Um deine Reise nicht zu trüben, ist es wichtig, dich vor der Abreise über die Risiken durch Mückenstiche zu informieren. Vor Ort wird empfohlen, die notwendigen Vorsichtsmaßnahmen und die richtige Wundversorgung zu kennen.
Die Vorlieben der Mücken…
- Die Stichzeit!
Mücken stechen bevorzugt in der Morgendämmerung und in der Abenddämmerung. Manche stechen aber auch tagsüber, wie die Tigermücke. Und leider gibt es – zum Glück seltenere – Arten, die tag- und nachtaktiv sind! Trotzdem gilt ganz allgemein: Mücken bevorzugen vor allem Personen im Schatten gegenüber solchen in der Sonne.
- Ungleiche Ausgangslage gegenüber Mücken
Wir sind alle sehr unterschiedlich anfällig für Mücken! Warum interessieren sie sich mehr für dich als für deinen Nachbarn, obwohl ihr (zum Beispiel) im selben Zimmer schläft?! Es ist die Körperwärme des Menschen (30 bis 37 °C), die sie anzieht, aber auch der Geruch unserer Haut, der von Mücken übrigens aus mehr als 10 Metern Entfernung wahrgenommen werden kann. Manche Hautgerüche scheinen attraktiver zu sein als andere…
Gut zu wissen: Nicht das Licht zieht Mücken an, sondern deine Atmung und das CO2, das du ausatmest!
In welchen Regionen sind Mücken ein Problem?
Die meisten dieser Insekten gedeihen in feuchten Regionen. Befallene Gebiete befinden sich hauptsächlich in tropischen und subtropischen Regionen sowie in borealen Regionen (nordische Länder, Kanada, Sibirien usw.), wo Permafrost kombiniert mit geringer Wasserverdunstung eine effektive Bodenentwässerung selbst an Hängen verhindert.
Welches Risiko besteht bei einem Mückenstich?
In warmen Regionen sind diese Insekten Überträger weitaus häufigerer und gefährlicherer Krankheiten: Malaria, Dengue, Flussblindheit usw. Dort ist ein wirksamer Schutz in Verbindung mit den empfohlenen Präventivbehandlungen unbedingt erforderlich.
Tipp : Erkundige dich bei deinem Reiseführer oder der zuständigen Aufnahmeorganisation, um die Risiken zu kennen und ihnen vorzubeugen.Mückenstichen vorbeugen: Anti-Mücken-Produkte
Neben Moskitonetzen und Repellentien auf Creme- oder Spray-Basis gibt es auch Textil-Repellentien, die direkt in die Gewebefaser imprägniert sind.
CimAlp hat daher Kleidungsstücke entwickelt, deren Gewebe Chitin enthält – ein natürliches Biopolymer aus der Schale von Krebstieren. Chitin ist ein natürliches, anti-allergisches Mückenrepellent. Darüber hinaus trocknet dieses Gewebe doppelt so schnell und ist geruchsneutral, da es antibakteriell wirkt.
Ergänzend zur Kleidung gibt es die Schutzsocken gegen Zecken und Mückenprodukte wurden aufgenommen, um die Schutzkleidungskollektion auf unserer Website zu ergänzen.Tipp: Was tun nach einem Mückenstich?
Falls du dich trotz aller Vorsichtsmaßnahmen doch stechen lässt, bitte unbedingt: nicht kratzen!
Um den Juckreiz zu lindern, kannst du:
- Eine Eispackung auf die Stichstelle legen. Dazu zum Beispiel Eis in einen Handschuh geben. Alternativ kannst du in Wasser aufgelöstes Backpulver, Apfelessig oder Salzwasser auf eine Baumwollscheibe geben und damit die Stichstelle abtupfen. Einige Minuten einwirken lassen. Das reduziert die durch den Juckreiz verursachte Reizung.
- Tupfe mit einem Stück Baumwolle einen oder zwei Tropfen (niemals mehr) ätherisches Öl aus Eukalyptus, Nelken oder Pfefferminze auf den Stich. Pfefferminze hat erfrischende Eigenschaften, die die Durchblutung an der Stichstelle anregen und so die Heilung fördern. Falls du kein ätherisches Öl zur Hand hast, ist Pfefferminzöl in manchen Zahnpasten enthalten. Schau dir die Inhaltsstoffe deiner Zahnpasta an und trage dann etwas Paste auf die Stichstelle auf!
- Auch dein Deodorant kann gute Dienste leisten! Diese Produkte enthalten Wirkstoffe, die Hautreizungen lindern. Trage etwas Deodorant (Spray oder Roll-on) auf die Stichstelle auf.
- Falls du noch weiter in deinem Badezimmerschrank suchen möchtest: Nimm eine Aspirintablette und zerdrücke sie. Gib etwas Wasser hinzu, um eine Paste zu erhalten, die du anschließend auf die Stichstelle aufträgst.