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Begleitung beim UTMB®: Regeln, Zonen und Shuttles im Überblick

Begleitung beim UTMB®: Regeln, Zonen und Shuttles im Überblick

27 Jul. 2026

Assistance UTMB® : les règles, zones et navettes à connaître

Es ist wichtig, die Regeln zu Verpflegung und Begleitung beim UTMB® genau zu kennen. Gerade beim letzten Punkt fragen sich viele Ersteinsteiger auf diesen Distanzen, ob eine Begleitung notwendig ist oder nicht. Hier sind die wichtigsten Regeln und wie du die Begleitung deines Läufers konkret organisierst.

Was ist laut Reglement erlaubt?

Persönliche Begleitung ist nur an bestimmten Punkten erlaubt und muss von einer einzigen Person durchgeführt werden. Sie ist an bestimmten Verpflegungspunkten möglich, in der eigens dafür vorgesehenen Zone, gegen Vorlage des Begleittickets und nach Ermessen des Postenleiters. Das bedeutet, dass dein Begleiter zuvor von der Rennorganisation registriert worden sein muss.

Diese Begleitung darf nur von einer einzigen Person gleichzeitig übernommen werden, ohne spezifisches Material außer einem Rucksack mit einem maximalen Volumen von 30 Litern zum Transport von Verpflegung und Kleidung. Die Unterstützung durch ein professionelles Team oder durch medizinisches bzw. paramedizinisches Fachpersonal (auch wenn es sich um Angehörige handelt) ist vollständig untersagt. Persönliche Begleitung ist an folgenden Posten erlaubt:

  • UTMB®: Les Contamines, Courmayeur, Champex-Lac, Trient, Vallorcine
  • CCC®: Champex-Lac, Trient, Vallorcine
  • TDS®: Bourg St Maurice, Beaufort, Les Contamines

Sie ist an allen anderen Verpflegungsposten sowie an allen Punkten des Parcours außerhalb dieser Zonen verboten. Beim OCC® und der MCC® ist keinerlei Begleitung an irgendeinem Punkt des Parcours erlaubt.

Verpflegungszone, Begleitzone, Assistenzzone: Was ist der Unterschied?

Die Organisation unterscheidet 3 Zonentypen. Die Verpflegungszone ist ausschließlich dem Läufer vorbehalten (Wasser, Verpflegung, Erste Hilfe): Externe Unterstützung ist dort nicht erlaubt. Die Begleitzone erstreckt sich über 1 km, jeweils 500 m vor und nach jedem Posten: Du kannst dort deinen Läufer anfeuern, neben ihm gehen oder laufen – jedoch ohne ihm Material zu geben. Die Assistenzzone befindet sich im Herzen dieses Bereichs: Sie ist der einzige Ort, an dem ein Materialaustausch erlaubt ist, und der Zugang ist strikt auf eine Person pro Ticket begrenzt.

Wie erhält man Begleittickets?

Bei der Startnummernausgabe erhält der Läufer ein Begleitticket pro genehmigtem Posten (also 5 Tickets für den UTMB®, eines für jeden der oben genannten Punkte). Jedes Ticket entspricht einer Person und einem Posten: Du kannst also einen einzigen Begleiter für das gesamte Rennen benennen oder die Tickets je nach Posten auf mehrere Vertraute verteilen.

Wie bewegt man sich zwischen den Assistenzzonen?

Die Zufahrt mit dem Auto zu den Assistenzzonen ist verboten (ausgenommen Familien mit Kindern unter 3 Jahren oder Personen mit eingeschränkter Mobilität), und die Parkmöglichkeiten in der Nähe sind sehr begrenzt. Die von der Organisation empfohlene Lösung ist das Shuttle-System UTMB Mobility: Um einen Läufer auf der gesamten UTMB®-Strecke zu begleiten, müssen die 3 Pässe für die durchquerten Länder (FRA, ITA, SUI) kombiniert werden – zum offiziellen Tarif 2026 von ca. 93 € pro Erwachsener vor Rabatt (bei Kauf von 3 verschiedenen Pässen gilt eine Rabatt von 10 %, wodurch sich die Kosten auf ca. 84 € reduzieren). Denk daran, diese Pässe rechtzeitig im Voraus zu reservieren, da der Verkauf zeitlich begrenzt ist und die Plätze knapp sind. Ab 2025 ist für den Zugang zur Assistenzzone in Trient beim UTMB® und der CCC® zusätzlich die Vorlage des UTMB Mobility Schweiz-Passes erforderlich.

Um die Durchgangszeit deines Läufers abzuschätzen und weder zu früh noch zu spät anzukommen, ermöglicht die offizielle App LiveTrail die Verfolgung seiner Position in Echtzeit. Plane deine Ankunft 30 Minuten bis 1 Stunde vor der geschätzten Zeit ein – der Zugang zur Begleitzone selbst ist in der Regel erst 10 Minuten vorher geöffnet. Base Camps stehen Begleitern mit einem UTMB Mobility-Pass zur Verfügung, um sich zwischen zwei Begleitpunkten auszuruhen.

Ist eine Begleitung notwendig?

Auf diese Art von Fragen gibt es keine absolute Antwort – es kann auch eine Frage des persönlichen Geschmacks sein. Es ist jedoch klar, dass eine Begleitung ein großer Vorteil ist. Sie ermöglicht es dem Läufer, bestimmte Dinge im Rucksack des Begleiters zu verstauen (Wechselkleidung, Verpflegung, Getränke ...) und selbst nicht zu viel tragen zu müssen. Außerdem sorgt sie für einen echten Moral-Booster – und manchmal kann das den Unterschied machen! Wenn du dich jedoch für eine Begleitung entscheidest, muss diese sich vorbereiten: So eine Aufgabe lässt sich nicht improvisieren. Du musst ihre Rolle genau definieren und die erlaubten Streckenpunkte sowie den besten Weg, sich zwischen diesen zu bewegen, sorgfältig planen.

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