Wenn es im Bereich der Verletzungsprävention für Läufer eine wichtige Konzept gibt, dann ist es der mechanische Stress – und es ist sinnvoll zu wissen, wie man ihn quantifiziert.
Der menschliche Körper ist die Summe verschiedener Gewebearten, darunter Knorpel, Knochen, Muskeln usw. Beim Sport, wie zum Beispiel beim Laufen, werden diese Gewebe durch verschiedene Kräfte wie Zug, Druck oder Torsion belastet.
Diese verschiedenen Kräfte, die während der Sportausübung auf den menschlichen Körper einwirken, können als mechanischer Stress bezeichnet werden.
Mechanischen Stress zu messen bedeutet, den Stress zu quantifizieren, dem Gewebe ausgesetzt wird, um daraus die richtigen oder falschen Schlüsse zu ziehen und somit Verletzungsrisiken vorzubeugen.
Das Ausmaß des ausgeübten Stresses sowie die betroffenen Stellen variieren je nach der ausgeübten körperlichen Aktivität. Es liegt auf der Hand, dass beispielsweise die Achillessehne beim Laufen nicht auf die gleiche Weise beansprucht wird wie beim Schwimmtraining.
Verschiedene Sportarten weisen unterschiedliche Stressniveaus auf. Radfahren beispielsweise hat ein quantifizierbares mechanisches Stressniveau, das eher gering ist.
Im Gegensatz dazu zeigt Running Anzeichen von erheblichem Stress. Dieser variiert je nach verschiedenen Faktoren, insbesondere der Geschwindigkeit, die eine Zunahme der ausgeübten Kraft bewirkt.
Pm sich die täglich angesammelte Menge an mechanischem Stress vorzustellen, müsste man das Stressniveau analysieren, das jede tägliche Aufgabe erzeugt, um sich so eine Vorstellung vom erreichten mechanischen Stressniveau zu machen.
Deshalb ist der Stress bei einer Person, die sich an einem Ruhetag oder während einer Erholungsphase nach einer Verletzung inaktiv verhält, offensichtlich gering oder inexistent. Zu lange im Ruhemodus zu bleiben kann den Körper schwächen und anfälliger für Verletzungen machen.
Für eine Person, die im Gegensatz dazu regelmäßig und intensiv Sport treibt, wird die angesammelte Stressmenge diese Person in eine Risikozone bringen und das Auftreten von Verletzungen begünstigen.
Der Körper sendet daher Signale, sobald die maximale Anpassungskapazität an mechanischen Stress erreicht wird, wie Schmerzen, Morgensteifheit oder Schwellungen.
Ldeal ist es, den Körper so wenig wie möglich zu „stressen", um eine Gewöhnung zu erzeugen, ohne die sogenannte maximale Grenze zu überschreiten. Bleibt man in dieser Situation, passt sich der Körper an den Stress an und kann seine Toleranz steigern. Die Strukturen festigen sich und ermöglichen es, die Trainingsintensität zu steigern, ohne sich Verletzungen auszusetzen.
Pum es zusammenzufassen: mechanischen Stress zu quantifizieren ist eine präventive Maßnahme, wenn man nicht unter möglichen Verletzungen leidet. Schmerz kann jedoch vorhanden sein, ohne dass die maximale Kapazität überschritten wurde. Dies kann daher möglicherweise auf eine Verletzung hinweisen, die mit einem Gesundheitsexperten behandelt werden sollte.
Der Körper besitzt eine ausgezeichnete und einzigartige Anpassungsfähigkeit, die sich ständig weiterentwickelt. Man sollte nicht vernachlässigen, dass Müdigkeit, Stress, Angst usw. Faktoren sein können, die die Toleranz des Körpers beeinflussen und ihn tendenziell anfälliger machen.
Gleichzeitig tendieren Glück oder innere Ausgeglichenheit dazu, einen positiven Einfluss auf den Körper und die Genesung bei Verletzungen zu haben. Körper und Geist sind eben eng miteinander verbunden!