Im Rahmen eines Trainingsplans für den UTMB ist das Höhentraining obligatorisch, da es dem Körper ermöglicht, sich an die Bedingungen in den Bergen anzupassen und die körperliche Leistungsfähigkeit zu optimieren.

Warum sollte man sich vor dem UTMB in der Höhe trainieren?
Mit zunehmender Höhe sinkt die Luftdichte, der Wassergehalt der Luft (Hygrometrie) nimmt ebenfalls ab und der Sauerstoffgehalt sinkt ebenfalls. Der Körper muss sich daher an diese neuen Parameter gewöhnen. Zudem führt der sinkende Sauerstoffgehalt der Luft zur Ausschüttung von Erythropoetin (EPO) in den Nieren, welches anschließend die Bildung einer größeren Menge an roten Blutkörperchen im Knochenmark anregt: Die Leistung wird durch eine erhöhte Sauerstoffversorgung der Muskeln verbessert.
Wann sollte man sein Höhentraining absolvieren?
Ein Aufenthalt von mindestens einer Woche hat positive Auswirkungen auf deine UTMB-Vorbereitung, wenn das Rennen innerhalb der folgenden zwei bis drei Monate stattfindet. Es ist auch möglich, einen Höhenaufenthalt zur Akklimatisierung in den 15 Tagen vor dem Wettkampf einzuplanen. Anstrengender als in der Ebene können Höhentrainings die Muskulatur belasten und erfordern eine höhere Herzarbeit. Daher sollte man der Ausdauerarbeit Vorrang geben und nicht überwiegend Intensitätsarbeit betreiben. Mehr dazu: