An sich gibt es wenige Unfälle in der gesamten Geschichte des UTMB®, aber das gesamte Umfeld des Trailrunnings in den Bergen ist häufig ein Unfallbegünstiger, sei es beim Training oder bei freien Touren.

Die Unfälle beim Rennen
In der Geschichte des UTMB® gab es auf den Strecken im Laufe der Jahre sehr wenige schwere Unfälle. Die Organisation ist eingespielt und bietet eine umfangreiche Infrastruktur sowie Rettungsmittel, die für alle Situationen bereit sind. Natürlich gibt es jedes Jahr kleinere Unfälle und leichte Verletzungen, aber nichts Ernstes, das dem Ruf des Rennens schaden würde.
Unfälle beim Training
Im Gegenteil: Es sind vor allem die Vorbereitungsphasen des UTMB®, in denen zahlreiche Unfälle passieren. Einige Läufer stürzen sich in Herausforderungen, die oft wenig beherrscht und wenig vorbereitet sind, und stoßen dabei an ihre Grenzen. Und das in einem freien Rahmen, ohne spezifische oder verstärkte Sicherheit. Außerdem verleiten die Leistungen der weltbesten Läufer manchmal auch Anfänger dazu, sich ohne Ausrüstung, ohne Vorbereitung und ohne Training auf die Höhenwege zu wagen. Genau in diesen Fällen kommt es zu schweren, mitunter tödlichen Unfällen, die zu beklagen sind. Man kann zum Beispiel an das tragische Verschwinden eines Trailrunners einige Wochen vor der Ausgabe 2017 denken. Ultratrailrunning ist ein anspruchsvoller Sport und erfordert ein Mindestmaß an Beherrschung und Vorbereitung. Es ist oft unmöglich und in jedem Fall sehr gefährlich, sich ohne Ausrüstung und ohne Training auf so gefährliche Wege wie die des Mont-Blanc-Massivs zu begeben. Mehr dazu: