Sie haben sicherlich bereits Ihr Ziel für Ihre nächste Wandertour gewählt – und bald ist es Zeit, den Rucksack zu packen. Das ist oft eine Quelle von Stress oder sogar Ärger. Hier sind einige Tipps, um das Beladen des Rucksacks zu optimieren und mit einem fast leichten Rücken loszugehen!
Wir gehen davon aus, dass Sie bereits
den richtigen Rucksack gewählt die Sie für Ihre Route benötigen und dass Sie bereits die
Methode zur Gewichtsreduzierung beim Wandern !
Das Befüllen Ihres Wander-Rucksacks
Den Rucksack richtig zu packen ist wichtig, um einen unausgewogenen Rucksack zu vermeiden, der wackelt, Sie ermüdet und verletzt.
Eines der wichtigsten Prinzipien ist es, die schwersten Gegenstände zuerst nahe am Rücken zu platzieren. Um diese Gegenstände einzulegen, legen Sie Ihren Rucksack auf den Boden und gehen Sie dabei vor, seitliche Ungleichgewichte zu vermeiden.
Eine weitere wichtige Regel: Gegenstände, die häufig herausgenommen und gehandhabt werden müssen, sollten leicht zugänglich sein und in der Nähe der Öffnungen verbleiben.
Befolgen Sie dann die folgenden Grundsätze:
- Am Boden des Rucksacks: die leichtesten Gegenstände. Bei Trekkingrucksäcken mit direktem Zugang zum Bodenfach können dort auch Kleidungsstücke für den Tagesbedarf oder häufig benötigte Dinge untergebracht werden.
- Nahe am Rücken und oberhalb des Bodenfachs: die schwersten Gegenstände.
- Im oberen Teil des Rucksacks und in den seitlichen Taschen: Gegenstände für den Tagesbedarf, wobei darauf zu achten ist, dass jede seitliche Tasche ein gleiches Gewicht trägt.
- Unter der oberen Tasche: leichte Gegenstände, auf die schnell zugegriffen werden muss, wie Schlüssel oder wichtige Dokumente
- In der oberen Tasche: alle zerbrechlichen Gegenstände, die nicht durch zusätzliches Gewicht belastet werden dürfen.
An der Außenseite des Rucksacks platziert man eher voluminöse und leichte Gegenstände: Eine Isomatte oder ein Bodenmatte kann sehr gut an den dafür vorgesehenen Befestigungen Ihres Rucksacks angebracht werden. Es ist jedoch darauf zu achten, dass sie sich nicht verschieben, und sie gut zu befestigen.
Weitere Tipps zum Packen des Rucksacks
Es empfiehlt sich, die Ausrüstung gut aufzuteilen: Kleidung kann in einem Stoffbeutel verstaut werden, Lebensmittel in wasserdichten Beuteln. Vakuumbeutel sind sehr nützlich, um Volumen und Platz im Rucksack zu gewinnen.
Ein Rucksack-Regenüberzug kann Ihren Rucksack vor eventulichen Unwettern schützen und verhindert, dass er abends triefend nass ist.
Wenn Sie in einer Gruppe wandern, können Sie auch die Last aufteilen und vor allem sicherstellen, dass Sie keine Dinge doppelt einpacken – so lässt sich auf diese Weise etwas Gewicht einsparen.
Den Rucksack richtig einstellen
Das Grundprinzip bei der Einstellung eines Rucksacks ist die Lastverteilung. Damit die Träger Ihres Rucksacks Ihre Schultern ohne übermäßigen Druck durch den Kipphebel-Effekt umschließen, muss die Last vom unteren Rücken und dem Becken getragen werden.
Um eine optimale Einstellung Ihres Rucksacks zu erzielen, folgen Sie diesen Schritten:

Füllen Sie Ihren Rucksack mit einer normalen Last, bevor Sie die Einstellungen vornehmen.
Stellen Sie den Abstand zwischen den Trägern und dem Hüftgurt des Rucksacks ein. In der Regel stehen Ihnen dafür zwei Einstellmöglichkeiten zur Verfügung: ein Klettverschluss, der an einer Art graduiertem Brustblatt eingestellt wird, oder ein System mit Rohren und Gleitschienen. Letzteres ermöglicht eine Feineinstellung und eine bessere Dämpfung der Rucksacklast.
Lockern Sie anschließend absolut alle Riemen und Gurte Ihres Trekkingrucksacks und laden Sie den Rucksack mit Ihrer Wanderkleidung und Ihren Schuhen auf den Rücken. Stellen Sie dann den Hüftgurt um das Becken herum ein. Er sollte angepasst, aber nicht zu eng sein (Sie müssen Ihren Bauch einige Zentimeter weit ausdehnen können, ohne Beschwerden zu haben).
Stellen Sie dann die Länge der Träger so ein, dass sie auf den Schultern aufliegen und der Rucksack gut auf dem Rücken sitzt. Sie sollten einen Finger unter den Träger schieben können, ohne Kraft aufwenden zu müssen. Stellen Sie anschließend die kleinen Lastkorrekturriemen ein.
Achten Sie schließlich darauf, dass Sie keine schmerzhaften oder unangenehmen Druckstellen haben.