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Wandern mit dem Hund

Wandern mit dem Hund

02 Mar. 2015

Randonner avec son chien

Eine Wanderung mit dem Hund ist ein wunderbarer Moment, den man mit seinem Tier teilen kann. Damit sie sowohl für dich als auch für deinen Vierbeiner ein echtes Vergnügen wird, denke an sein Wohlbefinden und seine Fähigkeiten bei der Planung deiner Route. Wähle eine Wanderung, die der Größe und Ausdauer deines Hundes angepasst ist. Informiere dich vor dem Aufbruch auch über die geltenden Vorschriften in den Gemeinden, die du durchqueren wirst: Darfst du bestimmte Wege mit deinem Tier nutzen?

Mit seinem Hund wandern

 

Wandern – ein Sport, der nicht für alle Hunde geeignet ist

Mit dem Hund wandern ist möglich! Aber es kommt auf den Charakter des Hundes und vor allem auf seine Fähigkeiten an. Ist er kräftig genug oder hat er genug Ausdauer, um täglich mehrere Kilometer zu bewältigen? Während ein Yorkshire für eine lange Wanderung zu zerbrechlich wäre, ist eine Deutsche Dogge aufgrund ihres Gewichts wahrscheinlich nicht ausdauernd genug. Mittelgroße Hunde, wie zum Beispiel Belgische Schäferhunde, sind am besten für lange Märsche geeignet. Ihre lange Schnauze sorgt für eine bessere Atmung, was sie zu sehr guten Athleten macht.

Auf jeden Fall solltest du, bevor du mit deinem Tier auf Wanderung gehst, einen Check-up beim Tierarzt einplanen. Nur er kann dich über den Gesundheitszustand deines Hundes und seine Fähigkeit, dir bei deiner Wanderung zu folgen, informieren. Er kann auch mögliche Gelenk- oder Atemprobleme erkennen, die ihn beim Laufen beeinträchtigen könnten. Denke daran, eine tierärztliche Notrufnummer oder zumindest die Kontaktdaten der nächstgelegenen Fachkraft(/-kräfte) auf deiner Route mitzunehmen.

 

Welche Vorbereitung und welche spezifische Ausrüstung sind für das Wandern mit dem Hund erforderlich?

Die körperliche Verfassung deines Hundes ist der erste Punkt, den du bei der Planung deiner Wanderroute berücksichtigen musst. Wenn er nicht an lange Märsche gewöhnt ist, solltest du auch besonders auf seine Pfotenballen achten: Das sind die empfindlichsten Körperstellen. Trotz ihres robusten Aussehens können sie Risse bekommen, wenn sie nicht daran gewöhnt sind. Je weniger der Hund vorbereitet ist, desto empfindlicher können seine Pfotenballen sein. Um sie widerstandsfähiger zu machen, kannst du ihn trainieren, indem du mehrere Wochen im Voraus mit ihm auf verschiedenen Untergründen gehst. Lotionen und Cremes sind auch bei deinem Tierarzt erhältlich, um ihre Widerstandsfähigkeit zu verbessern. Überprüfe regelmäßig die Pfoten deines Begleiters während der Wanderung sowie seinen Gang.

Ob gewöhnt oder nicht, schone dein Tier, indem du Pausen einplanst, während derer es trinken, fressen und sich ausruhen kann. Nimm dafür eine mit Wasser gefüllte Flasche, sein Futter und eventuell einige Leckerlis sowie eine faltbare Schüssel mit. Wenn du für eine mehrtägige Wanderung aufbrichst und draußen schläfst, denke daran, eine Bodenmatte für ihn mitzunehmen, damit er sich nicht erkältet, sowie einen Befestigungspflock, damit er nicht in der Nacht entkommt. Wie für dich selbst, plane eine Erste-Hilfe-Ausrüstung mit einer Zeckenzange, Mini-Dosen Betadine, Kompressen und Pflaster ein.

 

Die Vorschriften einhalten

Auch wenn kein Gesetz verbietet, mit seinem Hund in der Natur spazieren zu gehen, gibt es bestimmte Zonen, die ihm nicht zugänglich sind. Das gilt für Nationalparks und Naturschutzgebiete. Selbst an der Leine sind Hunde dort verboten, um die Ruhe der vorhandenen Tierwelt zu respektieren. Nur Regionalparks tolerieren die Anwesenheit eines Hundes, wenn er an der Leine geführt wird. Wenn dein Hund frei herumläuft, denke daran, dass du ihn stets in Sicht- und Rufweite haben musst: Andernfalls gilt er als herrenlos. Beachte, dass du zivilrechtlich haftbar bist, wenn dein Tier einen Unfall mit einem Dritten verursacht.

Bei Verstößen gegen eine dieser gesetzlichen Regelungen riskierst du ein Bußgeld. Informiere dich bei der Planung deiner Route ruhig bei den Gemeindeverwaltungen, ob eine Verfügung die Anwesenheit von Hunden auf deiner gesamten Strecke verbietet. Schließlich muss dein Tier zwingend durch eine Tätowierung oder einen Mikrochip identifizierbar sein. Achte darauf, seine Ausweisdokumente dabei zu haben und – je nach Land und Region – seinen aktuellen Impfausweis und seinen Pass, um sicher mit ihm wandern zu können.

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