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Rettungsdecke beim Wandern: was man wissen muss

Rettungsdecke beim Wandern: was man wissen muss

31 Mar. 2017

Couverture de survie en randonnée : ce qu’il faut savoir

Wer regelmäßig mehrere Tage lang wandern geht, weiß es gut: Die Rettungsdecke ist ein unverzichtbares Hilfsmittel, um Kältebedingungen zu trotzen und für alle Eventualitäten gewappnet zu sein. Hier erfährst du alles Wissenswerte über die Rettungsdecke.

Rettungsdecke: Beschreibung

Rettungsdecke beim WandernDie Rettungsdecke ist eine Isothermdecke. Das bedeutet, dass sie eine bestimmte Temperatur erhält, selbst unter extremen Bedingungen. Diese Decken bestehen aus Polyester. Je nach Marke und Modell kann die Qualität der Decken variieren. Einige Rettungsdecken sind wiederverwendbar, andere hingegen Einwegprodukte. Man kann sie zudem in verschiedenen Größen, Dicken und Farben finden.

Die Rettungsdecke hat auf einer Seite eine mattsilberne oder goldene Oberfläche und auf der anderen Seite eine hochglänzende Silberoberfläche. Der Grund dafür ist einfach: Die Silberseite reflektiert einen Teil der Infrarotstrahlen der Sonne, während die goldene oder mattsilberne Seite einen anderen Teil dieser Strahlen aufnehmen und in Wärme umwandeln soll. Es ist jedoch zu beachten, dass die Hauptaufgabe dieser Art von Decke darin besteht, die Körperwärme des Wanderers zu erhalten: Die durch die Sonnenstrahlen gewonnene Wärme ist recht begrenzt.

Eine Rettungsdecke beim Wandern – für alle Wetterbedingungen gewappnet

Zunächst ist zu wissen, dass die Rettungsdecke als Schutz dient. Sie schützt unter anderem vor Kälte: Wenn man sich darin einwickelt, absorbiert die goldene oder mattsilberne Seite die Wärme der Sonne, während die glänzende Seite die Körperwärme erhält. Es ist äußerst wichtig, beim Wandern eine dabei zu haben – unabhängig davon, ob es sehr kalt ist oder nicht. Denn die Rettungsdecke ist eine entscheidende Hilfe, wenn ein Wanderer einen Unfall erleidet und beginnt, an Unterkühlung zu leiden.

Da Rettungsdecken wasserdicht sind, schützen sie auch vor Feuchtigkeit. Das ist wichtig, wenn du unter freiem Himmel, auf feuchtem Boden oder bei Schneefall schlafen musst. Bei großer Kälte kannst du dich zum Beispiel darin einwickeln, bevor du in deinen Schlafsack steigst. Bei Regen kannst du deine Rettungsdecke auch als Bodenplane in deinem Zelt verwenden – so bleiben deine Sachen und Kleidung trocken.

Rettungsdecke beim Wandern

Eine Rettungsdecke – bei Unfällen oder Problemen

Die Rettungsdecke kann dir auch in vielerlei anderer Hinsicht nützlich sein, insbesondere wenn du dich in einer Notlage befindest. Du kannst die Decke zum Beispiel als Notsignal einsetzen, wenn du keine Signalrakete oder keine Wanderpfeife dabei hast. Da die Seiten der Decke stark reflektierend sind, reicht es, die Decke der Sonne entgegenzuhalten, damit Rettungskräfte oder andere Wanderer dich schnell finden.

Außerdem kann die Rettungsdecke als Notunterkunft dienen, falls du die Nacht auf der Strecke verbringen musst und nicht darauf vorbereitet bist. Da diese Decke wasserdicht und winddicht ist, lässt sie sich gut auf einer improvisierten Holzkonstruktion aufspannen, um als Zelt zu dienen.

Du kannst die Rettungsdecke auch nutzen, um Regenwasser aufzufangen, falls dir das Trinkwasser ausgeht.

Schließlich – und das ist ein nicht zu unterschätzender Vorteil – ist die Rettungsdecke stabil genug, um als Trage eingesetzt zu werden, falls ein Wanderer verletzt ist. Das ist wichtig, denn manchmal erlauben die Verletzungen dem Opfer weder zu gehen noch die geringste Bewegung zu machen.

Rettungsdecke beim Wandern

Sicherheitshinweise

Vor dem Einsatz einer Rettungsdecke sollte man immer die Gebrauchsanweisung lesen. Je nach Marke und Modell kann die Verwendung unterschiedlich sein. Besondere Vorsicht ist beim Einsatz von Einweg-Rettungsdecken geboten, da diese manchmal sehr empfindlich sind. Es wird außerdem davon abgeraten, eine Einweg-Rettungsdecke zusammenzufalten und später wieder zu verwenden, da die Zuverlässigkeit in diesem Fall wirklich nicht gewährleistet ist.

Ein guter Rat: Kauf keine Einwegdecke, sondern investiere in eine hochwertige Rettungsdecke.

Es ist sehr wichtig, immer im Hinterkopf zu behalten, dass Rettungsdecken elektrisch leitfähig sind. Es ist daher sehr gefährlich, sie in der Nähe eines Defibrillators oder bei einem Gewitter zu verwenden.

Schließlich sollte die Rettungsdecke immer zur Wanderausrüstung gehören – genauso wie die Wanderpfeife oder der Erste-Hilfe-Kasten. Selbst wenn du nur einen halben Tag oder wenige Stunden unterwegs bist, solltest du sie immer dabei haben, denn du kannst nicht wissen, mit welchen Unwägbarkeiten du konfrontiert wirst. Vielleicht ist deine Wanderung nur für ein paar Stunden geplant, aber ein Unfall oder ein Wegsuchfehler könnte dich zwingen, die Nacht mitten in der Natur zu verbringen.

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