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Wie zieht man sich für das Skibergsteigen an?

Wie zieht man sich für das Skibergsteigen an?

06 Sep. 2022

Skibergsteigen ist ein intensiver Ausdauersport mit zwei Phasen: Aufstieg und Abfahrt. Ähnlich wie beim Schneeschuhwandern fordern Kälte, Schnee und schweißtreibende Anstiege deinen Körper. Die Ausrüstung muss optimal isolieren, schützen und extrem atmungsaktiv sein. Hier erfährst du, wie du dich für das Skibergsteigen perfekt einkleidest.

Atmungsaktive und isolierende Bekleidung wählen

Atmungsaktiver Baselayer

Der Baselayer leitet Feuchtigkeit sofort ab und sichert die Wärmeregulierung. Direkt auf der Haut getragen, ist er beim Skibergsteigen unverzichtbar, um Auskühlen und Unterkühlung zu verhindern. Am Oberkörper empfiehlt sich ein Langarm-T-Shirt, an den Beinen eine 3/4-Leggings. Als Material eignen sich Merinowolle, funktionelle Synthetik oder Seidenmischgewebe.

Die isolierende zweite Schicht (Midlayer)

Im schweißtreibenden Aufstieg benötigst du keinen dicken Midlayer wie eine Daunenjacke oder dickes Fleece. Setze lieber auf ein dünnes Microfleece oder ein leichtes, atmungsaktives Fleece. Für Touren bei extremer Kälte wählst du eine höhere Grammatur.

Für Gipfelrast und Pausen gehört eine Daunenjacke in den Rucksack. Sie ist extrem komprimierbar, leicht und spendet bei längeren Stopps sofortige Wärme.

Die richtige Schutzkleidung wählen

Die wasserdichte Jacke

Bei der Wahl deines Outfits für das Skibergsteigen ist verlässlicher Schutz entscheidend. Eine Jacke mit wasserdichter und atmungsaktiver Membran ist ideal. Für absolute Sicherheit bei Schneesturm und Starkregen wählst du eine Hardshell mit mindestens 20.000 mm Schmerber Wassersäule.

Wichtige Ausstattungsdetails: Belüftungsreißverschlüsse unter den Armen für bessere Atmungsaktivität, Verstärkungen insbesondere an den Schultern sind ideal zum Tragen des Skisacks, und eine Kapuze, die groß genug ist, um über den Skihelm getragen zu werden, garantiert optimalen Schutz.

Die Hose für das Skibergsteigen

Eine 3-Lagen-Hose mit integrierter Membran ist ideal für anspruchsvolles Skibergsteigen. Sie garantiert maximalen Schutz vor Wind, Schnee und Nässe. Vorgeformte Kniepartien, Belüftungsreißverschlüsse und integrierte Gamaschen machen sie auch im steilen Aufstieg unschlagbar funktional.

Softshell-Bekleidung

Softshell ist eine hervorragende Wahl beim Skibergsteigen. Jacke und Hose aus Softshell punkten besonders bei stabilen Bedingungen ohne Dauerniederschlag. Das elastische Material bietet maximale Bewegungsfreiheit, herausragende Atmungsaktivität und zuverlässigen Windschutz.

Schutz für Kopf, Hände und Füße

Schutz für den Kopf

Beim Skibergsteigen muss der Kopf vor alpinen Gefahren wie Steinschlag, Felsen und Stürzen geschützt werden. Ein spezieller Tourenhelm ist hier Pflicht: Er ist spürbar leichter und atmungsaktiver als ein klassischer Helm für Ski Alpin. Ergänze deine Ausrüstung um Mütze, Schlauchschal oder Sturmhaube, um Kopf und Hals vor Kälte und Schneesturm zu schützen.

Eine Sonnenbrille für den Aufstieg und eine Skibrille für die Abfahrt schützen deine Augen vor UV-Strahlung, Fahrtwind und Schneefall.

Schutz für die Hände

Für den schweißtreibenden Aufstieg benötigst du elastische, hochgradig atmungsaktive Handschuhe. Sie bieten bestes Feingefühl beim Hantieren mit Fellen und Bindungen und sorgen für festen Griff an den Stöcken.

Für die Abfahrt solltest du warme Handschuhe oder Fäustlinge einpacken, die deutlich wärmer und robuster sind als dünne Aufstiegshandschuhe. Bei eisiger Kälte leisten dünne Unterziehhandschuhe auf der gesamten Tour wertvolle Dienste.

Schutz für die Füße

Für warme Füße sind hochwertige Skisocken aus Wolle essenziell. Sie halten verlässlich warm und schützen das Bein meist von den Zehen bis knapp unter das Knie.

Besitzt deine Tourenhose keine integrierten Gamaschen, solltest du separate Gamaschen nutzen. Sie verhindern zuverlässig das Eindringen von Schnee und Nässe in die Schuhe.

Beim Skibergsteigen benötigst du hochfunktionelle Bekleidung: Sie muss das Körperklima regulieren, vor Kälte schützen, Wärmeverlust an Kopf und Händen verhindern und den Elementen (Wind, Schnee, Felskontakt) standhalten.

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