Bergsteigen erfordert eine solide körperliche Fitness, fundierte Hochgebirgserfahrung und technisches Know-how. Die Bekleidung muss absolut leistungsfähig sein, um extremen Bedingungen standzuhalten. Hier sind unsere Empfehlungen für die richtige Bekleidung beim Bergsteigen.

Atmungsaktive und isolierende Bekleidung für das Bergsteigen
Das Zwiebelprinzip ist unerlässlich gegen hochalpine Kälte: Am Oberkörper sind mindestens drei Lagen erforderlich, an den Beinen mindestens zwei.
Funktionelle, atmungsaktive Thermounterwäsche ist beim Bergsteigen elementar. In der aktiven Phase transportiert sie Schweiß schnell ab; in Ruhephasen verhindert sie das Auskühlen. Wähle dein T-Shirt und deine Thermo-Leggings daher sorgfältig aus.
Die zweite Lage am Oberkörper dient als Wärmespeicher: Eine Fleecejacke oder Daunenjacke ist hierfür optimal geeignet.
Die Bedeutung funktionaler Schutzkleidung beim Bergsteigen
Schutzkleidung ist die Basis jeder Ausrüstung zum Bergsteigen. Im hochalpinen Gelände ist Softshell meist nicht ausreichend – setze hier auf eine robuste Hardshell.
3-Lagen-Jacken und Überhosen bieten das Maximum an technischer Performance und Robustheit für den alpinen Einsatz. Die Membran ist fest zwischen Außenstoff und Futter einlaminiert. Diese Bekleidung ist extrem abriebfest – unerlässlich bei Felskontakt – sowie absolut wasserdicht gegen widrigste Wetterbedingungen.
Achte bei der Wahl deiner Hardshelljacke fürs Bergsteigen auf Verstärkungen an beanspruchten Stellen, Belüftungsreißverschlüsse unter den Armen sowie eine verstellbare, helmtaugliche Kapuze mit präziser Kordelzugregulierung.
Eine gute Tourenhose fürs Bergsteigen verfügt über vorgeformte Knie für uneingeschränkte Bewegungsfreiheit. Gamaschen sind im Hochgebirge ebenfalls unverzichtbar: Sie dichten den Übergang zwischen Hose und Schuh zuverlässig ab.
Damit du deine Bergsteigerausrüstung optimal zusammenstellst, bietet Cimalp eine breite Auswahl an hochfunktioneller Bekleidung für alpine Touren.
Schutz für die Extremitäten
Der Schutz der Extremitäten ist beim Bergsteigen Pflicht: Hände und Füße kühlen zuerst aus und sind besonders anfällig für Erfrierungen. Handschuhe müssen warm, schützend und strapazierfähig sein. Alpine Handschuhe verfügen über ein wärmendes Futter, lederverstärkte Handflächen und hohe Abriebfestigkeit. Wir empfehlen, dünne Liner-Handschuhe unter den Haupthandschuhen zu tragen.
Der Schutz von Kopf und Ohren ist im Gebirge essenziell. Mützen bestehen meist aus Merinowolle, Synthetik oder funktionellen Mischgeweben. Eine dünne Unterhelmmütze oder Sturmhaube unter dem Kletterhelm ist unerlässlich, um Wärmeverluste effektiv zu verhindern.
Socken und Schuhe müssen exakt auf deine Tour abgestimmt sein. Spezielle Bergstiefel bieten präzisen Grip am Fels und sollten mit Bedacht gewählt werden.
Die richtige Bekleidungswahl ist beim Bergsteigen entscheidend: Wärmende, atmungsaktive, leichte und vor allem abriebfeste Textilien sind Pflicht. Sie ergänzen die alpine Grundausrüstung (Eispickel, Steigeisen, Helm...) und sorgen dafür, dass du im Hochgebirge unter optimalen Bedingungen unterwegs bist.