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Wander-, Trekking- und Trailrunning-Stöcke aus Karbon

06 Sep. 2022

Eine Carbonlegierung ist zweifellos am leichtesten und auch am bequemsten. Allerdings ist sie weniger stabil als Aluminium. Sehen wir uns die Vorteile und Eigenschaften von Carbonstöcken im Einzelnen an.

Während beim Nordic Walking ein einteiliger Schaft aus Carbon für kraftvollen Vortrieb und beste Vibrationsdämpfung die unangefochtene Referenz darstellt, überzeugen Carbonfasern auch beim Wandern oder beim Trail durch ihr geringes Gewicht und hohen Gehkomfort. Carbon schluckt Schläge und Schwingungen effizienter als Aluminium. Erfahre hier alle Vorzüge des Werkstoffs für deine Outdoor-Einsätze.

Carbonstöcke: für welche Sportart?

  • Nordic Walking:

Anders als Aluminium dämpft Carbon Vibrationen deutlich. Das macht es ideal für Nordic Walking. Die Vibrationsdämpfung schützt die Gelenke besser und verringert das Risiko von Verletzungen wie Sehnenentzündungen. Dank des geringen Gewichts ist das Gehen zudem bequemer und weniger ermüdend. Achte aber genau auf den Carbonanteil im Schaft Deiner Stöcke. Je höher er ist, desto stärker sind Vibrationsdämpfung und Gewichtsvorteil – aber auch die Steifigkeit. Wir empfehlen einen Stock mit mindestens 50 % Carbon. Wenn Du bereits geübt bist, kannst Du für mehr Stabilität eher zu 80 oder sogar 100 % greifen.

  • Trail:

Beim trailrunning zählen vor allem geringes Gewicht und gute Handhabung. Die Stöcke sollten deshalb so leicht wie möglich sein. Aluminium eignet sich gut, idealerweise ist Carbon fürs trailrunning jedoch die bessere Wahl. Das hängt natürlich von Deinem Niveau und Deiner Nutzung ab. Aluminium ist im Vergleich zu Carbon stabiler. Auch das Budget spielt eine Rolle: Ein Aluminiumstock ist langlebiger als ein Carbonstock und in der Anschaffung günstiger.

  • Wandern:

Beim Wandern sind leichte Stöcke wichtig, aber sie müssen auch belastbar sein: Manchmal wirken hohe Kräfte auf sie. Aluminium ist etwas schwerer als Carbon, dafür aber robuster – besonders bei Kälte. Carbon kann als empfindlicheres Material plötzlich brechen, während Aluminium nahezu nie bricht, auch wenn es sich verbiegen kann. Welche Option besser zu Dir passt, entscheidest Du. Für lange Treks möchtest Du vielleicht geringes Gewicht und eine bessere Vibrationsdämpfung bevorzugen. Dann ist Carbon empfehlenswert. Wenn Du die Stöcke häufig beim Schneeschuhwandern oder auf Skitouren bei niedrigen Temperaturen und im Schnee einsetzt, ist Aluminium die bessere Wahl.

Carbonstöcke: das Gewicht

Wir können es nicht oft genug sagen: Stöcke aus Carbon zum Wandern sind ausgesprochen leicht. Ein guter Stock aus einem Carbonverbund wiegt meist zwischen 175 und höchstens 250 Gramm. Wie bei Aluminium gibt es allerdings auch bei Carbon Qualitätsunterschiede. Entscheidend ist zunächst der Anteil: Carbonschäfte bestehen aus einem Verbund von Carbonfasern, Glasfasern und Harz in unterschiedlichen Anteilen. Wähle deshalb einen Stock mit mindestens 50 % Carbon. Mit steigendem Carbonanteil wird der Stock leichter und vor allem stabiler; darunter ist er zu empfindlich. Gewicht und Qualität hängen außerdem von weiteren Komponenten ab, etwa vom Verstauungssystem und den Griffen.

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