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Trail: die 7 Fehler, die man vermeiden sollte

Trail: die 7 Fehler, die man vermeiden sollte

28 Jul. 2018

Möchtest du mit dem Trail beginnen oder hast du diese großartige Aktivität gerade erst entdeckt? Dann mach nicht die typischen Fehler, die viele Sportler begehen und die zu Enttäuschungen, Verletzungen und vor allem zum Verlust der Freude am Laufen in der Natur führen können: Entdecke mit uns die 7 Fehler, die man beim Trailrunning vermeiden sollte!

Die Fehler, die man beim Trail vermeiden sollte

Zu schnell vorankommen wollen

Das ist ebenfalls ein häufiger Fehler bei Anfängern oder weniger erfahrenen Läufern. Trail, wie die meisten Ausdauersportarten, erfordert eine recht lange Lernkurve. Es ist ein Fehler, schnell lange Distanzen angehen zu wollen, ohne die mittleren zu beherrschen. Besser ist es, sich an kleineren Rennen zu versuchen, Spaß zu haben und Erfahrungen zu sammeln, bevor man sich anspruchsvolleren Strecken widmet.

Die eigenen Grenzen nicht akzeptieren

Wir sind alle verschieden, und echte Champions sind selten. Auch wenn wir alle von den Leistungen eines Kilian Jornet träumen, können wir sie nur bewundern. Der Einfluss von Stars und die mediale Aufmerksamkeit für Ausnahmeleistungen verleiten viele Sportler dazu, ihre Grenzen zu überschätzen oder zu ignorieren. Es gilt auch, die eigenen persönlichen Parameter zu berücksichtigen – Alter, Beruf, Familienleben – und realistisch einzuschätzen, welchen Stellenwert der Sport darin einnehmen kann. Den Ultra-Trail anzustreben, wenn man beruflich stark eingespannt ist, ist oft unrealistisch und kann zu echten Problemen führen. Man sollte immer im Hinterkopf behalten, dass Sport – egal welcher – eine Quelle des Gleichgewichts im Leben sein soll und weder Geist noch Körper belasten darf. Vor allem sollte das Trailrunning Spaß machen und zu Wohlbefinden und Gesundheit beitragen.

Ausrüstung am Wettkampftag ausprobieren

Viele Sportler gönnen sich zur Vorbereitung auf ein Event – ein Rennen, für das sie sich angemeldet haben – ein neues Paar Schuhe, eine neue Herzfrequenzuhr oder andere Ausrüstung. Der Wunsch, besser ausgerüstet zu sein, ist verständlich und legitim. Aber es ist ein Fehler, diese Ausrüstung genau an diesem Tag zum ersten Mal zu benutzen. Bei Schuhen liegt das auf der Hand: Ein neues Paar, das noch nicht eingelaufen ist, kann Schmerzen verursachen. Doch das gilt für jede Ausrüstung: Ein neuer Shorts kann unerwartete Beschwerden verursachen, die Daten einer neuen Herzfrequenzuhr können falsch interpretiert werden … und so weiter. Dasselbe gilt für die Ernährung. Probiere beim Rennen kein neues Energiegel aus – du weißt nicht, wie dein Körper darauf reagiert! Jede neue Ausrüstung muss mehrfach im Training getestet werden: So erkennst du mögliche Probleme oder gewöhnst dich schrittweise an das neue Zubehör.

Zu intensives Training vor einem Wettkampf

Ein zu umfangreiches oder zu intensives Trail-Training kurz vor einem Wettkampf ist ebenfalls ein häufiger Fehler. Dahinter steckt der gute Wille, gut vorbereitet zu sein – verstärkt durch das verbreitete Gefühl, noch nicht bereit zu sein. Das Ergebnis: Man geht erschöpft und ohne Frische in den Wettkampftag. Besser ist es, einige Wochen vor dem Event viel zu trainieren und das Programm in den letzten zwei Wochen zu reduzieren. Achte außerdem darauf, dich in den 48 Stunden vor dem Rennen zu erholen und zu entspannen. Verschwende keine Energie und Kraft mit stressigen oder körperlich anstrengenden Tätigkeiten.

Den Lebensstil vernachlässigen

Das ist ein grundlegender Punkt in jedem Sport – besonders in Ausdauersportarten – und wird von Anfängern oft vernachlässigt. Zu viele Menschen verlassen sich ausschließlich auf ihr Training und glauben, mehr Training gleiche Ernährungsfehler aus. Das ist ein Irrtum mit oft schwerwiegenden Folgen. Eine gesunde Ernährung und ausreichend Schlaf sind entscheidend für Fortschritt und Leistung. Dazu kommt ein Kreislaufeffekt: Wer seinen Lebensstil im Hinblick auf ein Event verbessert, entwickelt Gewohnheiten, die sich langfristig leichter aufrechterhalten lassen. Ein gesunder Lebensstil hilft dir außerdem, Krämpfen beim Trail vorzubeugen.

Gewohnheiten und Routinen durcheinanderbringen

So wie man am Wettkampftag kein neues Produkt ausprobiert, sollte man auch 72 Stunden vor einem Event keine Gewohnheiten radikal ändern. Wenn du bereits eine Vorbereitungsroutine entwickelt hast, die dir gut tut, ändere sie nicht grundlegend. Natürlich kannst du sie schrittweise anpassen und dabei immer nur eine Sache auf einmal verändern – so lassen sich die Auswirkungen besser einschätzen. Du kannst zum Beispiel deine Schlafzeiten oder deine Ernährung am Vorabend eines Rennens leicht anpassen, aber denk daran: Der Körper mag keine abrupten Veränderungen.

Kein Verpflegungsplan für den Wettkampf

Das gilt vor allem für mittlere und lange Distanzen, lässt sich aber auf jeden Wettkampf anwenden. Ein Verpflegungsplan hilft jedem Athleten, sich mental auf sein Rennen einzustellen und die Ernährung nicht dem Zufall zu überlassen. Ein Verpflegungsplan legt fest, was du wann essen und trinken sollst. Er umfasst auch die Ernährung und Flüssigkeitszufuhr vor und nach dem Rennen. Du kannst erfahrenere Athleten oder Trainer hinzuziehen, um ihn zu erstellen, oder deine eigenen Trainingserfahrungen einfließen lassen. Ohne einen echten Verpflegungsplan ins Rennen zu gehen kann zu Ernährungsfehlern, groben Patzern, dem Verlust der Orientierung und letztlich zu deutlichen Leistungseinbußen führen.

Es gibt sicherlich noch viele weitere häufige Fehler beim Trail, aber diese sind die verbreitetsten unter denen, die diese Disziplin gerade entdecken. Es ist recht einfach, sie zu vermeiden und vor allem eine Methode zu entwickeln, die den eigenen Ambitionen und Möglichkeiten entspricht. Das Trailrunning sollte in erster Linie eine Quelle der Freude und der Verbundenheit mit der Natur bleiben – und gleichzeitig die körperliche Fitness erhalten und die Ausdauer fördern!

F.A.Q

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