allem, eins zu werden mit der Natur. In diesem Kontext sind verschiedene Unfälle nicht auszuschließen. Ein Teammitglied, das ohnmächtig wird oder sich ein Bein bricht, ein anderer, der nach einem Sturz verletzt ist – wie reagiert man? Die Erste-Hilfe-Set ist beim Wandern nie weit. Man muss es jedoch korrekt einsetzen und die richtigen Handgriffe kennen. Hier erfährst du, was du über Erste Hilfe beim Wandern wissen solltest.

Erste Hilfe beim Wandern – Grundlage jeder Wandervorbereitung

Noch bevor man eine Wanderung und alle erforderlichen Ausrüstungsgegenstände plant. Denn eine Wanderung bedeutet zunächst, stundenlang in Umgebungen unterwegs zu sein, in denen die Bedingungen nicht immer ideal sind. In der Natur gibt es nicht immer einen Sanitätsdienst in der Nähe oder Personen mit Erste-Hilfe-Kenntnissen. Es kann auch vorkommen, dass man sich an einem Ort befindet, an dem es keinen Empfang gibt, um den Notruf absetzen, oder ein abgelegener Ort, an dem die Rettungskräfte lange brauchen werden, um einzutreffen. Deshalb ist es unerlässlich, die Erste Hilfe beim Wandern bereits vor der Abreise zu bedenken. Noch besser ist es, dies in der Gruppe zu tun, denn man weiß nie, welche Personen der Gruppe in Gefahr geraten können und wer dann Erste Hilfe leisten muss.

Die Bedeutung der Erste-Hilfe-Ausbildung

Die Erste-Hilfe-Ausbildung ist aus vielen Gründen wichtig. Zunächst ist zu wissen, dass das Erste-Hilfe-Set und alle mitgeführten Sicherheitsausrüstungen beim Wandern nutzlos sind, wenn die Personen, die sie tragen, nicht das nötige Wissen haben, um sie einzusetzen. Außerdem darf nicht vergessen werden, dass Erste Hilfe beim Wandern wie auch anderswo nicht darin besteht, zu behandeln, sondern den Zustand des Opfers zu stabilisieren. Im Falle eines Unfalls soll die Erste Hilfe dafür sorgen, dass sich der Zustand des Opfers nicht verschlechtert. Erste Hilfe ist ein Satz von Automatismen und Reflexen, die im Rahmen einer sehr gezielten Ausbildung erworben werden. Die Schlüsselworte der Ersten Hilfe lauten: Schnelligkeit, Effizienz und Methodik. Es gibt einen deutlichen Unterschied zwischen Personen, die in Erster Hilfe ausgebildet sind, und solchen, die keine solche Ausbildung absolviert haben. In der Tat sind nicht ausgebildete Personen bei Notfalleinsätzen in Panik, unorganisiert und wirkungslos. Sie treffen dann falsche Entscheidungen, verschwenden unnötig Material und geraten bei Schwierigkeiten leicht in Aufruhr.

Erste Hilfe beim Wandern leisten: eine Frage der Einstellung

Im Alltag hat jeder seine eigene Persönlichkeit und seine kleinen Gewohnheiten. Wenn während einer Wanderung eine Notsituation eintritt, werden diese Gewohnheiten durch die Ereignisse auf den Kopf gestellt. Es gilt dann, schnell zu handeln – sehr schnell. Erste Hilfe beim Wandern kann nur wirksam sein, wenn sie rasch erfolgt, denn der Zustand des Opfers kann sich von einer Minute auf die andere verändern. Das Einüben verschiedener Automatismen ermöglicht es, bei Einsätzen schnell zu reagieren, da sowohl Theorie als auch Praxis in diesen Ausbildungen vermittelt werden. Erste Hilfe beim Wandern Wenn man Erste-Hilfe-Maßnahmen durchführt, muss man auch lernen, ruhig zu bleiben. Personen, die nicht in Erster Hilfe ausgebildet sind, stehen oft unter Schock, wenn ein schwerwiegendes Ereignis eintritt. Manche sind so erstarrt, dass sie sich nicht mehr bewegen können, während andere in Panik geraten, weinen und schreien. In den Erste-Hilfe-Ausbildungen lernen die Ausbilder die Teilnehmenden, diesen psychologischen Schock zu überwinden, um besonnen und handlungsfähig zu bleiben. So gibt es zum Beispiel Übungseinheiten, in denen die Lernenden sich daran gewöhnen, Blut zu sehen und ihre durch den psychologischen Schock verursachte Lähmung zu überwinden.

Erste-Hilfe-Ausbildung in Frankreich: Wie läuft das ab?

Am Anfang gab es eine Erste-Hilfe-Ausbildung, deren Abschluss das Nationale Rettungsdienstabzeichen (Brevet National de Secourisme) war. 1991 wurde dieses durch das Attestation de Formation aux Premiers Secours (AFPS) ersetzt. Seit 2007 wurde das AFPS seinerseits durch eine Ausbildung namens Prévention et Secours Civiques de niveau 1 (PSC1) abgelöst. Es handelt sich um eine siebenstündige Ausbildung. Die Lernenden können diese Stunden je nach Verfügbarkeit auf mehrere Tage verteilen. Erste Hilfe beim Wandern Der PSC1 ist eine Ausbildung, die sich an alle Personen über 10 Jahre richtet. In bestimmten Berufen ist diese Ausbildung verpflichtend – zum Beispiel in der Geologie und bei sonstigen Untertagarbeiten usw. Zahlreiche Organisationen bieten die PSC1-Ausbildung in Frankreich an, darunter die Feuerwehrverbände, das Rote Kreuz, das Weiße Kreuz, der Nationale Verband für Zivilschutz und viele weitere. Die Kosten der Ausbildung liegen zwischen 50 und 80 Euro.

F.A.Q

Wir begleiten dich,
Schritt für Schritt.

Brauchst du Hilfe?

Unser Expertenteam mit Sitz in Valence in der Drôme antwortet dir schnell per E-Mail oder Telefon – von der Produktberatung bis zur Verfolgung deiner Bestellung.

Sind Sie am richtigen Ort?

Wähle dein Lieferland