Es ist kein Geheimnis: Sicherheit ist beim Wandern sehr wichtig. Es ist unerlässlich, alle möglichen Mittel dabei zu haben, um im Gefahrenfall Hilfe zu rufen. Die Notfallpfeife beim Wandern gehört zu den unverzichtbaren Dingen, die man bei einer Tagestour oder einem mehrtägigen Trek mitnehmen sollte. Sie ist umso unentbehrlicher, als ihr günstiger Preis und ihr leichtes Gewicht sie zu einem sehr diskreten Begleiter machen!

Die Notfallpfeife beim Wandern – praktisch, um Hilfe zu rufen
Wanderer, die in Schwierigkeiten sind oder in Gefahr, können die Wanderpfeife nutzen, um Hilfe zu rufen. Das ist sehr praktisch, da die Menschen dieses Signal nur als Notzeichen interpretieren können. Wenn mehrere Pfeifstöße ertönen, bedeutet das, dass jemand in Gefahr ist.
Wenn dich jemand hört, aber aus der Ferne, könnte diese Person denken, du rufst deinen Hund oder etwas anderes. Ein Pfeifsignal hingegen macht unmissverständlich klar, dass du in Gefahr bist und Hilfe brauchst.
Außerdem ist es viel weniger anstrengend, beim Wandern eine Notfallpfeife einzusetzen, als um Hilfe zu schreien. Stell dir vor, du schreist stundenlang um Hilfe, besonders wenn du verletzt bist. Mit einer Notfallpfeife sparst du Kraft und maximierst gleichzeitig deine Chancen, gehört zu werden.
Der schrille Ton der Pfeife ist weithin hörbar
Der Ton einer Wanderpfeife ist hoch und schrill. Er kann daher auf Hunderte von Metern im Umkreis gehört werden. Viele glauben, die Pfeife sei unnötig, weil sie schreien und mit den Fingern pfeifen können.
Allerdings darf nicht vergessen werden, dass dir in einer Notlage die Energie fehlen kann. Mit einer Notfallpfeife sparst du Kraft und erhöhst die Chancen, dass dich jemand hört.
Es ist übrigens sehr wichtig, diese Pfeife um den Hals zu tragen. Wenn du verletzt bist, kannst du deine Pfeife so leicht finden und einsetzen, damit man dich so schnell wie möglich findet.
Wie wählst du deine Wanderpfeife aus?
Zunächst solltest du eine Pfeife ohne Kugel wählen, die jederzeit und unter allen Bedingungen funktioniert. Pfeifen mit Kugel können bei Frost oder Regen versagen. Die Leistung der Pfeife wäre dann eingeschränkt, wenn du dich in solchen Bedingungen mit einer Kugelspfeife befindest.
Wandern bedeutet, mit ungewöhnlichen Situationen konfrontiert zu sein. Wähle daher eine Metallpfeife – so kannst du sicher sein, dass deine Pfeife nach einem Sturz oder einem Aufprall nicht beschädigt wird.
Achte außerdem darauf, eine Pfeife in einer auffälligen Farbe zu wählen. So findest du sie in deiner Ausrüstung schnell wieder, falls sie nicht an deinem Hals befestigt ist. Ebenso können sie die Wanderer, die dich begleiten, schnell finden, falls du verletzt bist und sie keine Notfallpfeife dabei haben.
Die Pfeife ist leicht und günstig
Es gibt wirklich keinen Grund, keine Notfallpfeife dabei zu haben. Sie ist sehr leicht und wenig sperrig – sie wiegt nur wenige Gramm. Außerdem lässt sie sich problemlos an der Schultergurte deines Wanderrucksacks befestigen oder als Kette oder Armband tragen.
Außerdem ist die Notfallpfeife ein günstiges Zubehör. Schon wenige Euro reichen, um eine zu bekommen. Viele unterschätzen die Notfallpfeife – eben weil sie noch keine Gelegenheit hatten, sie einzusetzen. Aber es wäre schade, beim Wandern verloren oder allein und verletzt zu sein und zu wissen, dass eine Pfeife für wenige Euro die Situation viel schneller hätte lösen können.
Es ist auch wichtig zu wissen, dass die Notfallpfeife manchmal bereits in deinem Wanderrucksack enthalten ist. Bei bestimmten Rucksackmarken ist bereits eine Notfallpfeife am Brustgurt befestigt. Das ist wichtig zu wissen, denn es könnte dir das Leben retten, wenn du dich in einer heiklen Lage befindest.
Wie benutzt du deine Notfallpfeife?
Die Verwendung einer Notfallpfeife beim Wandern folgt internationalen Standardcodes. Das bedeutet, dass du sie nicht beliebig einsetzen darfst, wenn du Hilfe rufen möchtest. Bei einem Notfall pfeifst du 6 Mal hintereinander.
Solange niemand geantwortet hat, pfeife erneut und lege jedes Mal eine Minute Pause ein. Das hilft dir, das Signal zu verdeutlichen und – falls du verletzt bist – wieder zu Kräften zu kommen. Die Person, die antwortet, wird ebenfalls drei oder sechs Pfeifstöße senden, um dir zu signalisieren, dass du gehört wurdest. Diese Pfeifwechsel dienen dann dazu, dich leichter zu orten.

Du kannst deine Notfallpfeife beim Wandern auch in weniger ernsten oder dringenden Situationen einsetzen (natürlich unter der Bedingung, dass du es nicht übertreibst). Bei schlechter Sicht hilft sie zur Orientierung, wenn eine Wandergruppe sich zerstreut hat. Mit kurzen Pfeifstößen kannst du deinen Wanderpartnern auch Positionsangaben geben. Manche haben eine Notfallpfeife beim Wandern auch verwendet, um aggressive Tiere zu vertreiben – zum Beispiel eine etwas aufdringliche Affengruppe auf einem Trek in Asien. Kurz gesagt: Es gibt tausend Möglichkeiten, eine Pfeife sinnvoll einzusetzen. Es wäre schade, dieses kleine Element nicht auf deiner Packliste für die Wanderung zu haben!