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Unfälle und UTMB®

27 Jul. 2026

Accidents et UTMB®

Trailrunning im Gebirge birgt dem Gelände und der Höhe innewohnende Risiken. Hier erfährst du, was über Unfälle beim UTMB® und bei seiner Vorbereitung bekannt ist und wie sich die Risiken minimieren lassen.

Unfälle während des Wettkampfs

Im Laufe seiner gesamten Geschichte hat der UTMB® angesichts der Zahl der jährlich startenden Läufer nur sehr wenige schwere Unfälle erlebt. Dennoch muss man ehrlich sein: Das Rennen wurde in den letzten Jahren mehrmals von Tragödien überschattet. Im Jahr 2021 stürzte ein 35-jähriger tschechischer Läufer nachts auf der TDS® tödlich – das erste Drama in 18 Jahren Bestehen des Rennens. Im Jahr 2022 starb ein brasilianischer Läufer nach einem Sturz auf der PTL. Im Jahr 2023 starb ein Schweizer Läufer beim UTMB® an einem Herzinfarkt. Diese Ereignisse sind gemessen an der Teilnehmerzahl selten, erinnern aber daran, dass Ultra-Trailrunning im Hochgebirge ein reales Risiko birgt – selbst in einem so gesicherten Rahmen wie dem der Organisation.

Dem gegenüber hat die Organisation eine umfangreiche Rettungsinfrastruktur aufgebaut: entlang der Strecke verteilte Rettungsposten, durchgehend im Einsatz stehendes medizinisches Personal, für jeden Läufer vorgeschriebene Pflichtausrüstung sowie Zeitlimits, die die Zeit, die nachts oder in einem Zustand fortgeschrittener Erschöpfung im Gebirge verbracht wird, begrenzen.

Unfälle beim Training

Tatsächlich ereignen sich die meisten Unfälle in der Vorbereitungsphase des UTMB®, außerhalb jedes organisierten Rahmens. Manche Läufer begeben sich ohne geeignete Ausrüstung und ohne ausreichende Vorbereitung auf anspruchsvolle Strecken – manchmal angetrieben vom Wunsch, die Leistungen der Eliten nachzuahmen, die sie verfolgen. Ohne Unterstützung und ohne verstärkte Sicherheitsvorkehrungen kann ein Sturz oder ein Versagen mitten im Gebirge deutlich schwerwiegendere Folgen haben als beim Wettkampf, wo Rettungskräfte und Markierungen allgegenwärtig sind.

Wie lassen sich die Risiken minimieren?

Eine gründliche Vorbereitung bleibt der beste Schutz: das Training an die Schwierigkeit des Geländes anpassen, niemals ohne die minimale Sicherheitsausrüstung (Stirnlampe, Rettungsdecke, aufgeladenes Handy) loszugehen und die eigenen Grenzen respektieren, nicht die der anderen. Die Details zur mitzunehmenden Ausrüstung findest du in unserem Artikel über die Pflichtausrüstung des UTMB®.

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