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Die verschiedenen Typen von Wander-, Trek- und Trail-Stöcken

Die verschiedenen Typen von Wander-, Trek- und Trail-Stöcken

06 Sep. 2022

Les différents types de bâtons de randonnée, marche et trail

Es ist manchmal schwierig, unter den zahlreichen Modellen von Marsch- und Wanderstöcken, die auf dem Markt erhältlich sind, den Überblick zu behalten. Um Dir zu helfen, die vielen Möglichkeiten besser zu verstehen, findest Du hier eine beschreibende Übersicht der verschiedenen Stocktypen.

Die verschiedenen Typen von Wander-, Marsch- und Trailrunning-Stöcken

Die zahlreichen Vorteile der Verwendung von Wanderstöcken sind unbestreitbar. Es ist jedoch unerlässlich, Stöcke zu wählen, die Deinen Bedürfnissen entsprechen, um Deine Leistung zu verbessern und sicher zu trainieren. Angesichts der vielen Modelle und der großen Preisspanne ist es nicht immer einfach, den Überblick zu behalten. Deshalb haben wir uns entschieden, eine beschreibende Übersicht der verschiedenen Typen von Wander-, Marsch- und Trailrunning-Stöcken zu erstellen. So kannst Du Deine Bedürfnisse besser definieren und die Stöcke identifizieren, die am besten zu Deiner Praxis passen.

Nordic-Walking-Stöcke

Nordic-Walking-Stöcke sind für die Ausübung dieser Sportart absolut unverzichtbar. Sie helfen dem Läufer, den Oberkörper zu trainieren, bieten aber vor allem einen entscheidenden Vortrieb, der es ihm ermöglicht, weniger zu ermüden, wertvolle Energie zu sparen und damit ausdauernder zu sein. Achtung: Nicht alle Stöcke sind für Nordic Walking geeignet, es gibt spezifische Modelle. Sehen wir uns gemeinsam an, welche Modelle für Nordic Walking bevorzugt oder im Gegenteil vermieden werden sollten.

Beim Nordic Walking sind teleskopierbare oder faltbare Stöcke für Dich vollkommen nutzlos – ganz im Gegenteil. Sie besitzen nicht die Stabilität von Stöcken mit fester Länge und bieten vor allem nicht den gesuchten geradlinigen Vortrieb. Bevorzuge einteilige Stöcke, die Vibrationen besser dämpfen und Deine Gelenke stärker schützen. Aus demselben Grund werden Carbonrohre (oder zumindest solche mit einem bestimmten Carbonanteil) empfohlen. Sie sind zudem besonders leicht – ein nicht zu unterschätzender Vorteil.

Nordic-Walking-Stöcke haben ihre Besonderheit bei den Schlaufen – das ist übrigens ein Merkmal, das es ermöglicht, sie auf den ersten Blick zu erkennen. Sie sind in der Regel mit Gauntlets ausgestattet, in die man die Daumen steckt und die fest um die Handgelenke befestigt werden. Dank der Gauntlets gewinnt der Schub an Effizienz (ein Vorteil, der auch beim Trailrunning geschätzt wird).

Die Spitzen müssen griffig und widerstandsfähig sein, weshalb es empfehlenswert ist, Wolframkarbid-Spitzen zu bevorzugen, auch wenn Stahlspitzen durchaus geeignet sind. Häufig werden Schutzkappen aus Gummi oder Kautschuk aufgesetzt. Abgeschrägt verbessern sie die Haftung und den Vortrieb, passen sich harmonischer der Bodenform an und reduzieren Geräuschentwicklungen.

Wanderstöcke

Wenn man einmal anfängt, sie zu benutzen, merkt man sehr schnell, dass Wanderstöcke ausgezeichnete Begleiter sind, insbesondere bei alpinen Touren oder in den Bergen. Warum? Weil sie das Gleichgewicht des Wanderers und damit seine Sicherheit gewährleisten und das Risiko von Stürzen oder Ausrutschen verringern. Sie fördern eine bessere Gewichtsverteilung (die des Wanderers, aber vor allem die seines Rucksacks, falls vorhanden) und beanspruchen alle Muskeln des Körpers, was den Unterkörper entlastet. Die Bein- und Oberschenkelmuskeln werden geschont, Rücken und Gelenke werden wesentlich besser geschützt, das Gehtempo ist gleichmäßiger und beständiger – der Wanderer verbessert so seine Leistung, gewinnt an Ausdauer und reduziert langfristig das Verletzungsrisiko und übermäßige Erschöpfung.

Natürlich ist all dies nur möglich, wenn die Stöcke fürs Wandern und für die Praxis des Benutzers geeignet sind, da sie schnell mehr hinderlich als hilfreich sein können. Also: Wenn die Idee verlockend ist, sich mit gefundenen Ästen vom Wegesrand zu behelfen, solltest Du wissen, dass es speziell fürs Wandern konzipierte Stöcke gibt, die leicht verstellbar je nach Deiner Größe oder dem Gelände sind, auf dem Du trainierst – und vor allem bequemer, sicherer, ergonomischer und weniger sperrig als Baumäste (auch wenn Du sie natürlich immer am Straßenrand zurücklassen kannst).

