Den Road-Trip auf der Carretera Austral organisieren
Die Carretera Austral ist eine der schönsten Routen Südamerikas. Unter dem Regime von Augusto Pinochet erbaut, verbindet sie die abgelegenen Regionen Chiles. Seit einigen Jahren ist sie dank der Schönheit ihrer Landschaften zu einer echten Touristenroute geworden. Hier erfährst du, wie du deinen Road-Trip auf der Carretera Austral organisierst.

Den Road-Trip auf der Carretera Austral planen
Die Route
Die Carretera Austral verbindet die Städte Puerto Montt und Villa O'Higgins auf 1.240 km und führt dabei durch Dörfer, Nationalparks und Seen mit unglaublichen Landschaften. Je nach Reiseroute und persönlichen Vorlieben kann man sie in wenigen Tagen oder mehreren Wochen durchqueren. Vor der Abfahrt ist es wichtig, die Strecke gut zu planen, da bestimmte Abschnitte zum Beispiel Fähren einschließen, die nicht das ganze Jahr über fahren.
Die Jahreszeit
Obwohl ein Road-Trip zwischen Oktober und April denkbar ist, empfehlen wir, ihn lieber während des australischen Sommers zwischen Dezember und Februar zu unternehmen. Aufgrund der schlechten Wetterbedingungen ist der Winter nicht die empfehlenswerteste Jahreszeit. Er bietet jedoch grandiose Landschaften, vorausgesetzt, man ist für seine Reise sehr gut ausgerüstet und organisiert.

Das Transportmittel
Obwohl viele Reisende es vorziehen, auf der Carretera Austral ein eigenes Auto zu mieten, ist es auch möglich, sie mit dem Motorrad, dem Fahrrad, mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder per Anhalter zu durchqueren. Bedenke jedoch, dass einige Streckenabschnitte nicht asphaltiert und wenig befahren sind.
Die Reise vor Ort organisieren
Die Verpflegung
Obwohl die Carretera Austral im Sommer sehr touristisch ist, gibt es dennoch wenige Städte, und es ist wichtig, sich an bestimmten Orten wie Chaitén, Puerto Cisnes, Puerto Aysén oder Coyhaique mit Lebensmitteln zu versorgen. Was Restaurants betrifft, findet man diese leicht in kleinen Dörfern, wo Cervecerias in großer Zahl vorhanden sind.
Das Geld
An den meisten abgelegenen Orten sollte Barzahlung bevorzugt werden. Achte daher darauf, in den Geldautomaten der großen Städte ausreichend Bargeld abzuheben, um die verschiedenen Aktivitäten und sonstigen Ausgaben unterwegs bezahlen zu können.
Die Unterkünfte
Schließlich gibt es entlang der gesamten Carretera Austral Unterkünfte. Wer ein kleines Budget hat, kann Campingplätze und Jugendherbergen bevorzugen. Wer Komfort schätzt, findet ebenfalls zahlreiche Hotels, Privatunterkünfte oder außergewöhnliche Übernachtungsmöglichkeiten.
Die Highlights der Carretera Austral
Die Nationalparks
Obwohl sie durch einige Städte führt, ist die Carretera Austral vor allem für ihre Nationalparks mit einzigartiger Flora und Fauna bekannt. So kann man den Pumalín-Park entdecken, der riesige Coigüe-Bäume und den chilenischen Kolibri beherbergt; den Nationalpark Queulat mit seinem gewaltigen Hängegletscher; den Nationalpark Cerro Castillo, wo mehrere Wanderungen möglich sind und man den Huemul, ein vom Aussterben bedrohtes südandines Reh, beobachten kann; den Nationalpark Laguna San Rafael mit seinem berühmten Gletscher sowie den Nationalpark Patagonien.

Die weiteren Orte und Aktivitäten
Neben der Entdeckung der Nationalparks ermöglicht die Carretera Austral den Besuch einzigartiger Orte. Man kann den Lago General Carrera bewundern, den zweitgrößten See Südamerikas. In seinen türkisfarbenen Gewässern befinden sich die Kathedrale, die Kapelle und die Marmorkaverne. Diese Mineralformationen, die durch das Wasser geformt wurden, lassen sich per Boot oder Kajak erkunden. Schließlich kann man zum Exploradores-Gletscher fahren und dort wandern, um einen magischen Moment auf dem Eis zu erleben.
Einen Road-Trip auf der Carretera Austral zu organisieren bedeutet, sich ein einzigartiges Erlebnis zu sichern. Auf dieser legendären Route entdeckst du einmalige Landschaften und eine außergewöhnliche Tierwelt – im Rahmen einer Reise, die zweifellos unvergesslich sein wird.
Entdecke auch den Nationalpark Torres del Paine.
