Die UTMB®-Verpflegung gehört zu den wichtigsten Leistungen des Rennens: Sie soll dir ermöglichen, die geplante Ernährungsstrategie für das Rennen einzuhalten. Hier erfährst du konkret, was dich dort erwartet und wie du deine Ernährung auf der gesamten Strecke optimal managen kannst.

Wie viele Verpflegungsstationen gibt es beim UTMB®?
Die Anzahl der Verpflegungspunkte variiert je nach dem Rennen, für das du angemeldet bist. Sie sind im Läuferhandbuch mit ihrer genauen Kilometerposition, ihrem Typ (flüssig, vollständig oder warmes Gericht) und den eventuellen zugehörigen Begleitungszonen angegeben. Die vollständige und detaillierte Karte findest du in unserem Artikel Die Verpflegungspunkte des UTMB®. Nur Läufer mit sichtbarer Startnummer, ihrem Chip am Rucksack und ihrem Identifikationsarmband haben Zugang.
Flüssige Verpflegung, vollständige Verpflegung oder warmes Gericht: Was ist der Unterschied?
Es wird zwischen flüssiger Verpflegung (nur Getränke), vollständiger Verpflegung (Getränke und feste Nahrung) und – nur an 3 Stationen für UTMB® und CCC® (Chapieux, Courmayeur) sowie 1 Station für die TDS® (Cormet de Roselend) – Verpflegung mit warmem Gericht unterschieden. Um zu erfahren, welche Art von Verpflegung dich an jedem Streckenpunkt erwartet, lies unseren Artikel zu den Verpflegungspunkten.
Was dich an den Verpflegungsstationen erwartet
Die Getränkeverpflegung bietet:
- stilles Wasser
- Mineralwasser
- Cola
- Kaffee
- Tee
- Sportgetränke
- Fadennudelsuppe
- Gemüsesuppe
- Reis
Nur stilles Wasser und Sportgetränke dürfen zum Auffüllen deiner Flaschen und Trinkblasen-Taschen verwendet werden: Die anderen Produkte sind vor Ort zu konsumieren. Die vollständige Verpflegung ergänzt dies um:
- Energieriegel
- Müsliriegel
- süßes Gebäck
- Schokolade
- getrocknete Aprikosen
- getrocknete Feigen
- Bananen
- Orangen
- Wassermelone
- Zitrone
- salzige Kekse
- regionaler Käse
- Salami und regionale Wurstwaren
- Brot
Die Ernährung während des Rennens richtig managen
Es mag verlockend sein, Verpflegungsstationen zu überspringen, um die Leistung aufrechtzuerhalten – doch das ist selten eine gute Entscheidung: Der Energiemangel macht sich auf solchen Distanzen immer etwas später bemerkbar. Es ist besser, echte Pausen einzulegen, auch wenn sie kurz sind, an jedem Verpflegungspunkt, um zu trinken, zu essen und durchzuatmen. Diese Pausen ergänzen deine persönliche Versorgung mit Gels und Energieriegeln, die du in deinem Laufrucksack mitführst, und ermöglichen es, die Zufuhr zu variieren, um Geschmacksmüdigkeit bei einem Rennen dieser Dauer zu vermeiden. Um deine vollständige Ernährungsstrategie aufzubauen (Mengen, Timing, Kohlenhydrat-/Proteinverteilung), stellt der UTMB® einen offiziellen Ernährungsleitfaden zur Verfügung.
Häufig gestellte Fragen
Darf man eigene Verpflegung an den Stationen mitbringen?
Ja, es spricht nichts dagegen, die offiziellen Verpflegungsstationen durch deine eigene, im Rucksack transportierte Nahrung zu ergänzen (Gels, Riegel, gewohnte Lebensmittel). Das ist sogar empfehlenswert, um nicht ausschließlich von dem abhängig zu sein, was vor Ort angeboten wird.
Was tun bei einer speziellen Ernährungsweise?
Die offiziellen Verpflegungsstationen sind nicht auf spezifische Ernährungsbedürfnisse ausgerichtet (Allergien, Unverträglichkeiten, strikte vegane Ernährung). Wenn du besondere Ernährungsanforderungen hast, plane einen wesentlichen Teil deiner eigenen Verpflegung ein, um nicht ausschließlich von der Rennverpflegung abhängig zu sein. Mehr dazu: