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Welche Wanderjacke wählen?

Welche Wanderjacke wählen?

19 Dec. 2024

Quelle veste de randonnée choisir ?

Die Wanderjacke gehört zu den wichtigsten Kleidungsstücken für Ausflüge auf den Wegen, im Sommer wie im Winter. Sie garantiert einen gewissen Schutz. Auch wenn es viele Modelle gibt, ist jedes auf eine bestimmte Aktivität zugeschnitten. Cimalp erklärt dir, welche Wanderjacke du wählen solltest.

Das Wichtigste auf einen Blick: 

  • Die Wanderjacke schützt vor Wind, Regen und Schnee.
  • Die Wahl der Wanderjacke hängt vom Klima und der Art des Ausflugs ab.
  • Die Hardshell ist ideal für schlechtes Wetter und extreme Umgebungen.
  • Die Softshell ist ideal für dynamische Aktivitäten bei moderatem Wetter.

Die Rolle der Wanderjacke

Die Wanderjacke ist Teil des Drei-Lagen-Systems. Nachdem du dir überlegt hast, welches T-Shirt zum Wandern oder welches Fleece du wählen möchtest, ist es Zeit, dich auf die Schutzschicht zu konzentrieren.

Als zweite oder dritte Schicht getragen, muss die Wanderjacke dich vor den Elementen schützen und deinen Anforderungen gerecht werden. Sie ist nützlich bei Wind, Regen und Schnee, aber auch gegen gelegentliche Reibung (Steine, Gestrüpp…). Wenn du aktiv wanderst, muss sie Schweiß effizient ableiten. Bei Winterausflügen muss sie zudem ausreichend warm sein.

Kurz gesagt: Es handelt sich um ein Kleidungsstück mit vielfältigen Eigenschaften. Die Wanderjacke muss wasserdicht, winddicht, atmungsaktiv und isolierend sein. Um deinen Anforderungen am besten gerecht zu werden, kannst du zwischen zwei großen Jackentypen wählen: die Hardshell vs. die Softshell.

Eine Frau im Gebirge mit einer wasserdichten Wanderjacke

Die wasserdichte Hardshell-Jacke

Die Hardshell-Jacke oder „harte Schale" ist das wasserdichte Referenzkleidungsstück. Es handelt sich um eine Jacke, die verhindert, dass Wasser eindringt, und gleichzeitig eine gute Schweißableitung gewährleistet. Sie wird bei langen Bergwanderungen oder in Gebieten mit unberechenbarem Wetter eingesetzt. Sie ist ideal bei Regen oder Schnee.

Wasserdichte Jacken haben zahlreiche Vorteile. Ihre Hauptfunktion ist ihre Wasserdichtigkeit, die durch eine Membran wie Gore-Tex gewährleistet wird und vor Regen oder Schnee schützt. Es handelt sich zudem um eine winddichte Jacke, die recht leicht und für den Einsatz in unwirtlichen Umgebungen konzipiert ist.

Was die Nachteile betrifft, sind Hardshells nicht die atmungsaktivsten Jacken — bedingt durch ihre Membran. Das macht sich besonders bei intensiver Belastung bemerkbar. Sie bieten keine Wärmeisolierung, sind also nicht warm. Zudem sind sie recht steif und daher weder besonders bequem noch nachgiebig.

Bei starken Regenschauern können andere Kleidungsstücke wie Regenumhänge eingesetzt werden. Sie haben den Vorteil, dass sie mehr Abdeckung bieten, kompakt sind und extrem wasserdicht. Sie sind jedoch deutlich weniger atmungsaktiv.

Nahaufnahme einer Hardshell-Wanderjacke

Die Softshell-Jacke 

Die Softshell-Jacke oder „weiche Schale" ist das perfekte Kleidungsstück für dynamische Aktivitäten. Sie besitzt wasserabweisende Eigenschaften, sodass Regen an ihrer Oberfläche abperlt. Diese Jacke wird bei moderatem bis stabilem Wetter oder bei kurzen Ausflügen getragen.

Genau wie Hardshells haben Softshell-Jacken viele Pluspunkte. Es handelt sich zunächst um atmungsaktive Kleidungsstücke, die Schweiß perfekt ableiten und damit für intensive Aktivitäten geeignet sind. Es sind bequeme Jacken, die eine hervorragende Bewegungsfreiheit bieten. Sie sind außerdem winddicht und wasserabweisend. Abschließend bieten sie eine gute Wärmeisolierung dank ihres Fleece-Futters oder isolierenden Materials.

Trotz all dieser Vorteile hat die Wahl einer Softshell-Wanderjacke einige Nachteile. Ihr Schwachpunkt liegt in ihrer eingeschränkten Wasserdichtigkeit, da sie starkem Regen nicht standhalten. Es handelt sich auch nicht um besonders schutzstarke Jacken, da sie gegenüber Wind weniger effektiv sind als Hardshells. Letztendlich sind sie bei wechselhaftem Wetter weniger vielseitig.

Zwei Personen wandern in Softshell-Jacken

Daunenjacken fürs Wandern

Neben Hardshell- und Softshell-Jacken erfreuen sich Daunenjacken fürs Wandern großer Beliebtheit auf den Wegen. Eher als zweite Schicht verwendet, sind diese Jacken ideal bei kaltem und trockenem Wetter sowie in der Höhe.

Daunenjacken werden für ihre Vielseitigkeit geschätzt. Sie sind gleichzeitig leicht, wenig sperrig und isolierend und passen sich daher vielen Aktivitäten an. Sie zeichnen sich vor allem durch eine hervorragende Wärmeisolierung mit natürlicher oder Synthetik-Daune aus. Du kannst sie also ergänzend zu deiner Hardshell einsetzen.

Andererseits sind Daunenjacken eher empfindliche Jacken, die wenig Widerstand gegen Risse oder Verschleiß bieten. Modelle mit natürlicher Daune verlieren bei hoher Feuchtigkeit ihre isolierende Wirkung, während Modelle mit Synthetik-Daune recht schwer und wenig komprimierbar sind.

Es ist entscheidend, deine Wanderjacke nach den spezifischen Bedingungen deiner Ausflüge zu wählen. Hardshell-Jacken sind ideal bei schlechtem Wetter oder langen Touren, während Softshell-Jacken für aktive Ausflüge bei moderatem Wetter geeignet sind. Schließlich ist es möglich, beide mitzunehmen, um bequem zu wandern und sich bei einem plötzlichen Regenschauer unterstellen zu können.

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