Lust auf Abenteuer? Starte beim Wandern, einem für alle zugänglichen Freizeitvergnügen, das Dir hilft, eine gute allgemeine Gesundheit zu erhalten. In der Natur zu laufen ist erholsam, entspannend und wird von vielen Menschen gesucht. Dennoch kann dieses sportliche Vergnügen schnell getrübt werden, denn es gibt viele Gelegenheiten, sich zu verletzen. Verletzungen beim Wandern können meistens vermieden oder zumindest abgemildert werden, wenn man auf Prävention setzt. Risiken minimieren und lernen, kleine sportbedingte Verletzungen zu versorgen – das sind unsere Tipps.
Das Unverzichtbare: das Erste-Hilfe-Set
Der Inhalt Deines
Erste-Hilfe-Set um Verletzungen beim Wandern zu vermeiden, ist nicht für jeden gleich. Es müssen die Bedingungen des Wanderns (Schwierigkeit, Abgelegenheit…), Deine aktuelle körperliche Verfassung usw. berücksichtigt werden. Es gilt dann, einen Kompromiss zu finden, um Deine Sicherheit zu gewährleisten. Es wird empfohlen, mindestens folgende Produkte mitzunehmen:
- Antiseptikum in kleinen Fläschchen oder Beuteln.
- Verbände in verschiedenen Größen.
- Ibuprofen gegen Schmerzen.
- Sicherheitsnadeln zum Befestigen von Verbänden.
- Pinzette zum Entfernen von Dornen.
- Isolierband.
- Spezielle Blasenpflaster.
- Elastisches Band.
Hitzschlag und Sonnenbrand bekämpfen
Es kann vorkommen, dass Deine Körpertemperatur über die Normtemperatur steigt. Körperliche Anstrengung und
die starke Hitze ist verantwortlich für die Hyperthermie. Aber woran erkennt man, dass man davon betroffen ist? Kopfschmerzen, Übelkeit und starkes Schwitzen, verbunden mit Bewegungsschwierigkeiten und Sprachproblemen. Achtung! Bei Bewusstlosigkeit und ausbleibender Schweißbildung müssen sofort die Rettungskräfte alarmiert werden. Trinke daher regelmäßig und schütze Deinen Kopf mit einem Hut oder einer Kappe.
Sonnenbrand kann Deine Wanderung verderben und vor allem sehr schmerzhaft sein. Denke daher an Sonnencreme, um Deine Haut zu schützen. Den Kopf bedecken bewahrt Dich vor einem Sonnenstich. Wenn Du den Sonnenbrand nicht vermeiden konntest, lege ein nasses Stück Stoff auf oder verwende Aloe vera, um Deine Verletzungen beim Wandern zu lindern.
Wie vermeidet man Blasen?
Womit sind Wanderer am häufigsten konfrontiert? Mit Blasen! Der Schuldige: die wiederholte Reibung zwischen der Haut und den Socken. Reagiere schnell. Du hast zwei Möglichkeiten: spezielle Blasenpflaster oder klassische Pflaster, die Du fest andrückst, oder eine sterile Nadel, mit der Du die Blase zum Platzen bringst. Achtung, nicht mit einem nicht sterilisierten Gegenstand stechen!
Es ist möglich, das Entstehen von Blasen zu vermeiden. Mit
Wanderschuhe und gut an Deine Füße angepassten Socken, um
Reibung vermeiden sind die perfekten Weggefährten des blasenfreien Wanderers. Packe ein oder zwei Paar Ersatzsocken in Deinen Rucksack, falls Deine Füße durchnässt sein sollten. Deine Füße müssen trocken bleiben!
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Doppellagen-Socken gegen Blasen[/caption]
Die häufigsten Verletzungen beim Wandern: Verstauchungen
Ob im Alltag oder beim Wandern, Verstauchungen sind häufig und betreffen vor allem das Sprunggelenk. Wenn Du Dich verletzt, wende das bekannte PECH-Prinzip an. Worum geht es? Pause – Eis – Compression – Hochlagern.
