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Skilanglauf und Skating: Was ist der Unterschied?

Skilanglauf und Skating: Was ist der Unterschied?

25 Nov. 2024

Ski de fond et skating : quelle est la différence ?

Seit einigen Jahren erfreut sich der Langlauf wachsender Beliebtheit. Dieser Sport wird nach zwei funktionalen Methoden praktiziert: Klassik und Skating. Auch wenn sie viele Gemeinsamkeiten haben, unterscheiden sie sich in mehreren Punkten. Wir zeigen dir, worin der Unterschied zwischen Langlauf und Skating liegt.

Das Wichtigste im Überblick: 

  • Der klassische Langlauf verwendet den Wechselschritt, während Skating auf dem Schlittschuhschritt basiert.
  • Beide funktionalen Methoden werden auf einer präparierten Loipe praktiziert, aber die erste nutzt vorgeformte Spuren, während die zweite einen freien Stil bevorzugt.
  • Die klassischen Skier sind länger und haben eine Rückgleitsperre-Sohle, während Skating-Skier kürzer und steifer mit einer glatten Sohle sind.

Die funktionalen Unterschiede zwischen klassischem Langlauf und Skating

Die funktionale Skitechnik

Der Langlauf zeichnet sich durch zwei funktionale Methoden aus. Die Klassik basiert auf dem Wechselschritt, der dem Gehen ähnelt. Dabei werden die Skier parallel geführt und die Füße abwechselnd nach vorne geschoben. Dieser Schritt gliedert sich in zwei Phasen: eine Abstoß- und eine Gleitphase. Die Arme spielen ebenfalls eine Antriebsrolle. 

Im Gegensatz zur klassischen Disziplin erfordert Skating mehr Kraft und Technik. Diese Disziplin beruht auf einer präzisen Koordination, bei der die Arme die Schubbewegung unterstützen. Mit den Beinen musst du dich mit einem Schlittschuhschritt fortbewegen. Wie beim Eislaufen wird der Schub durch einen seitlichen Impuls von einer Seite zur anderen erzeugt. Dieser hinterlässt anschließend eine V-förmige Spur. 

Ein Langlaufskifahrer beim Wechselschritt.

Das Gelände

Beim klassischen Stil bewegst du dich auf einer präparierten Loipe und folgst vorgeformten Spuren. Obwohl der Weg relativ flach ist, gibt es manchmal Abfahrten und Anstiege. Die Geschwindigkeit beim klassischen Langlauf bleibt jedoch gering (durchschnittlich zwischen 7 und 15 km/h für Freizeitläufer). Sie unterscheidet sich damit vom Skating (das eher zwischen 10 und 20 km/h liegt).

Wie beim klassischen Langlauf benötigt Skating eine präparierte Loipe. Es wird jedoch „freier Stil" genannt, da du dich auf einer breiten und glatten Loipe bewegst. Du kannst also jeden Weg befahren, vorausgesetzt, du beherrschst verschiedene Varianten des Schlittschuhschritts (Berganstiegsschritt, Einbeinschritt, kombinierter Schritt…). Das Gelände bleibt jedoch markiert, was einen Unterschied zwischen Langlauf und Skibergsteigen darstellt. Diese zweite Disziplin findet nämlich abseits der Pisten und auf Naturschnee statt.

Die Ausrüstungsunterschiede zwischen den beiden Disziplinen

Die beim klassischen Langlauf und beim Skating verwendeten Skier

Der Unterschied zwischen Langlauf und Skating zeigt sich auch in der Ausrüstung. Während die Langlauf-Bekleidung für beide Disziplinen ähnlich ist, unterscheiden sich die Skier. Beim Wechselschritt liegt der Fokus auf einem effizienten Vortrieb und gutem Gleiten. Die Sohlen der Skier sind mit einer Rückgleitsperre unter dem Fuß ausgestattet (gewachst, geschuppt oder mit Fell) sowie mit Gleitflächen vorne und hinten. 

Im Unterschied zum klassischen Langlauf sind Skating-Skier mit einer vollständig glatten Sohle ausgestattet. Sie sind steifer, insbesondere in der Torsion, um dir seitliche Stabilität und mehr Schubkraft zu bieten.

Ein Skifahrer mit seiner Langlauf-Ausrüstung.

Die Länge der Skier und Stöcke

Die Länge der Langlaufskier für die klassische funktionale Methode ist größer als beim Skating. Der Ski sollte etwa 30 cm länger als du sein. Die Stöcke sind jedoch kürzer und sollten 83 % deiner Körpergröße betragen. 

Beim Skating sollte der Ski zwischen 15 und 20 cm länger als du sein. Die Stöcke sind größer und sollten 89 % deiner Körpergröße betragen.

Die Bindungen und Schuhe

Die klassischen Bindungen sind nachgiebig und lassen deine Ferse frei, um den Schritt zu erleichtern. Die Schuhe haben ebenfalls eine nachgiebige Sohle und enden unterhalb des Knöchels. 

Die Bindungen der Skating-Skier sind steif und stabil, um dir eine ausgezeichnete Kontrolle beim Abstoßen zu bieten. Die Schuhe sind ebenfalls steifer als jene des Wechselschritts. Der Schaft ist höher und die Schuhe sind mit einem Knöchelkragen ausgestattet. Wenn du beide funktionalen Methoden praktizierst, gibt es vielseitige Schuhe. Diese stellen einen guten Kompromiss zwischen der nachgiebigen Sohle des Klassik-Stils und dem Knöchelhalt des Skatings dar.

Der Unterschied zwischen klassischem Langlauf und Skating zeigt sich in vielen Bereichen. Auch wenn es nicht möglich ist, beide Disziplinen bei einem einzigen Ausflug auszuprobieren, kann sich jede an deine Wünsche anpassen. Die erste funktionale Methode eignet sich ideal für einen Waldspaziergang, während die zweite besser für ein intensives Ausdauertraining geeignet ist. 

F.A.Q

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