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Skitourengehen: der optimale Einstieg

Skitourengehen: der optimale Einstieg

13 Jan. 2026

Le ski de randonnée : comment bien débuter

Du bist leidenschaftlicher Berg- und Outdoorsportler? Du liebst das Wandern, aber auch Ski Alpin? Skibergsteigen ist sicher genau das Richtige für dich. Bevor du startest, solltest du wissen, dass diese Aktivität ein funktionales Erlernen und eine gute Beherrschung der Ausrüstung erfordert. Hier erfährst du, wie du gut ins Skibergsteigen einsteigst.

Das Wichtigste auf einen Blick: 

  • Die funktionalen Grundtechniken des Skibergsteigens sind entscheidend für einen guten Einstieg.
  • Es empfiehlt sich, auf ausgeschilderten Routen unterwegs zu sein und sich von einem Führer begleiten zu lassen.
  • Vor dem Aufbruch ist es unerlässlich, das Wetter und den Lawinenlagebericht zu prüfen.
  • Die Beherrschung des Sicherheitsmaterials ist in den Bergen unverzichtbar.

Unterschiede zum Ski Alpin

Ski Alpin und Skibergsteigen haben einige Gemeinsamkeiten, aber auch viele Unterschiede. Beim Ski Alpin sind die Bindungen starr und die Ferse fixiert. Beim Skibergsteigen können lösbare oder Einschub-Bindungen verwendet werden. Diese haben zwei Positionen: eine für den Aufstieg mit freier Ferse zum Gehen und eine für den Abstieg mit einem Verriegelungssystem zum Fixieren der Ferse.

Im Gegensatz zu Ski Alpin sind Steigfelle beim Skibergsteigen notwendig. Sie werden auf die genaue Form des Skis zugeschnitten und vom oberen Teil der Schaufel bis zu einem Haken unter der Ferse aufgeklebt. Dank ihrer ausgerichteten Fasern ermöglichen sie es, beim Aufstieg Halt zu gewinnen, indem sie verhindern, dass die Skier nach hinten gleiten.

Das Management der Aufstiege ist ein Schlüsselpunkt beim Skibergsteigen. Da es keine Sessellifte oder Aufstiegshilfen gibt, stellt der Aufstieg eine körperliche Anstrengung dar und macht einen großen Teil der Tour aus. Um unter den besten Bedingungen aufzusteigen, ist es wichtig, Atem und Rhythmus gut zu managen, in steilem Gelände sicher voranzukommen und eine sichere und effiziente Spur zu wählen.

Schließlich ist die Ausrüstung ebenfalls unterschiedlich. Die Skibergsteigen-Bekleidung setzt auf Leichtigkeit, Atmungsaktivität und Bewegungsfreiheit. Die Ausrüstung ist darauf ausgelegt, so leicht wie möglich zu sein, und muss durch Sicherheitsausrüstung ergänzt werden.

Tipps für den Einstieg ins Skibergsteigen

Neben einer guten körperlichen Vorbereitung für das Skibergsteigen sind bestimmte funktionale Fertigkeiten für einen guten Einstieg unerlässlich. Zunächst musst du wissen, wie du auf jeder Schneeart skifahren kannst. Dann musst du üben, deine Felle aufzukleben und abzuziehen. Du musst auch lernen, einen gleichmäßigen Gleitschritt anzunehmen, um deine Energie nicht zu verschwenden. Bei anhaltenden Steigungen musst du schließlich wissen, wie du die Steighilfen einsetzt, um die Belastung deiner Waden zu reduzieren, aber vor allem die Kehren beherrschen, um die Richtung zu wechseln.

Der beste Ort zum Einstieg ist ein Skigebiet mit ausgeschilderten Routen für das Skibergsteigen. Diese Bereiche werden vom Pistendienst gepflegt und das Lawinenrisiko ist damit begrenzt. Sobald bestimmte funktionale Fertigkeiten erworben und nach einer Ausbildung zur Bergsicherheit abgeschlossen wurden, können Routen mit sanften Hängen abseits der Piste gewählt werden. Dazu können Topoführer, Community-Plattformen oder lokale Blogs der Alpenvereine der Region konsultiert werden.

Der beste Weg, ins Skibergsteigen einzusteigen, ist, sich gut zu umgeben. Ein Hochgebirgsführer, ein spezialisierter Skilehrer, ein Bergverein oder ein erfahrener Freund können dich begleiten. Sie werden die richtige Spur wählen, Risiken managen, das Gelände einschätzen und die richtigen Techniken anwenden

Fehler beim Skibergsteigen vermeiden

Bestimmte Fehler zu vermeiden hilft dabei, gut ins Skibergsteigen einzusteigen. Der erste ist die Wahl einer zu schwierigen Route. Wenn du nicht weißt, wie du mit einem großen Höhenunterschied, funktionalen Passagen, exponierten Stellen oder wechselndem Gelände umgehst, kannst du dich in Gefahr bringen.

Ohne vorherige Prüfung des lokalen Wetterberichts und insbesondere des Lawinenlageberichts (LLB) loszufahren ist unverantwortlich. Extreme Kälte, Weißout oder zu viel Wind können eine Tour vollständig zunichtemachen. 

Ein klassischer Fehler ist es, zu schnell aufsteigen zu wollen und die eigene Belastung schlecht zu managen. Neben einer frühzeitigen Ermüdung riskierst du, in deinen Skibergsteigen-Bekleidungsstücken übermäßig zu schwitzen und beim Abstieg auszukühlen. Wenn du Pausen vernachlässigst, riskierst du außerdem Dehydrierung, Energiemangel und nachlassende Konzentration.

Schließlich ist es genauso gefährlich, sein Sicherheitsmaterial nicht beherrschen zu können. Es reicht nicht aus, es dabei zu haben, man muss auch wissen, wie man es benutzt. Andernfalls riskierst du, dein LVS-Gerät falsch einzustellen, ungenaue Suchvorgänge durchzuführen oder eine falsche Schaufeltechnik anzuwenden.

Um gut ins Skibergsteigen einzusteigen, ist es wichtig, einige Regeln zu befolgen. So genießt du ein Erlebnis mitten in der Natur und erlebst ein einzigartiges Freiheitsgefühl. Viel Spaß bei der Tour!

Bildnachweis: Grégoire Fauquenoi

F.A.Q

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