Bergsteigen, Eisklettern, Hochgebirge – das sind Ausdrücke, die einen träumen lassen, wenn die schönen Tage sich langsam ankündigen. Aber um seine Bergaktivität unbesorgt anzugehen, muss man gut ausgerüstet sein. Besonders was die Kleidung betrifft, macht ein spezialisiertes und speziell für diese Aktivitäten entwickeltes Kleidungsstück den Unterschied. Hier sind daher einige Kriterien, um deine Bergsteigenkleidung gut auszuwählen und die Gipfel zu erobern.
Welche Kriterien bei der Wahl einer Jacke für das Hochgebirge?
Die Membran ist das allererste Auswahlkriterium für deine wasserdichte Bergsteigenjacke. Eine ultrashell-Membran ist ideal, um dich vor Schlechtwetter zu schützen und dabei uneingeschränkte Widerstandsfähigkeit sowie echten Tragekomfort zu bieten. Mit einer Atmungsaktivität von 80.000 MVP und einer Wasserdichtigkeit von 20.000 mm Wassersäule ist sie ideal, um die Höhenlagen und ihre Kälte zu meistern und gleichzeitig die Haut atmen zu lassen.
Wasserdichte Jacken für das Bergsteigen haben sehr oft einen kürzeren Schnitt vorne, um das Tragen eines Klettergurts nicht zu behindern. Hinten ist die Jacke etwas länger, um den oberen Teil deiner Hose bei Schlechtwetter gut zu schützen. Zudem muss die Länge der Jacke verhindern, dass sie sich durch die Reibung des Rucksacks hochschiebt – ein bekanntes Phänomen.
Analysiere auch die Taschen der Jacke: Sie müssen gut positioniert sein, um auch bei voller Belastung leicht zugänglich zu sein. Insbesondere brauchst du mindestens eine Brusttasche, die unabhängig vom Zubehör (Gurt, Klettergurt…) immer zugänglich ist.
Du musst auch sicherstellen, dass deine Bergsteigenjacke Belüftungsreißverschlüsse unter den Armen hat, um das wasserdichte Kleidungsstück jederzeit zu belüften. Das ist ein unverzichtbares Merkmal einer 3-Lagen-Jacke. Beim Bergsteigen wirst du kurze, intensive Anstrengungen unternehmen und zwangsläufig schwitzen. Außerdem befindest du dich in steilem Gelände, vielleicht an der Wand hängend – du kannst deine Kleidung nicht nach Belieben aus- und anziehen. Die Belüftungsreißverschlüsse ermöglichen es dir so, dich bei einem „Hitzeschub" zu lüften.

Die Kapuze einer Bergjacke muss aus Sicherheitsgründen immer am Kragen der Jacke befestigt sein. Bei einem Unfall, starkem Wind, Schneesturm oder anderen äußeren Einwirkungen ist es wichtig, den Kopf schnell bedecken zu können. Außerdem muss eine Kapuze gut platzierte Schnür- und Einstellpunkte haben, um sich schnell und einfach an die Kopfform anzupassen, ob du einen Helm trägst oder nicht. Zudem muss die Vorderseite der Kapuze mit einer formbaren Visierkante versteift sein, die mit dem Tragen eines Helms kompatibel ist.
Welche Kriterien bei der Wahl einer wasserdichten Hose für das Bergsteigen?
Genau wie deine Bergsteigenjacke muss deine Bergsteigenhose für eine engagierte Praxis vollkommen wasserdicht sein. Die Auswahlkriterien sind daher mehr oder weniger dieselben: Wasserdichtigkeit, Schnitt und Ausstattung.
Das Gewebe muss recht steif sein, um langfristig erhöhte Widerstandsfähigkeit zu gewährleisten. An Felswänden hält nur diese Bauweise deinen Aufstiegen stand, ohne zu reißen. Verstärkungen an den Beinabschlüssen aus dem nahezu unzerstörbaren Cordura-Material vervollständigen die Widerstandsfähigkeit deiner 3-Lagen-Hose.
Bergsteigenhosen müssen mit vorgeformten Knien gefertigt sein, um Freiheit und Bewegungsfreiheit zu gewähren. Ohne Gürtel verfügst du über Klettverschlüsse an der Taille und Träger, meist abnehmbar, um den perfekten Sitz zu gewährleisten.
Ein 3-Lagen-Rip-Stop-Gewebe mit der neuesten Generation der ULTRASHELL®-Membran ist ideal, um dir eine perfekte Wasserdichtigkeit und hohe Atmungsaktivität zu bieten.

Mit einer Atmungsaktivität von 80.000 MVP und einer Wasserdichtigkeit von 20.000 mm Wassersäule, also 20.000 Schmerber, verfügst du über die perfekte Hose, um den Gipfeln zu trotzen. Zudem lassen diese dank einer Struktur mit noch feineren Poren die Luft besser durch und sind gleichzeitig widerstandsfähiger.
Schließlich sind eine Beinabschlussschnürung und Reißverschlüsse an den Beinabschlüssen unter Schutzklappen unerlässlich, um eine gute Dichtigkeit und Atmungsaktivität im Knöchelbereich zu gewährleisten.
Denk auch daran, einen speziell für das Bergsteigen konzipierten Rucksack mitzunehmen.