UTMB – Unsere Tipps zur optimalen Vorbereitung
Einen Ultra-Trail wie den UTMB zu laufen ist eine echte Herausforderung, die eine gründliche Auseinandersetzung mit der richtigen Vorbereitung erfordert! Ob Trainingseinheiten im Vorfeld, Ausrüstung oder Ernährung vor, während und nach dem Rennen – all diese Themen sind von zentraler Bedeutung. Hier sind unsere Tipps zur optimalen Vorbereitung auf den UTMB (Ultra Trail du Mont Blanc).
Jedes Jahr versammelt dieses bedeutende Trail-Event im Herzen des Mont-Blanc-Massivs Tausende von Läufern. Es gliedert sich in 8 Rennformate, deren Zieleinläufe alle in Chamonix unter dem mythischen Zielbogen des Ortes stattfinden!
- UTMB, einer der weltweit bekanntesten Trails, Start in Chamonix: 171 km und 9963 m+
- CCC, Start in Courmayeur: 100 km und 6156 m+
- OCC, Start in Orsières: 55 km und 3425 m+
- TDS, Start in Courmayeur: 145 km und 9176 m+
- ETC, Start in Courmayeur: 15 km und 1200 m+
- PTL, Start in Chamonix: 300 km und 25000 m+ (spezielles Format, das sich über mehrere Tage erstreckt)
- MCC, Start in Martigny-Combes in der Schweiz: 40 km und 2300 m+
- YCC, für die Jüngsten: 14 km und 1100 m+
Darunter
den UTMB bleibt das führende Bergrennen für alle Hochleistungsathleten und erfahrenen Ultra-Trailläufer! Sein Höhenprofil und die atemberaubenden Landschaften sind heute Referenzpunkte in der Welt des Trailrunning. Wie auch der Marathon du Mont Blanc findet es im Herzen des französischen Massivs statt und braucht sich weder vor der Diagonale des fous (Grand raid de la Réunion) noch der Traversée des Templiers zu verstecken.
Die Vorbereitung im Vorfeld
Für den Läufer, der dieses Langdistanzformat des UTMB zum ersten Mal bestreitet, ist die Phase der
Trail-Vorbereitung ist entscheidend. Sie muss sowohl körperlich sein, um Verletzungen zu vermeiden, als auch mental, um von dem Abenteuer, das einen erwartet, nicht überrascht zu werden.
Körperlich fit sein
Zum Beispiel: Der Sprung von einem Marathonlauf im Gebirge zu einem Ultra bedeutet immerhin 60 km Unterschied und einen wohl noch anspruchsvolleren Höhenunterschied. Zwischen Auf- und Abstieg werden auf den Trails bis zur Ziellinie unzählige Schritte zurückgelegt. Um bei einem solchen Laufen im Gebirge finisher zu werden, sind regelmäßige Trainingseinheiten Pflicht. Die Begleitung durch einen Coach wird bei solchen Distanzen übrigens dringend empfohlen.
Ausdauer aufbauen, ein besseres Belastungsmanagement entwickeln oder Erfahrung mit den eigenen Stoffwechselreaktionen sammeln – das sind unbestreitbare Vorteile. Die besten Ultra-Trailläufer können aufs Podium zielen, weil sie all diese Trümpfe in der Hand halten! Die Selbstkenntnis.
Mentale Stärke aufbauen
Die mentale Vorbereitung darf nicht vernachlässigt werden. Sich über die Strecke des Trail-Rennens, die Verpflegungsstellen und die Wetterbedingungen, die die Teilnehmer erwarten, zu informieren, kann den Stress vor und während des Rennens verringern. Denn je mehr sich der Läufer mental in das Gelände hineinversetzt, desto besser wird er damit umgehen. Denk auch an die
Zeitlimits und den vorgegebenen Zeitlimits.
Weitere Informationen wie die Pflichtausrüstung oder der richtige Umgang mit Laufzubehör wie Stöcken sollten vor dem Start berücksichtigt werden. Je besser du mental vorbereitet bist, desto weniger bist du körperlichem wie mentalem Stress ausgesetzt.
Den Wettkampf gelassen angehen
Das Wetter
Ein weiterer echter Vorteil im Rennen ist die Kenntnis der eigenen Umgebung.
Es wird empfohlen, einige Tage vor dem Rennen bis zum Vorabend des Starts die Wettervorhersage zu verfolgen! Das hilft dir, dich besser auf Klimaveränderungen einzustellen. Je nach Jahr können die UTMB-Läufer das Rennen unter nordischen Bedingungen oder bei sehr hohen, teils extremen Temperaturen bestreiten.
Jedes Jahr bemühen sich die Veranstalter, alternative Strecken zu entwickeln, die Distanz, Höhenunterschied oder Rennzeit im Extremfall berücksichtigen. Doch die Naturgewalten lassen sich nicht immer umgehen.
Die Ausrüstung
Um bei einem der spektakulärsten Bergrennen der Welt finisher zu werden, reicht es nicht aus, einfach die Stoppuhr zu starten und jeden Kilometer abzuspulen. Mit der richtigen Ausrüstung zu starten ist entscheidend.
Die Wahl der passenden Ausrüstung trägt maßgeblich zum Rennerfolg bei. Angefangen mit einem guten Laufschuh. Natürlich gilt: Nie am Renntag neue Trail-Schuhe testen! Was die Bekleidung betrifft, entscheide dich für ein komplettes Trail-Outfit bei einem Experten für
die Bergausrüstung das dich von Kopf bis Fuß einkleidet. So bist du bereit, Wind, Regen und Hitze zu trotzen.
Was Zubehör wie Stöcke betrifft – sie helfen dir, die Höhenmeter zu bewältigen. Und wer sein gesamtes Material im Vorfeld der Veranstaltung testet, vermeidet böse Überraschungen oder Unbehagen. Für das Hauptrennen solltest du unbedingt die vollständige Liste der
Pflichtausrüstung UTMB auf deren Website vor.
Vergiss schließlich nicht, dich über Datum und Ort der Startnummernausgabe zu informieren. Es wäre schade, ausgelost worden zu sein und sich so gut vorbereitet zu haben, nur um wegen einer kleinen administrativen Vergesslichkeit nicht an den Start zu gehen...

Für alle, die einen Läufer begleiten, lohnt es sich immer, sich über Wandermöglichkeiten zu informieren, die man nutzen kann, während man auf die Läufer wartet, oder über den Zeitplan der Siegerehrung. Ein Moment, der oft ein echtes Fest verspricht!
Diese Hinweise werden dir helfen, zuversichtlicher an der Startlinie zu stehen! Für weitere Tipps findest du das Cimalp-Team im Ultra-Trail® Village 2023 in Chamonix.