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Den richtigen Wanderrucksack wählen

13 Sep. 2024

Bien choisir son sac à dos de randonnée

Welchen Wanderrucksack solltest du wählen?

Ein mehrtägiges Trekking erfordert Planung. Entscheidend ist daher die Wahl des Wanderrucksacks: Er darf weder zu groß noch zu klein sein. Damit du den passenden Trekkingrucksack für dein Abenteuer findest, helfen dir die folgenden Hinweise, das benötigte Fassungsvermögen einzuschätzen.

Die richtige Literzahl für deinen Wanderrucksack wählen

Je nach Dauer der Tour gibt es vier Kategorien von Wanderrucksäcken: Rucksäcke zum Wandern für einen Tag, Rucksäcke für Touren von 2 bis 3 Tagen, Rucksäcke für längere Wanderungen von mehr als 3 Tagen und Trekkingrucksäcke für ausgedehnte Expeditionen. Wähle unbedingt die richtige Größe für deinen Wanderrucksack, damit du unbequemes Tragen und böse Überraschungen vermeidest!

Das Fassungsvermögen eines Wanderrucksacks wird in Litern angegeben, auch „Literzahl“ genannt. Am Namen des Rucksacks erkennst du die Literzahl des jeweiligen Modells. Generell wird Folgendes empfohlen:

  • Wandern für einen Tag: 10 bis 35 Liter
  • Kurze Wanderung, zwischen 2 und 3 Nächten: 25 bis 40 Liter
  • Trek über mehrere Tage, zwischen 3 und 7 Nächten: 40 bis 70 Liter
  • Trekking von mehr als 7 Nächten: mehr als 60 Liter

Trekking oder ein Trek bezeichnet vor allem Wandern über einen längeren Zeitraum. Dazu gehört auch das Durchqueren von Wildnis oder schwer zugänglichen Gebieten, etwa in großer Höhe.

Trekking-Rucksack

Eigenschaften für die richtige Wahl deines Trekking-Rucksacks

Bei deinen Abenteuerwanderungen mit Biwaks oder Übernachtungen in Berghütten solltest du mehrere Kriterien berücksichtigen, um den besten Wanderrucksack zu finden.

Die Befestigungen und das Gestell

Das Tragesystem ist wahrscheinlich das erste Kriterium, auf das du achten solltest. Beim Trekking ist Tragekomfort entscheidend, damit du nicht umkehren musst. Ob dein Bergabenteuer gelingt, hängt also auch von der Wahl deines Wanderrucksacks ab.

Damit Rücken und Schultern nicht schmerzen, entlasten durchdacht angeordnete Gurte deinen Oberkörper beim Gehen. Sie verteilen das Gewicht des Rucksacks besser, indem sie auch deine Hüften einbeziehen. Diese tragen bis zu 70 % des Gewichts deines Wanderrucksacks! Die verschiedenen Gurte sind:

  • Im Bauchbereich: Ein Rucksack mit gepolstertem Hüftgürtel ist sehr zu empfehlen, damit keine Druckstellen an den Hüften entstehen;
  • Brustgurt: Er hält die Träger des Wanderrucksacks zusammen und verteilt die Last gleichmäßig auf die Schultern;
  • Lastkontrollriemen: Sie sitzen an den Trägern und helfen dir, den Rucksack so einzustellen, dass er im Bereich der Schlüsselbeine richtig sitzt.

Hinweis: Hersteller entwickeln Wanderrucksackmodelle speziell für Frauen. Die Rückenpartie ist in der Regel kürzer und schmaler, um zur weiblichen Oberkörperform zu passen. Auch die Hüftform wird berücksichtigt: Konturierte Hüftgurte liegen besser an den Körperrundungen an.

Auch das Gestell spielt beim Tragesystem eine Rolle. Im Handel findest du Wanderrucksäcke mit und ohne Gestell. Für lange Strecken und mehrtägige Treks empfiehlt sich häufig ein Rucksack mit Gestell. Solche Trekkingrucksäcke können schwerere Lasten tragen und sind widerstandsfähiger.

Den richtigen Trekking-Rucksack wählen

Das Gewicht und die Feuchtigkeitsableitung

Bei intensiven Anstrengungen muss sich der Körper frei bewegen können. Aber beim mehrtägigen Trekking ist es üblich, dass der Rucksack gut gefüllt ist. Das Gewicht des Rucksacks kann dann zu Schwierigkeiten führen, insbesondere bei einer verstärkten Struktur. Das Gewicht des Gestells war lange Zeit ein Problem. Ursprünglich an der Außenseite des Rucksacks angebracht, ist es heute clever integriert, um das Gesamtgewicht nicht zu sehr zu erhöhen.

Außerdem solltest du nur das Nötigste an Ausrüstung zum Wandern mitnehmen, und zwar alles, was du brauchst, um:

  • trinken und essen
  • sich orientieren
  • trocken und warm oder kühl bleiben, je nach Jahreszeit

Neben dem Gewicht kann auch der Wanderrucksack selbst schnell zur Belastung werden. Im Sommer ist es beispielsweise besonders wichtig, dass Feuchtigkeit am Rücken entweichen kann. Heute gibt es Rucksäcke mit sehr guter Belüftung. An den Kontaktstellen zum Körper – Hüftgurte, Träger und Rückenpartie – sorgen Netzeinsätze oder perforierte Materialien für eine bessere Luftzirkulation.

Rucksack für einen Trek

Die Taschen und Fächer

Schließlich kommt es auch darauf an, wie praktisch der Wanderrucksack ist. Öffnungen, Lage und Nutzen der Taschen sowie die Anzahl der Fächer erleichtern es dir, deine Ausrüstung zu organisieren.

Für mehr Genauigkeit, hier die wichtigsten Punkte:

  • Leicht zugängliche Fächer für Kleinteile (Karte, Kompass, Taschentücher, Taschenmesser, Energieriegel)
  • Platz für ein Trinksystem (damit du nicht bei jedem Wasserbedarf den Rucksack abnehmen musst)
  • Fach für die Regenhülle (bei plötzlichem Wetterumschwung)
  • Fach für den Schlafsack (damit die Daune geschützt und trocken bleibt)
  • Außengurte zur Befestigung nützlicher Ausrüstung (Wanderstöcke, Solarbatterie).

Wenn dein Rucksack gepackt ist, denk auch an passende Kleidung für das Wandern im Regen. Entdecke außerdem unsere Rucksäcke zum Bergsteigen. Sie lassen sich mit einem Klettergurt tragen und sind für anspruchsvolles Gelände konzipiert.

Und für das Biwak, folge den Ratschlägen eines Spezialisten:

Fotos: Dimitri Elledge

F.A.Q

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