Praktisch, naturnah, ökologisch und vor allem unterhaltsam – Trekking per Rad garantiert einen perfekten Moment der Erholung. Doch die Reise wäre noch interessanter, wenn der Rahmen außergewöhnlich ist. Wo findet man diese kleinen Wunderecken?
Flüsse und Bäche per Rad entlangfahren
Frankreich verfügt über zahlreiche Radwege entlang von Flüssen und Kanälen. Zum Beispiel bietet die Strecke entlang der Loire bis Saumur eine ideale Route, um eine wunderschöne Landschaft im Herzen alter historischer Stadtviertel zu entdecken. Diese Reise verspricht eine sublime Verbindung aus Kunst, Kultur und Wandern.
In vier Tagen lassen sich nacheinander das romantische Renaissance-Schloss und das Schloss von Langeais besichtigen. Die Route führt weiter durch das charmante Dorf Montsoreau und endet bei den ausgedehntesten Klosterstädten des Abendlandes, vorbei an den Plantagenet-Liegefiguren.
Ebenso bietet der Abschnitt entlang der Oise-Ufer einen unvergleichlichen Blick auf die Malerstädte. Mehrere von ihnen ließen sich von der Schönheit des Tals zwischen Pontoise und Auvers-sur-Oise bis L'Isle-Adam inspirieren.
Die Route durch das königliche Eure-Tal ist die beste Wahl für Wanderer, die das grüne Panorama schätzen. Von Épernon bis Chartres führen kleine Straßen zum Eingang des Schlosses und Aquädukts von Maintenon. Die Strecke leitet weiter zur berühmten Hauptstadt des Lichts und der Glasmalerei.
Radwandern am Strand
Die tausenden Kilometer französischer Küste laden dazu ein, eine Vielfalt an Fahrradrouten zu bewundern. Schwer zu widerstehen: die Route der Landungsstrände von Saint-Michel. Diese Strecke durchquert die beiden bedeutendsten Orte der Normandie im Herzen der Geschichte der freien Welt. Einzigartig in ihrer Art, beginnt sie an den D-Day-Stränden und endet am Mont-Saint-Michel.
Bei der Ankunft in der Bucht von Saint-Michel kann der Radfahrer bis Saint-Malo weiterfahren. Dieser Abschnitt führt zur Korsarenstadt und zur bretonischen Küste. Eine solche Strecke bietet die Durchquerung des Fischerhafens der Côte d'Émeraude, wo man alle gastronomischen Köstlichkeiten der regionalen Austern findet.
Mit seinen 11,4 Kilometern ist die Strecke von Saint-Hélier nach La Corbière ideal für Einsteiger. Diese Route ermöglicht es, eine bezaubernde Umgebung zu erleben. Die pittoresken und lebhaften Dörfer verbreiten in ruhiger Atmosphäre ein ländliches und idyllisches Flair. Das Radfahren wird hier mit weiten Sandstränden und herrlichen Felsbuchten belohnt.
Das Land per Rad erkunden
Für Fans der „Green Attitude" verbindet der Radtourismus auf dem Land Sport mit Entdeckungen.
Das Pays de Bray darf bei einer Rad-Wandertour auf dem Land nicht fehlen. Die 100,5 Kilometer lange Strecke führt durch eine Landschaft mitten in der Natur. Die Reise beginnt unweit der Tore von Beauvais an der Mündung der Arque. Sie führt weiter zum Abschnitt der Avenue Verte zwischen London und Paris und öffnet den Weg durch die Hügel des Bray. Anschließend hat der Wanderer die Wahl zwischen der Kreuzung Saint-Germer-de-Fly und der Straße nach Forges-les-Eaux.
Die Option für den Radtourismus vom Vexin ins Epte-Tal rechtfertigt sich durch die historischen Grenzgebiete in diesen Zonen. Dieser Umweg führt durch authentische Dörfer, die direkt zum impressionistischen Giverny leiten.
Eine Radwandertour ist nicht nur eine körperliche Aktivität mit vielfältigem Nutzen – sie führt auch zu atemberaubenden touristischen Zielen.