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Wie wählt man die richtige Regenkleidung für den Trail

Wie wählt man die richtige Regenkleidung für den Trail

28 Apr. 2025

Comment choisir ses vêtements de pluie pour le trail

Die Wetterbedingungen beim Trail können wechselhaft sein. In der freien Natur und besonders in den Bergen ist Regen keine Seltenheit. Um unter optimalen Bedingungen zu laufen und sicher unterwegs zu sein, muss die Regenbekleidung für den Trail sorgfältig ausgewählt werden.

Das Wichtigste auf einen Blick:

  • Eine gute Ausrüstung sorgt für Komfort, Sicherheit und Performance beim Trail.
  • Wasserdichtigkeit, Atmungsaktivität, Leichtigkeit und Komprimierbarkeit sind die wichtigsten Kriterien.
  • Die Basiskleidung muss an feuchte Bedingungen angepasst sein.
  • Bestimmte Accessoires runden die Ausrüstung bei Regenwetter effektiv ab.

Die Bedeutung der passenden Ausrüstung bei Regen

Die richtige Wahl deiner Trail-Bekleidung für den Regen ist nicht nur eine Frage des Komforts, sondern auch der Sicherheit. Bei schlechtem Wetter sinkt die Sicht, der Untergrund wird rutschig und das Risiko einer Unterkühlung steigt.

Nässe senkt die Körpertemperatur, und der Körper verbrennt mehr Energie, um sich aufzuwärmen. Dieser Energieverlust wirkt sich wiederum auf die Motivation aus. Es ist daher entscheidend, Ausrüstung zu tragen, die den thermischen Komfort aufrechterhält, Regen abhält und Schweiß entweichen lässt.

Ein Mann in wasserdichter Trail-Kleidung

Einen Trail zu laufen bedeutet ständige Bewegung. Nasse Kleidung neigt jedoch dazu, Reibung zu verursachen. Um Verletzungen vorzubeugen, solltest du eine gut sitzende und funktionell durchdachte Kleidung tragen, um Risiken zu minimieren.

Zudem werden die Bedingungen eines Laufs bei Regen technisch anspruchsvoller. Steine werden rutschig, der Boden matschig und die Sicht nimmt ab. Eine angepasste Ausrüstung sorgt dafür, dass du aufmerksam und reaktionsschnell bleibst, und minimiert Stürze sowie Orientierungsfehler.

Die Kriterien für die Wahl der Regenbekleidung beim Trail

Bei der Wahl der passenden Regenbekleidung für den Trail sind mehrere Faktoren entscheidend. Die Wasserdichtigkeit ist der wichtigste Punkt, da sie vor Regen schützt, das Auskühlen durch Feuchtigkeit verhindert und Schutz bei unberechenbarem Wetter bietet. Sie wird in mm Wassersäule (Schmerber) gemessen. Für das Laufen im Regen empfehlen wir Trail-Jacken mit einer Wasserdichtigkeit von mindestens 10.000 mm

Die Atmungsaktivität ermöglicht den Abtransport von Schweiß, eine bessere Regulierung der Körpertemperatur und sorgt für angenehmen Komfort in der Bewegung. Atmungsaktive Textilien verhindern das Gefühl klammer, feuchter Kleidung während eines Trails. Die Atmungsaktivität wird in RET (Wasserdampfdurchgangswiderstand) oder MVTR (Wasserdampfdurchlässigkeit) angegeben. Für einen Trail empfehlen wir Kleidung mit einem RET-Wert unter 6 oder einem MVTR-Wert von mindestens 10.000 g/m²/24h

Eine Trailläuferin passt ihre Jacke an

Beim Trail zählt jedes Gramm, daher ist Leichtigkeit ein entscheidender Faktor. Leichte Bekleidung bietet mehr Komfort, lässt sich einfacher transportieren und verursacht dank oft nahtloser Konstruktionen weniger Reibung

Ebenso wie Leichtigkeit ist auch die Komprimierbarkeit ein strategischer Vorteil im Wettkampf. Wenn jeder Zentimeter zählt, lassen sich komprimierbare Kleidungsstücke in sich selbst zusammenfalten oder in einer Tasche verstauen. So sind sie bei plötzlichem Regen schnell griffbereit.

Die wichtigste Basiskleidung bei Regenwetter

Trail-Jacken sind bei Regenwetter unverzichtbar. Sie müssen wasserdicht, atmungsaktiv und leicht sein (ca. 150 bis 200 Gramm). Für optimalen Schutz empfiehlt sich ein Modell mit Kapuze mit Schirm. Sie schützt das Gesicht vor Böen und Tropfen und verbessert gleichzeitig Sicht und Komfort.

Für den Unterkörper gibt es mehrere Optionen. Wasserdichte Trail-Hosen sind ideal bei anhaltendem Regen. Wasserdichte Überhosen, die über einer Tights/Leggings oder Shorts getragen werden, bieten eine gute Alternative bei unbeständigem Wetter. Schließlich reicht bei leichtem Nieselregen oft auch eine wasserabweisende und winddichte Leggings aus.

Ein Trailläufer zieht eine wasserdichte Überhose an

Funktionelle Baselayer spielen eine zentrale Rolle beim Temperatur- und Feuchtigkeitsmanagement. Baumwolle sollte vermieden werden – setze stattdessen auf synthetische Materialien oder Merinowolle. Um Reibung und Irritationen zu vermeiden, wähle einen körpernahen, schnelltrocknenden Schnitt.

Bei der Wahl der richtigen Trailsocken ist Atmungsaktivität unerlässlich, um Feuchtigkeit effektiv abzuleiten. Die Socken können insbesondere aus Merinowolle gefertigt sein, um selbst in feuchtem Zustand warm zu halten. Einige Marken bieten zudem wasserdichte Modelle für noch mehr Schutz an.

Schließlich sind Accessoires wie eine Kappe, ein Schlauchtuch oder leichte wasserabweisende oder wasserdichte Handschuhe bei Regen sehr nützlich. Denke auch daran, eine effektive Trail-Stirnlampe zu wählen und reflektierende Elemente zu tragen, um sichtbar zu bleiben.

Die richtige Wahl der Regenbekleidung für den Trail ist gar nicht so kompliziert, wenn man bestimmte Kriterien beachtet. Prüfe auch, ob sie den Anforderungen bestimmter Trail-Wettkämpfe wie dem UTMB entspricht. So kannst du unbesorgt laufen. 

Fotocredits: Delphine Danielou

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