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Und was ist eigentlich der Drop?

Und was ist eigentlich der Drop?

24 Oct. 2018

Et au fait le drop, c'est quoi ?
CimAlp bietet dir eine Trailrunning-Schuhkollektion, die darauf ausgelegt ist, dein Verletzungsrisiko zu reduzieren

Man hört oft vom berühmten „Drop" eines Schuhs sprechen.

Worum handelt es sich dabei eigentlich? Leeres Marketing-Argument, das die Ausrüster nach Belieben einsetzen, oder echter Faktor, der beim Kauf eines Paares berücksichtigt werden sollte? In diesem Artikel erfährst du, was Drop ist, welchen Nutzen er hat und welche Auswirkungen er auf deinen Laufstil und deinen Körper haben kann. Zunächst: Was ist der Drop? Es handelt sich schlicht um den Höhenunterschied zwischen dem Vorderfuß und dem Rückfuß deines Schuhs. Dieser in Millimetern gemessene Wert wird als „Drop" bezeichnet. Als konkretes Beispiel nehmen wir einen Schuh mit einer Absatzhöhe von 20 mm und einer Vorderfußhöhe von 12 mm: Zieht man die hintere von der vorderen Höhe ab, ergibt sich ein Drop von 8 mm. Das Drop-Schema eines Schuhs

Das Drop-Schema eines Schuhs

 

Warum spricht man überhaupt vom „Drop"?

Das Konzept des Drops ist erst in jüngster Zeit durch den Aufschwung des Minimalismus in der Laufwelt in den Fokus der breiten Öffentlichkeit gerückt. Es handelt sich um eine Rückkehr zu den Ursprüngen des Laufens – natürlich, ohne künstliche Hilfsmittel. Unterschiedliche Meinungen über den Nutzen neuer Technologien beim Laufen haben den Weg für solche Praktiken geebnet. Tatsächlich verursacht minimalistisches Laufen nicht mehr Verletzungen als das Laufen mit Schuhen, die zahlreiche Schutz- oder Dämpfungstechnologien bieten. Minimalistisches Laufen ermöglicht es, einen natürlichen Laufstil zurückzugewinnen und sich in gewisser Weise von Marketing-Versprechen zu lösen, um sich ganz auf das echte Laufen zu konzentrieren – das, was zwischen Läufer und Boden stattfindet. Aktuell lässt sich sagen, dass im Running-Bereich zwei „Denkströmungen" aufeinanderprallen: der Minimalismus und sein Gegenstück, der Maximalismus, der seinerseits Schuhe mit hohem Drop sowie verschiedene Stütztechnologien für immer technologisch ausgefeiltere Schuhe propagiert.  

Der Einfluss des Drops eines Schuhs auf den Läufer

Der durchschnittliche Drop eines Schuhs auf dem Markt beträgt 10mm. Ein geringer Drop geht in der Regel mit einem Vorfußaufsatz einher. Vereinfacht gesagt: Wer einen natürlichen Laufstil hat, setzt zuerst den Vorderfuß auf. Umgekehrt neigen Läufer mit maximalistischen Schuhen dazu, zuerst die Ferse aufzusetzen – man spricht dann von einem „Fersenaufsatz". Barfuß oder mit minimalistischen Schuhen zu laufen steigert das Bodengefühl. Die Füße sind dabei näher am Boden, allerdings birgt das Risiken. Der Körper war stets an traditionelle Schuhe mit Verstärkungen und Dämpfung gewöhnt – der Umstieg auf minimalistisches Laufen beansprucht Muskeln, die bisher kaum gefordert wurden. Ohne eine sinnvolle Übergangsphase besteht daher ein Verletzungsrisiko. Mit weniger Halt werden die propriozeptiven Reflexe stärker beansprucht, und es kann zu Anpassungsphasen und anfänglichen Schmerzen kommen, wie etwa Umknicken. Da der Schuh seine Rückfederungstechnologie nicht mehr liefert, verändert sich der Laufstil: Die Schrittfrequenz steigt, und andere Passform-Anpassungen erfolgen auf natürliche Weise. Wie bei jeder Aktivität ist es eine Gewohnheit, die man entwickeln muss – und ein Training, dem man folgen sollte, um das vollständige Erleben eines natürlichen Laufs.

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