Dieser Artikel über die Wahl der Kleidung auf dem Jakobsweg im Frühling ist Teil einer langen Serie, die der Pilgerreise nach Santiago de Compostela gewidmet ist. Dort findest du zahlreiche praktische Informationen darüber, wie du deine Wanderung organisieren und vorbereiten kannst (Routen, Ausrüstung, Saison, Kleidung, körperliche Vorbereitung, Tipps … usw.). Am Ende dieses Artikels findest du die Liste der Links zu den anderen Artikeln der Serie!
Wenn du dich entschieden hast, den Jakobsweg im Frühling in Angriff zu nehmen, ist das eine gute Entscheidung, denn es ist eine angenehme und günstige Jahreszeit für Langstreckenwanderungen. Aber bevor du deine Abreise vorbereitest, musst du die Wahl der Ausrüstung treffen, die du in deinen Rucksack packen möchtest. Hier sind unsere Tipps zur Auswahl der Kleidung für den Jakobsweg im Frühling, damit du deine Traumwanderung unter den besten Bedingungen erleben kannst.Kleidung für den Jakobsweg im Frühling: Oberkörper
Im Frühling kann das Wetter auf der gesamten Strecke recht wechselhaft sein, mit jedoch begrenzten Temperaturschwankungen. Man muss mit milden Temperaturen rechnen, aber dennoch mit Regenrisiken. Morgens und abends kann es jedoch kühl sein.
Für die Oberkörperbekleidung solltest du daher Langarm- oder Kurzarmhemden bevorzugen, einige T-Shirts einpacken, eine Fleecejacke hinzufügen und im Rucksack eine wasserdichte Windjacke vorsehen. Mit dieser Kombination solltest du für alle möglichen Eventualitäten gewappnet sein.
Optional kannst du auch T-Shirts für die wärmsten Tage hinzufügen oder wenn du gegen Ende des Frühlings reist.
Für die kühlsten Perioden solltest du daran denken, mitzunehmen technische und wärmende Unterwäsche die dich effektiv in den frühen Morgenstunden oder an den kältesten Tagen schützen. Sie sind auch nützlich, wenn du dich für die Biwak-Option mit Zelt entscheidest.
Kleidung für den Jakobsweg im Frühling: Unterkörper
Im Allgemeinen ist das ein Körperbereich, an dem du die Kälte in dieser Jahreszeit kaum spüren solltest: Die Anstrengung beim Wandern reicht aus, um die Beine warm zu halten.
Du kannst also wählen, mit einem leichte Wanderhose. Es ist auch möglich, eine wasserdichte oder wärmere Hose für kühlere Tage einzuplanen. Eine weitere Lösung bei sinkenden Temperaturen ist, eine lange Unterhose im Rucksack mitzunehmen. Diese Art von funktionaler und warmer Unterwäsche ist sehr nützlich unter der Hose, um dich zu schützen, wenn es etwas kälter ist.
Dennoch solltest du mildere und angenehmere Temperaturen haben, insbesondere auf dem spanischen Abschnitt nach den Pyrenäen. Du kannst dann auch Bermudas in deinen Rucksack packen, die sehr angenehm sind, wenn die Sonne scheint.
Alternativ ist auch eine modulare Hose eine Option. Das ist eine sehr praktische Lösung, die dir Gewicht und Volumen spart. Abzippbare Hosenmodelle ermöglichen es dir, in kaum 1 Minute von der Hose zu Bermudas zu wechseln – in beide Richtungen!
Schließlich ist die kurze Shorts immer nützlich, besonders wenn du in der Zeit Ende Mai bis Anfang Juni reist, wo die Temperaturen üblicherweise höher sind. Außerdem sollte eine Shorts deinen Reiserucksack nicht zu sehr beschweren oder zu viel Platz einnehmen!
Kleidung für den Jakobsweg im Frühling: Socken und Schuhe
Vernachlässige vor allem nicht die Wahl der Socken und Schuhe für die Pilgerreise nach Santiago de Compostela! Vergiss nicht, dass deine Füße auf der gesamten Strecke stark beansprucht werden und dass sie entscheidend für dein Wohlbefinden und deine Ausdauer sind. Erster Tipp: Brich nicht mit neuen Ausrüstungsgegenständen auf! Egal ob Schuhe oder Socken – du solltest sie einige Wochen vor deiner Abreise getragen haben und sicher sein, dass sie dir passen und keinerlei Beschwerden verursachen. In erster Linie sind die Schuhe natürlich unverzichtbar. Der Jakobsweg ist technisch nicht schwierig und erfordert keine Schuhe für das Gehen auf Gletschern oder Geröllfeldern. Aber es ist notwendig, mit Wanderschuhen oder Wanderschuhen aufbrechen und keine normalen Sportschuhe. Je nach deinen Gewohnheiten kannst du dich für Wanderschuhe mit mittlerem Schaft oder leichte Wanderschuhe mit niedrigem Schaft entscheiden, oder sogar für Wandersandalen. In letzterem Fall solltest du jedoch darauf achten, nicht in einer zu regenreichen Periode aufzubrechen. Auf jeden Fall: Mach mehrere Ausflüge mit deinen Schuhen, um sie einzulaufen, und lerne, sie zu pflegen und bei Bedarf zu reparieren. Was die Socken betrifft: Mach nicht den Fehler, mit gewöhnlichen Stadtssocken loszuziehen. An einem einzigen Tag würdest du keinen Unterschied bemerken, aber nach einer Woche wäre es für deine Füße mit Sicherheit eine Katastrophe.
Im Frühling benötigst du hauptsächlich leichte Wandersocken. Ideal ist es, blasenverhindernde Doppelhaut-Socken zu wählen, die perfekt für lange Anstrengungstage sind. Du kannst auch für leistungsstarke und robuste Wandersocken mit einer Rechts-/Links-Ergonomie entscheiden, mit einer Ferse und Zehenspitze aus CORDURA – 4-mal robuster als Polyamid – und Merinowolle zur Geruchsminimierung. Das ist oft ideal auf langen Distanzen wie dem Jakobsweg.
Plane genug Paare ein, um täglich wechseln zu können, falls du deine Socken nicht jeden Abend waschen kannst (Zeitmangel oder fehlende Möglichkeiten in der Unterkunft). Ideal ist es, mindestens 4 Paar dabei zu haben.
Um deine Erholung zu fördern, zögere nicht, Kompressionssocken zur Ermüdungsreduktion zu besorgen, die helfen, das Müdigkeitsgefühl zu reduzieren und das Auftreten von Wadenkrämpfen und -schmerzen zu begrenzen. Die Anwendung ist einfach: Einfach nach Ankunft an der Etappe anziehen und 2 bis 4 Stunden tragen, um den Blutfluss wieder anzuregen.
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