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Wie wählt man seine Ski- und Snowboardmaske aus?

Wie wählt man seine Ski- und Snowboardmaske aus?

08 Dec. 2018

Wenn du die schwarzen Pisten oder andere Pisten hinunterrasst, denkst du sicher an die Qualität deiner Skier oder Bindungen, deines Helms und deiner Skibekleidung – aber vielleicht nicht an die deiner Skimaske! Dabei ist dieses Accessoire unverzichtbar, und die richtige Wahl ist entscheidend. Entdecke mit uns, welche wichtigen Parameter zu berücksichtigen sind und wie du deine Skimaske richtig auswählst.

Die wichtigsten Kriterien für die Wahl deiner Skimaske

Die Wahl des Visiers

Das Visier ist schlicht und einfach die Sichtfläche deiner Maske. Manchmal wird es auch als „Glas" bezeichnet, obwohl dieses Material bei Ski- und Snowboardmasken nicht mehr verwendet wird. Die meisten Visiere bestehen aus Polycarbonat/Acetat – deutlich günstiger, robuster und weniger gefährlich bei Bruch.

Es gibt vier Visierkategorien, die je nach Sicht und Wetterlage einzusetzen sind:

  • Kategorie 1: Skimaske für schlechtes Wetter. Für geringe Lichtverhältnisse hebt sie die Kontraste an und verbessert die Wahrnehmung des Reliefs bei bewölktem Wetter oder Nebel.
  • Kategorie 2: Allwetter-Skimaske, vielseitig, geeignet für leicht bewölkte oder schwach sonnige Bedingungen.
  • Kategorie 3: Skimaske für schönes Wetter, für sonnige und klare Bedingungen. Sie schützt vor Blendung.
  • Kategorie 4: Skimaske für starke Lichtverhältnisse. Blendschutz bei sehr hellem Licht.

Dazu kommen weitere Eigenschaften, die den Sehkomfort verbessern:

  • Polarisiertes Glas: Es absorbiert Reflexionen auf dem Schnee und erhöht die Kontraste.
  • Photochromes Glas: Es passt sich sehr schnell an die Lichtverhältnisse und die Lichtintensität der Umgebung an.
  • Verspiegeltes Glas: Es reflektiert das Licht.

Die Wahl deines Visiertyps sollte daher unter Berücksichtigung der Wetterbedingungen getroffen werden, denen du am häufigsten begegnest. Auch wenn Vorhersagen schwierig sind, empfiehlt es sich, mindestens zwei Masken zu haben, um nahezu alle Situationen abzudecken. Du kannst so eine Maske der Kategorie 1 oder 2 für bedecktere Tage wählen und eine Maske des Typs 3 oder 4 für Tage mit strahlender Sonne.

Die Form des Visiers ist ebenfalls wichtig. Es sollte das Gesicht großflächig bedecken und bis auf Höhe der Augenbrauen reichen. Es muss selbstverständlich vor UVA- und UVB-Strahlen schützen und über einen Kratzschutz für eine längere Haltbarkeit verfügen. Schließlich fungiert ein Doppelvisier als Wärmeschutzbarriere und reduziert die Beschlagbildung erheblich. Das ist ein wesentlicher Punkt für deinen Komfort und eine optimale Sicht.

Ski- und Snowboardmaske

Auf die Qualität des Schaumstoffs achten

Der Schaumstoff einer Snowboardmaske ist wichtig für einen guten Tragekomfort im Gesicht. Seine Dichte, Qualität und Stärke sind daher entscheidend, damit kein Druckgefühl entsteht.

Ideal ist eine Skimaske mit einem Schaumstoff aus mehreren Dichten. Eine Maske mit dreifach dichtem Schaumstoff bietet echten Komfort, eliminiert Druckpunkte und du wirst sie kaum auf dem Gesicht spüren.

Belüftungsöffnungen sind unverzichtbar

Die Belüftungsöffnungen sorgen für eine gute Durchlüftung der Maske. Sie tragen so dazu bei, dass das Visier beschlagfrei bleibt, und verhindern das feuchte Gefühl unter der Maske. Eine gute Belüftung der Skimaske trägt zum Komfortgefühl bei und macht über die Stunden auf der Piste einen großen Unterschied.

Ein guter Riemen für eine gut sitzende Snowboardmaske

Der Riemen sorgt für einen guten Halt. Die Maske darf sich bei hoher Geschwindigkeit nicht verschieben, und ihre Passform im Gesicht muss luftdicht sein, um Beschlag zu vermeiden. Ein Riemen mit feiner Verstellmöglichkeit ist daher notwendig, damit er gut sitzt. Man sollte auch darauf achten, dass der Riemen einfach zu handhaben und zu verstellen ist und breit genug für einen optimalen Halt.

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