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Kletterkleidung: Die richtige Ausrüstung für jede Disziplin

Kletterkleidung: Die richtige Ausrüstung für jede Disziplin

30 Jun. 2025

Tenue d’escalade : comment bien s’équiper selon sa pratique

Klettern ist ein Ganzkörpersport, der den gesamten Körper beansprucht. Die Wahl der Bekleidung ist dabei entscheidend. Ungeeignete Kleidung kann tatsächlich den Fortschritt bremsen und die Kletterer sogar bestimmten Gefahren aussetzen. Aber welches ist die am besten geeignete Kletterkleidung für jede Praxis?

Welche Bekleidung für das Klettern in der Halle?

Kletterkleidung muss Bewegungsfreiheit, Komfort, Langlebigkeit und Praktikabilität bieten. Es ist besser, zu weite, steife oder reibungsempfindliche Kleidungsstücke zu vermeiden. 

Für das Klettern in der Halle sind leichte Kleidungsstücke sehr beliebt. Du kannst also Kletterт-Shirts oder atmungsaktive Tanktops wählen. Bevorzuge funktionale Materialien mit Polyester oder Elasthan, die Schweiß gut ableiten. Kletteroutfits aus Baumwolle können ebenfalls eine Option sein, dank ihres Komforts und ihrer Strapazierfähigkeit.

Wenn es in der Halle kalt ist, kannst du auf langärmelige, weiche und dehnbare T-Shirts zurückgreifen. Wähle in jedem Fall eine taillierte Passform, weder zu eng noch zu weit. Sie hat den Vorteil, die Bewegungen nicht einzuschränken und nicht an den Griffen hängenzubleiben.  

Für den Unterkörper sind mehrere Optionen möglich. Kletterhosen sind dank ihres funktionalen Schnitts und ihres Stretchgewebes empfehlenswert. Sie schützen zudem die Knie vor Reibung an den Wänden. Funktionale Leggings sind ebenfalls sehr beliebt wegen ihres dehnbaren Stoffes. Im Sommer werden Klettershorts wegen ihrer Leichtigkeit und Bewegungsfreiheit häufig verwendet.

Achte schließlich darauf, ein bequemes Unterteil zu wählen, das zum Tragen eines Klettergurts geeignet ist. Vermeide steife Bünde, schlecht platzierte Taschen oder dicke Nähte, die stören können.

Welche Bekleidung für das Klettern im Freien?

Die Kletteroutfit im Freien hängt in erster Linie von den Wetterbedingungen ab. Die Kletterer sind Wind, Sonne, aber auch Reibung am Fels ausgesetzt. Die Kleidung muss daher vielseitig, robust, schützend sein und stets eine gute Bewegungsfreiheit gewährleisten. 

Ein Mann klettert an einem Fels

Im Gebirge oder in langen Routen wird oft das Drei-Lagen-Prinzip angewendet. Die Basisschicht besteht aus einem T-Shirt oder funktionalen Unterkleidungsstück. Im Sommer kannst du ein leichtes T-Shirt nehmen. In der Übergangszeit ist ein langärmeliges T-Shirt aus Merinowolle empfehlenswerter. 

Je nach Temperatur kann eine Zwischenschicht wie eine funktionale Fleecejacke hinzugefügt werden. Wenn sie die Bewegungen nicht einschränkt, kann man damit klettern. Ansonsten kann man sie bei kühlem Wetter, in den Pausen oder beim Sichern tragen. 

Schließlich empfiehlt es sich, eine Außenschicht einzuplanen. Bei windigem Wetter kannst du eine Softshell-Jacke oder eine leichte Winddichtjacke anziehen oder bei einem Regenschauer eine wasserdichte Jacke.

Um die richtige Kletterhose zu wählen, ist im Freien ein abriebfestes Modell sehr empfehlenswert. Bevorzuge ein Modell aus Stretch-Canvas mit vorgeformten Knien. So bist du besser vor Stößen und Kratzern geschützt.

Die Wahl zwischen Klettern in Shorts oder in der Hose hängt von deinen persönlichen Vorlieben, aber auch von den Bedingungen deiner Ausfahrt ab. Auch wenn Shorts und Leggings bei Kletterern beliebt sind, bieten sie weniger Schutz. Sie sind für kurze Ausflüge, Bouldern, leicht zugängliche Felsen und wenig abrasive Gesteine geeignet.

Eine Kletterin beim Aufstieg einer Route am Fels

Welches Zubehör für das Klettern?

Um sicher klettern zu können, sind bestimmte Accessoires unverzichtbar. Zunächst müssen die Kletterschuhe an deine Körperform und dein Niveau angepasst sein. Anfänger bevorzugen ein bequemes Paar, während erfahrene Kletterer engere Schuhe für mehr Präzision vorziehen. 

Außerdem ermöglicht die Magnesia (in Pulver-, Ball- oder Flüssigform) das Absorbieren von Schweiß und verbessert die Haftung der Hände. Zum Transport kannst du einen Beutel wählen, der in der Route um die Hüfte getragen wird, oder eine „Bucket"-Version für das Bouldern. Du kannst auch eine Bürste mitnehmen, um die Griffe zu reinigen. Für das Klettern in der Route sind ein Klettergurt, ein Sicherungssystem, Karabiner, ein Seil, Handschuhe und eine Sicherungsbrille hinzuzufügen. 

Eine Kletterin hält ihr Seil in der Hand

Das Klettern im Freien erfordert weiteres spezifisches Zubehör. Zunächst ist der Helm am Fels unverzichtbar, um dich vor Steinschlag oder Aufprall an der Wand zu schützen. Zum Schutz vor der Sonne nimm eine Kappe, eine Sonnenbrille und Sonnencreme mit. Bei Wind ist ein Buff sehr empfehlenswert. 

Um dein Seil zu schützen, kannst du eine Plane mitnehmen. Wenn du bouldert, vergiss nicht dein Crashpad. Zögere außerdem nicht, einen Erste-Hilfe-Kasten, einen Kletterführer und dein aufgeladenes Handy mitzunehmen. Wenn du mehrere Stunden unterwegs bist, nimm auch einen Snack und Wasser mit. 

Die Kletterkleidung muss vor allem Komfort und Bewegungsfreiheit bieten. In der Halle oder im Freien muss deine Kleidung an deine Praxis und deine persönlichen Vorlieben angepasst sein. So kannst du sicher klettern und es in vollen Zügen genießen.

Bildnachweis: ©Julia Cassou

F.A.Q

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