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Hautreizungen beim Trailrunning: wie man sie vermeidet

09 Jun. 2026

Les irritations en trail : comment les prévenir
Die wichtigsten Punkte des Artikels
Reizungen beim trailrunning entstehen durch Feuchtigkeit, Salz und wiederholte Bewegungen.
Kleidung aus technischen Materialien und ohne Nähte reduziert Hautreizungen.
Anti-Reibungscreme und Pflaster sollten vor einem Wettkampf aufgetragen werden.
Kleine Beschwerden schnell zu behandeln verhindert, dass sie sich in Wunden verwandeln.

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3 Produkte

Trail-Shorts und -Hosen für Herren LAVAREDO 2 H
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Trail-Shorts und -Hosen für Damen RESTONICA 2 F
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Trailrunning-T-Shirts für Herren BAUGES 4 H
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Hautreizungen sind für Trailrunner ein Ärgernis. Bei einem Lauf können Reibung, Schweiß oder schlecht sitzende Ausrüstung die Haut wund scheuern. Besonders die Innenseiten der Oberschenkel, die Brustwarzen und die Achselhöhlen sind beim Trailrunning betroffen. Du kannst jedoch vorbeugen.

Warum begünstigt Trailrunning Hautreizungen?

Mehrere Faktoren verursachen Hautreizungen beim Trailrunning. Feuchtigkeit durch Schweiß oder Regen macht die Haut empfindlicher. Beim Trocknen hinterlässt Schweiß Salzkristalle mit scheuernder Wirkung. Dazu kommen wiederholte Bewegungen und anhaltende Reibung, die ständig kleine Hautverletzungen verursachen. Zusammen erhöhen diese drei Faktoren das Risiko von Hautreizungen.

Es gibt zwei Arten von Hautreizungen, die beim Trailrunning oft zusammen auftreten. Am häufigsten sind mechanische Hautreizungen. Sie entstehen durch wiederholte Reibung der Haut oder der Kleidung. Zunächst wird die Haut wund; daraus können Rötungen oder oberflächliche Verbrennungen entstehen. 

Die zweite Art sind chemische Hautreizungen. Hier sind reizende Stoffe die Ursache. Das Salz im Schweiß trocknet die Haut aus und reizt sie. Bakterien, die sich bei Feuchtigkeit vermehren, verstärken die Entzündung. Dadurch wird die Haut sehr empfindlich.

Wie lassen sich Hautreizungen beim Trailrunning vermeiden?

Die chemische Schutzbarriere

Bei langen Trailrunning-Läufen oder feuchten Bedingungen sind Anti-Scheuer-Creme oder Vaseline fast unverzichtbar. Trage sie vor dem Lauf auf empfindliche Stellen auf, etwa auf Achselhöhlen, Oberschenkel, Füße, Leistenfalten oder den Schritt. 

Anti-Scheuer-Creme und Vaseline bilden eine Schutzbarriere zwischen Haut und Kleidung. Sie reduzieren Reibung, mindern die scheuernde Wirkung von Salz und beugen sogar Blasen beim Trailrunning vor. 

Die Wahl des Materials 

Trailrunning-Bekleidung sollte funktional, leicht und atmungsaktiv sein, um Reibung zu minimieren. Cimalp bietet zum Beispiel Trailrunning-T-Shirts und Trailrunning-Shorts aus hydrophoben Fasern an. Materialien wie Polyester und Polyamid leiten Schweiß gut ab und reduzieren Feuchtigkeit.

Auch Flachnähte (Flatlock) helfen, Reibungsstellen zu vermeiden. Bei allen Kleidungsstücken, die direkt auf der Haut liegen, sind Flachnähte empfehlenswert. Achte deshalb darauf, wenn du deine Trailrunning-Shorts auswählst – ebenso beim T-Shirt und bei der Unterwäsche.

Funktionale Unterwäsche

Viele Trailrunner stehen mit einer Kombination aus Boxershorts und eng anliegender Laufhose am Start. Das hilft, Scheuerstellen an den Oberschenkeln zu vermeiden. Boxershorts und Slips fürs Trailrunning sind atmungsaktiv und leiten Schweiß ab. Eng anliegende Laufhosen verringern die Reibung zwischen den Oberschenkeln. Zusammen reduzieren sie sowohl Feuchtigkeit als auch den direkten Hautkontakt, der bei langen Läufen zum Problem werden kann.

Schutz empfindlicher Körperstellen

Empfindliche Stellen lassen sich leicht mit speziellen Pflastern, etwa Blasenpflastern, oder Klebeband (Taping) schützen. Bei langen oder technisch anspruchsvollen Trailrunning-Läufen solltest du sie vor dem Start auf Brustwarzen, Füßen oder Leistenfalten anbringen. So vermeidest du Reibung und dadurch entstehende Hautreizungen.

Welche Fehler sollte man vermeiden?

Um Hautreizungen beim Trailrunning vorzubeugen, solltest du einige Fehler vermeiden. Dazu gehört, Baumwolle zu tragen: Sie speichert Feuchtigkeit und trocknet sehr langsam. In Baumwollkleidung bleibt die Haut länger feucht und ist stärkerer Reibung ausgesetzt.

Mit neuer Ausrüstung in einen Lauf zu starten, ist keine gute Idee. Neue Kleidung, Schuhe oder Rucksäcke sind noch nicht an deinen Körper angepasst und können Scheuerstellen verursachen. Teste deine Ausrüstung deshalb vorher. 

Ähnlich ist es bei einem schlecht sitzenden Rucksack: Er kann verrutschen und an Schultern, Schlüsselbeinen oder unterem Rücken scheuern. Sitzt er zu eng, drückt er auf den Körper. Sitzt er zu locker, entstehen unerwünschte Bewegungen. Deshalb muss er richtig sitzen und bequem sein.

Der häufigste Fehler ist, ein leichtes Unbehagen zu ignorieren. Daraus kann jedoch eine schmerzhafte Scheuerstelle oder Blase werden. Wenn etwas stört, handle sofort: Richte deine Kleidung oder Ausrüstung neu aus oder trage etwas Creme auf. Dieser kurze Stopp kann dir später wertvolle Minuten sparen.

Hautreizungen beim Trailrunning gehen oft auf einfache Fehler zurück. Damit du unbeschwert auf den Trails laufen kannst, wähle geeignete Materialien, schütze empfindliche Körperstellen und teste deine Ausrüstung gründlich. So schaffst du gute Bedingungen für deinen Lauf.

Bildnachweis: Delphine Daniélou

F.A.Q

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