Es ist wichtig, die Regeln zu Verpflegung und Begleitung beim UTMB® genau zu kennen. Gerade bei diesem letzten Punkt fragen sich viele Einsteiger auf diesen Distanzen, ob eine Begleitung notwendig ist oder nicht. Hier sind einige Antworten und die wichtigsten Regelwerk-Punkte dazu: Verpflegung und Begleitung.

Was ist laut Reglement erlaubt?
Persönliche Begleitung ist nur an bestimmten Punkten erlaubt und muss von einer einzigen Person durchgeführt werden. Sie kann an bestimmten Verpflegungsstationen stattfinden, in der speziell dafür vorgesehenen Zone, gegen Vorlage des Tickets "Assistance" und nach Ermessen des Stationsverantwortlichen. Das bedeutet, dass deine Begleitperson zuvor von der Rennorganisation registriert worden sein muss.
Diese Begleitung darf nur von einer Person gleichzeitig übernommen werden, ohne spezifisches Material außer einem Rucksack mit einem maximalen Volumen von 30 Litern, um Nahrung und Kleidung zu transportieren. Begleitung durch ein professionelles Team oder durch medizinisches bzw. paramedizinisches Personal (auch wenn es sich um Verwandte handelt) ist vollständig untersagt. Persönliche Begleitung ist an folgenden Stationen erlaubt:
- UTMB® : Les Contamines, Courmayeur, Champex-Lac, Trient, Vallorcine
- CCC® : Champex-Lac, Trient, Vallorcine
- TDS® : Bourg St Maurice, Beaufort, Les Contamines
Sie ist an allen anderen Verpflegungsstationen sowie an allen Streckenpunkten außerhalb dieser Zonen verboten. Beim OCC® und MCC® ist keinerlei Begleitung an irgendeinem Streckenpunkt erlaubt. Man erinnert sich an die Disqualifikation von Xavier Thévenard bei einem Ultra-Trail in den USA wegen unerlaubter Begleitung!
Ist eine Begleitung notwendig?
Es gibt keine absolute Antwort auf solche Fragen, und letztlich ist es auch eine Frage des persönlichen Geschmacks. Klar ist jedoch, dass eine Begleitung ein großer Vorteil ist. Sie ermöglicht es dem Läufer, bestimmte Dinge in den Rucksack der Begleitperson zu packen (Wechselkleidung, Verpflegung, Getränke, ...) und nicht zu viel selbst tragen zu müssen. Außerdem sorgt sie für einen echten Motivationsschub – und das kann manchmal den Unterschied machen! Wenn du dich für eine Begleitung entscheidest, muss diese sich vorbereiten. Solche Aufgaben lassen sich nicht improvisieren: Du musst ihre Rolle genau definieren, die erlaubten Streckenpunkte für die Begleitung festlegen und die Wege zwischen diesen Punkten planen.
Es ist möglich, eigenständig mit einem Auto unterwegs zu sein oder den Shuttleservice der Organisation zu nutzen. In beiden Fällen sind die Zeitfenster eng, bedingt durch die Verkehrsbeschränkungen in den Bergen und gesperrte Strecken. Außerdem ist es wichtig, die Durchgangszeiten des eigenen Läufers abschätzen zu können, um pünktlich an jeder Begleitzone zu sein. Für weitere Details empfiehlt sich die Lektüre dieses Artikels. Schließlich sind gute Kenntnisse des Rennens und des Trail-Laufens im Allgemeinen von Vorteil, um eine gute Begleitung zu leisten, die weiß, wie man mit seinem Läufer umgeht und ihn beruhigt und motiviert. Mehr dazu: