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Outdoor-Sport im Winter: Das 3-Lagen-System richtig einsetzen

Outdoor-Sport im Winter: Das 3-Lagen-System richtig einsetzen

01 Dec. 2018

Outdoor-Sport im Winter erfordert einige thermische Vorsichtsmaßnahmen. Wenn Du frierst, wirst Du nicht nur weniger Komfort und Freude haben, sondern auch Deine Leistung wird nachlassen. Damit Deine Muskeln und Dein Körper auf optimalem Niveau funktionieren, müssen sie sich in einer Komfortzone befinden. Deshalb ist es unerlässlich, sich vor dem Wintersport richtig anzuziehen. Die funktionale 3-Lagen-Methode ist dafür unschlagbar und garantiert Dir, bei jeder Temperatur schön warm zu bleiben!

Das 3-Lagen-System: effektiver Schutz

Das 3-Lagen-System wird für viele Outdoor-Sportler empfohlen, wie z. B. für Wandern, Trailrunning, Running und Radfahren. Diese Ausdauersportarten erfordern einen guten Wärmeschutz für eine optimale Muskelleistung. Dank dieser funktionalen Technik können Sportler sich mit einem Minimum an Kleidung optimal ausrüsten. Diese 3 Schichten reichen aus, um den nötigen Komfort zu gewährleisten, unabhängig von der Umgebungstemperatur und den Witterungsbedingungen.

thermische Unterwäsche Die erste Schicht

Die erste Schicht liegt direkt auf der Haut auf. Die Aufgabe dieses Basiselements ist von großer Bedeutung, denn es sorgt dafür, dass die Haut trocken bleibt. Der Wanderer wird keine Kälte spüren, egal ob es windet, schneit oder regnet, solange er aktiv ist. Diese erste Schicht muss daher ein gutes Maß an Atmungsaktivität aufweisen, um die Ableitung von Transpiration zu ermöglichen und dem Sportler ein durch Schweiß verursachtes Feuchtigkeitsgefühl zu ersparen. Dieses Feuchtigkeitsgefühl kann sich nach einigen Minuten in ein stark ausgeprägtes Kältegefühl verwandeln. Für diese erste Basisschicht war die Technologie neuer Kleidungstypen mit innovativen Materialien ein großer Schritt nach vorne, um thermische Unterwäsche von hoher Qualität. Es gibt kurze und lange Unterwäsche aus Merinowolle oder Synthetikfasern. Ein Basisschicht-Kleidungsstück aus Baumwolle ist stark abzuraten, da es Feuchtigkeit aufnimmt und zu langsam trocknet, was den Sportler einem echten Erkältungsrisiko aussetzt.

Die zweite Schicht

Die zweite Schicht kann als Zwischenschicht betrachtet werden. Sie wird über der Basisschicht und unter der dritten Schicht getragen. Ihre wesentliche Aufgabe besteht darin, die Körperwärme zu isolieren, indem verhindert wird, dass die durch die Körperwärme erwärmte Luft aus der Kleidung entweicht. Diese zweite Schicht wird in der Regel aus Synthetikfasern hergestellt, wie sie auch zu finden sind in die Fleece-Jacken, oder auch mit Daune (z. B. bei bestimmten Daunenjacken).

funktionaler Fleece

Der Vorteil von Fleece-Kleidung ist, dass sie auch bei feuchtem Wetter vor Kälte schützt. Sie leitet Feuchtigkeit an die äußere Schicht weiter. Außerdem trocknet sie schneller als Kleidungsstücke aus natürlicher oder synthetischer Daune.

3. Schicht Die dritte Schicht

Die letzte Schicht ist eine Schutzschicht. Sie steht in direktem Kontakt mit der Außenwelt und hat die Aufgabe, Sportler vor Feuchtigkeit und Wind zu schützen. Sie trägt auch dazu bei, die Transpiration abzuleiten. Diese Schicht muss daher in erster Linie wasserdicht, aber gleichzeitig atmungsaktiv sein. Es gibt heute zahlreiche Kleidungsstücke mit wasserdichten und atmungsaktiven Membranen. Diese neuen Materialien verhindern, dass Wanderer und Sportler beim Anstrengen einen Saunaeffekt und beim Anhalten eine plötzliche Abkühlung spüren. Entscheide Dich daher für effektive Softshell- oder ULTRASHELL-Jacken, um ein Kleidungsstück zu haben, das vor äußerer Feuchtigkeit und Wind schützt und Feuchtigkeit von innen ableitet. Die besten haben verschweißte Nähte und weisen Atmungsaktivitätswerte von 80'000 MVP sowie einen Wassersäulenwert von 20'000 mm auf. Diese Werte belegen einen vollständigen Schutz und die Gewissheit, im Winter Outdoor-Sport treiben zu können, ohne sich Wind, Kaltregen oder sogar Schnee auszusetzen. Der Vorteil des 3-Lagen-Systems ist natürlich, dass es flexibel anpassbar ist. Du kannst gut eingepackt loslegen und nach und nach eine Schicht ablegen, wenn die Temperatur im Verlauf Deiner Sporteinheit steigt. Und am Ende der Aktivität, wenn Dein Körper zur Ruhe kommt, kannst Du das abgelegte Kleidungsstück wieder anziehen, damit Du Dich nicht erkältest. Schließlich vermeidet dieses System auch die Schwere (und Ineffizienz) eines einzigen Kleidungsstücks. Die aktuellen funktionalen Herstellungstechniken für Synthetik-Membranen ermöglichen die Entwicklung dünner und leichter Kleidungsstücke. Sie lassen sich daher leicht übereinander tragen und sind selten unbequem, wenn man sie übereinanderzieht. So kann man sich warm halten, ohne an Bewegungsfreiheit einzubüßen oder sich in einem zu dicken Kleidungsstück eingeengt zu fühlen.

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