Warum Merinowolle beim Wandern wählen – im Sommer wie im Winter
Merinowolle wird beim Wandern immer häufiger eingesetzt. Bekleidung aus Merinowolle bietet zahlreiche technische Eigenschaften und Vorteile. Erfahre, warum sie sich zu jeder Jahreszeit fürs Wandern eignet.

Interessante technische Eigenschaften

Merinowolle ist eine Naturfaser und stammt, wie ihr Name verrät, von Schafen der Rasse Merino. Diese robusten Schafe kommen mit wechselnden Temperaturen zurecht und stammen unter anderem aus Australien, Tasmanien, Neuseeland und Spanien. In Frankreich sind sie seltener, doch auch dort gibt es Herden, insbesondere entlang des GR69 La Routo.
Anders als herkömmliche Wolle kratzt merino nicht. Deshalb wird die Faser in der Textilindustrie immer häufiger eingesetzt. Sie ist hervorragend isolierend und schützt sowohl bei warmem als auch bei kaltem Wetter. Beim Skifahren findet sie sich häufig in Thermounterwäsche. Die Faser ist besonders atmungsaktiv, dehnbar und lässt sich leicht komprimieren.
Merino-Fasern unterscheiden sich zudem von herkömmlicher Wolle. Merinowolle ist feiner und dadurch leichter. Weitere Eigenschaften machen sie für Wanderer besonders geeignet. Sehen wir uns die Vorteile an.

Die Vorteile von Merinowolle in den Bergen
Die wichtigsten Vorteile von Merinowolle beim Wandern sind:
- die Atmungsaktivität und die Isolierung
- Geruchsresistenz und schnelltrocknend
Deshalb wird Bekleidung aus Merinowolle beim Wandern getragen – im Winter ebenso wie als Kleidung zum Wandern in den Bergen im Sommer.
Merino-Fasern sind besonders atmungsaktiv, sodass Du bei Anstrengung trocken bleibst. Sie isolieren außerdem und halten Dich im Winter warm und im Sommer kühl. Das Zusammenspiel von Isolation und Feuchtigkeitsableitung sorgt beim Wandern für Komfort und Hygiene. Technische Bergbekleidung aus Merinowolle eignet sich damit für Touren im Sommer (Wandern, Trekking) und im Winter (Skibergsteigen, Nordic Walking).
Außerdem ist die Faser schnelltrocknend. Das ist auf Reisen, bei Treks und anderen Outdoor-Aktivitäten sehr praktisch! Dank der guten Temperaturregulierung entstehen auch weniger unangenehme Gerüche. Die Geruchsresistenz von Bekleidung aus merino-Fasern ermöglicht es Reisenden, sie mehrere Tage hintereinander zu tragen. Ob beim Trekking oder auf Reisen: Du musst Deinen Rucksack nicht mehr mit zahlreichen Wechsel-T-Shirts füllen und beschweren.
Gut für den Planeten
Merinowolle ist auch gut für den Planeten. Sie ist natürlichen Ursprungs, langlebig, pflegeleicht und leicht recycelbar. Natürliche Fasern sind biologisch abbaubar.
Zudem erfordert die Herstellung von Merinowolle-Bekleidung weniger Energie und weniger Wasser. Zum Beispiel benötigt die Herstellung von 100 Wollpullovern 70 % weniger Wasser als Baumwolle.
Schließlich nehmen die meisten Schafzüchter das Wohlbefinden ihrer Tiere und deren gesamte Umwelt ernsthaft in den Blick. Australische Erzeuger arbeiten beispielsweise daran, die Bodengesundheit zu optimieren und die Artenvielfalt zu fördern.
Outdoor-Hersteller suchen nach günstigeren Alternativen und bieten unter anderem Bekleidung aus Merinowolle und Kunstfasern an, wie die französische Marke Cimalp®. Ihre atmungsaktiven T-Shirts aus Merinowolle zum Wandern bestehen aus CimaWool®. Dieses eigens vom mittelständischen Unternehmen aus der Drôme entwickelte Gewebe enthält 47 % Merinowolle und 53 % Polyester. Zudem wird es mit organischen, umweltfreundlichen Farbstoffen gefärbt und ist Bluesign®-zertifiziert. Das trägt zur Schonung natürlicher Ressourcen und zur Verringerung der Umweltbelastung bei.