Der erste Schritt besteht darin, das Sprunggelenk zu schonen, um die Verstauchung nicht zu verschlimmern. Der zweite ist das Auflegen von Eis, Anpressen von zusammengepresstem Schnee, Eintauchen des Fußes in kaltes Wasser oder Auflegen eines nassen Kleidungsstücks. Der dritte Schritt ist das Anlegen einer Kompression durch Umwickeln der Stelle, ohne zu fest zu drücken. Schließlich ist der vierte Schritt das Hochlagern des Sprunggelenks über Herzhöhe.
Die
Verletzungsprävention beim Wandernund insbesondere vor Verstauchungen, ist es wichtig, gute Schuhe zu tragen, die das Sprunggelenk gut stützen, und einen Wanderstock mitzunehmen. Außerdem muss man aufmerksam darauf achten, wohin man tritt, besonders wenn das Gelände uneben ist.
Wiederkehrende Verletzungen, Prävention und Wohlbefinden
Sport zu treiben ist eine hervorragende Sache, um körperlich fit und gesund zu bleiben, aber leider können häufige Verletzungen Deine sportliche Praxis beeinträchtigen. Mit diesen Tipps und Tricks kannst Du ihr zu häufiges Auftreten begrenzen.
Achte auf eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung, trinke viel Wasser – das hilft Dir, Deinen Körper in Form zu halten. Besuche regelmäßig einen Arzt, um Verletzungen und kleinen Wehwehchen vorzubeugen. Du kannst Dich auch alternativen Heilmethoden zuwenden, wie der chinesischen Medizin oder
die Kinesiologie um wiederkehrende Verletzungen zu behandeln, die mit emotionalen Blockaden zusammenhängen können. Schließlich ermöglicht Dir ein Besuch beim Osteopathen 2 bis 4 Mal pro Jahr, alle mechanischen Probleme auf Skelettebene zu behandeln.
Hypothermie und Dehydrierung vermeiden
Die Körpertemperatur kann unter 35°C fallen, was als Hypothermie bezeichnet wird. Ihre Symptome sind Bewegungsschwierigkeiten, Sprachprobleme und ein deutlicher Konzentrationsmangel. Wenn die Person diese Anzeichen zeigt und überhaupt nicht mehr auf Kälte reagiert, ist es unbedingt erforderlich, den Notruf zu rufen. Um Hypothermie zu vermeiden, muss man in Bewegung bleiben, sich über die Wetterbedingungen informieren, ein warmes Getränk dabeihaben und vor allem satt sein.
Ein weiteres mögliches Unannehmlichkeit: Dehydrierung. Wenn Du starken Durst verspürst, Dein Urin sehr dunkel ist, Dir Energie fehlt und Kopfschmerzen hinzukommen,
Du bist dehydriert ! Denke daran, viel Wasser zu trinken. Vermeide es auch, Dein Wandern in den sehr warmen Stunden zu betreiben.
Insektenstiche und Schnittwunden: unsere Empfehlungen
Verletzungen beim Wandern können durch Insekten verursacht werden. Vermeide es, Dich zu kratzen, und trage eine beruhigende Lotion auf, um den Juckreiz zu lindern. Rüste Dich mit Insektenabwehrmitteln aus und verwende Mückenschutznetze für Dein Gesicht.
Schnittwunden sind ebenfalls sehr häufige Verletzungen beim Wandern. Sie scheinen schwer zu vermeiden zu sein. Die Prävention ist einfach: Achte darauf, wo Du hintrittst, und vermeide es, Dich an Ästen oder Dornen zu schrammen. Bei einer leichten Schnittwunde desinfiziere zuerst die Wunde und bedecke sie mit einem Pflaster. Bei einer sehr tiefen Wunde ist ein Druckverband notwendig, um die Blutung zu stoppen. Ein fest angelegtes Stück Stoff kann dafür verwendet werden.
Du bist nun über die verschiedenen Verletzungen beim Wandern informiert, die auftreten können. Klein und Groß bleiben davon nicht verschont. Es ist besser, auf Prävention zu setzen! Dennoch ist es nicht immer möglich, alle Verletzungen zu vermeiden. Es ist wichtig, die Art der Verletzung genau zu erkennen und die von uns empfohlene Erste-Hilfe-Behandlung anzuwenden. Wandern bringt so viele gesundheitliche Vorteile – warum also darauf verzichten…