Ein erster nennenswerter Vorteil von Wanderstöcken: Sie sind häufig teleskopierbar oder faltbar, was bedeutet, dass Du sie problemlos in Deinem Rucksack verstauen kannst, wenn Du sie nicht benötigst. Je mehr Segmente ein Stock hat, desto kompakter ist er. Du musst selbst entscheiden, welches Modell Deinen Anforderungen am besten entspricht – je nach Größe Deines Rucksacks oder des Verstausystems; vielleicht verfügst Du über ein externes Gripsystem, um Deine Stöcke zu befestigen? Zudem ermöglicht Dir ein Teleskopstock, seine Länge anzupassen, um Hindernisse zu überwinden, oder sie bei der Abfahrt zu verlängern und bei der Auffahrt zu verkürzen.
Ein zweiter Vorteil: Gute Wanderstöcke vereinen Widerstandsfähigkeit und Leichtigkeit. Ein Aluminiumrohr ist stabiler als ein Carbonrohr, aber etwas schwerer – Du musst selbst abwägen, welche Zusammensetzung am besten zu Deinen Bedürfnissen, Deiner Nutzung, Deiner Statur und auch Deinem Niveau passt. Wenn Du Anfänger bist, bevorzuge die Stabilität; wenn Du Deine Geschwindigkeit und Ausdauer steigern möchtest, reduziert ein leichterer Stock Deine Ermüdung und Deinen Kraftaufwand.

Die Schlaufen sind in der Regel ganz einfach gestaltet und bestehen aus einem Riemen, den man um das Handgelenk legt. Die Griffe hingegen können aus verschiedenen Materialien bestehen: Griffe aus Kunststoff oder Gummi neigen dazu, wenig bequem zu sein und zum Schwitzen zu führen; Griffe aus Schaumstoff oder Kork sind deutlich bequemer, absorbieren Schweiß gut, sind aber teurer. Auch hier hängt die Wahl von Deiner Nutzung ab – wenn Du jedoch oft oder lange trainierst, ist es unerlässlich, dass Deine Griffe bequem und an die Form Deiner Hand angepasst sind.

Schließlich ist die Wahl der Spitzen immer sehr wichtig, da sie die Verbindung zwischen Deinen Stöcken und dem Untergrund herstellen. Sie müssen griffig und widerstandsfähig sein. Wenn Du regelmäßig trainierst, bevorzuge Wolframkarbid-Spitzen, die langlebiger, aber teurer als Stahlspitzen sind.

Trailrunning-Stöcke

Weniger verbreitet als beim Wandern oder beim Nordic Walking sind Trailrunning-Stöcke dennoch echte Verbündete im Gebirge. Trailrunner nutzen sie vor allem, um beim Aufstieg, aber auch beim Abstieg so viel Energie wie möglich zu sparen – deshalb erweisen sie sich auf funktionalen Trails mit großen Anstiegen als unschätzbare Ressource. Die Stöcke entlasten die Beine, helfen beim Vortrieb und steigern die Schwungkraft, während sie die Quadrizeps schonen. Sie ermöglichen eine bessere Kraftverteilung, indem sie die Bein- und Oberschenkelmuskeln schonen – so hältst Du länger durch, ohne das Lauftempo zu riskieren. Außerdem schützen sie die Gelenke, indem sie Stöße und Aufpralle dämpfen.

Beim Trailrunning zählt vor allem maximale Handlichkeit und Leichtigkeit bei minimalem Packmaß. Keine Zeit verlieren beim Falten der Stöcke oder beim Lösen der Schlaufen. Deshalb ist es wichtig, die richtigen Stöcke zu wählen – denn für den Trail ausgelegt, werden sie Dir wertvoll sein. Für mehr Effizienz in der Bewegung, mehr Leichtigkeit und gleichzeitig mehr Stabilität lassen sich einteilige Stöcke verwenden; wenn das Faltsystem jedoch gut konstruiert ist, sind mehrteilige, steckbare Stöcke zu bevorzugen. Bei Abstiegen oder auf flachem Terrain kannst Du sie so einfach in Deinem Rucksack verstauen, was Dein Packmaß erheblich reduziert – ein Vorteil, der keineswegs zu unterschätzen ist. Aus Carbon sind sie deutlich leichter, aber Alu funktioniert ebenfalls sehr gut. Bei den Griffen ist Kunststoff oder Gummi keine Option – die Wahl fällt direkt zwischen Schaumstoff (leichter und effektiver gegen Schweiß) und Kork (langlebiger und bequemer). Die Schlaufen können mit abnehmbaren Gauntlets ausgestattet sein, die die Schubkraft verbessern, aber möglicherweise warm halten.

F.A.Q

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